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Öffnung von Einbahnstraßen


Gegenläufiger Radverkehr in geöffneten Einbahnstraßen

Durch die Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer in beiden Richtungen können Lücken im städtischen Radroutennetz geschlossen werden. Den Radlern spart das unnötige Umwege, was die Nutzung des Fahrrads wiederum attraktiver macht.

Freigabe von Einbahnstraßen Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Freigabe von Einbahnstraßen

Einbahnstraßen

Dass Radfahrer Einbahnstraßen in umgekehrter Richtung befahren dürfen, wenn diese entsprechend beschildert sind, hat sich gut bewährt. Die Praxis zeigt: Wenn Radfahrer und Autofahrer vorausschauend und rücksichtsvoll fahren, kommen sie auch auf engem Raum sehr gut miteinander klar.

Inzwischen sind 355 von zirka 700 Einbahnstraßen für den gegenläufigen Radverkehr freigegeben.

Für Radfahrer freigegebene Einbahnstraße  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© KVR - Wigand von Sassen

Es ist zu erwarten, dass es in Zukunft immer mehr Einbahnstraßen geben wird, die in beide Richtungen für Radfahrer geöffnet sind. Besondere Vorsicht ist an Einmündungen von Einbahnstraßen geboten. Autofahrer müssen stets damit rechnen, dass ihnen bei der Einfahrt in eine Einbahnstraße und in deren Verlauf Radfahrer auf der linken Seite entgegenkommen können. Radfahrer sollten diesen "Überraschungseffekt" einkalkulieren und entsprechend defensiv und vorausschauend fahren.

Bei der Ausfahrt eines Radfahrers aus einer Einbahnstraße in Gegenrichtung ist für alle besondere Vorsicht geboten. Denn speziell Autofahrer erwarten nicht, dass aus der Einbahnstraße Radfahrer kommen.