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Rikschas


Rikschafahrer – Foto: Michael Nagy  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Michael Nagy

Rikschas gehören zum Stadtbild

Seit mehr als einem Jahrzehnt fahren die Rikschas nun schon durch München. An schönen Sommertagen sind die umweltfreundlichen Radltaxis eine gute Alternative zu motorisierten Taxis.

Neben dem Radltaxi-Service bieten viele Rikschafahrer geführte Stadtrundfahrten an. Dabei weiß der strampelnde Reiseführer eine Menge Wissenswertes über die Münchner Sehenswürdigkeiten zu berichten und hat bestimmt auch den ein oder anderen Geheimtipp für seine Fahrgäste parat.

Die Nachbauten der traditionellen Gefährte, die vor allem in Asien weit verbreitet sind, haben – im Vergleich zu ihren klassischen Vorgängern – inzwischen Gangschaltungen, teilweise sogar auch eine Unterstützung durch einen elektrischen Hilfsantrieb. 

Um mit einer Rikscha Fahrgäste mitzunehmen, brauchen die Fahrer jedoch eine Ausnahmegenehmigung.

Rikscha Ausnahmegenehmigung

Ihre zuständige Einrichtung

Landeshauptstadt München

Kreisverwaltungsreferat (KVR)
Hauptabteilung III Straßenverkehr
Verkehrsmanagement
Temporäre Verkehrsanordnungen, Service Bau, Film, Straßennutzung

Implerstraße 9
81371 München

Fax:
089 233-39998
Postanschrift:

Landeshauptstadt München
Kreisverwaltungsreferat (KVR)
Hauptabteilung III Straßenverkehr
Verkehrsmanagement
Temporäre Verkehrsanordnungen, Service Bau, Film, Straßennutzung
Ruppertstr. 19
80466 München

Öffnungszeiten:

Montag 7.30 – 12 Uhr
Dienstag 7.30 – 12 Uhr und 14 – 18 Uhr
Mittwoch 7.30 – 12 Uhr
Donnerstag 7.30 – 13 Uhr
Freitag 7.30 – 12 Uhr

Weitere Informationen

Beschilderung für Rikschas  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Rikscha-Standplätze am Marienplatz

Seit 1. April 2014 gibt es am Marienplatz wieder feste Rikscha-Standplätze. Zu den zirka 15 bekannten Stellplätzen in der Straße Rindermarkt entlang des Gebäudes der Firma Hugendubel kommen noch 3 - 4 neue am Marienplatz hinzu. Die neuen Plätze befinden sich direkt neben dem Zebrastreifen zwischen dem Fischbrunnen und dem gegenüberliegenden Kaufhaus Ludwig Beck. Beide Örtlichkeiten wurden nach intensiven Abstimmungen mit Vertretern der Rikschafahrerinnen und Rikschafahrer und der Polizei einvernehmlich ausgewählt. Die Standplätze werden mit Markierungen deutlich gekennzeichnet und mit dem rechts abgebildeten Verkehrszeichen beschildert. Die Stellplätze gelten in der Zeit vom 1. April 2014 bis Ende Oktober 2014 zwischen 10 und 21 Uhr.

Mit Einrichtung der Rikscha-„Haltestellen“ dürfen im Gegenzug Rikschas auf der restlichen Fläche des Marienplatzes selbst sowie in den benachbarten Fußgängerzonen (Rosenstraße, Weinstraße) und in unmittelbar angrenzenden Straßen (Dienerstraße entlang des Rathauses, Rindermarkt nördlich Parkgaragenzufahrt außerhalb der Bereitstellungszone) nicht abgestellt werden.

Rikscha-Standplätze am Marienplatz Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Rikscha-Standplätze am Marienplatz

Häufige Fragen

Warum gibt es offizielle Standplätze?

In 2013 wurden erstmals in München Rikschaplätze in der Altstadt eingerichtet. Die Maßnahme, die sich aus Sicht des Kreisverwaltungsreferats bewährt hat, wurde notwendig, da die Zahl der Rikschas in den letzten Jahren rasant angestiegen ist und ein Großteil der Fahrradtaxis im Bereich des Marienplatzes anzutreffen war.

Gerade der Bereich um den Marienplatz ist geprägt durch eine intensive Nutzung verschiedener Verkehrsteilnehmer, wobei die Zahl der Fußgänger bei Weitem überwiegt und auch ansteigt.

Diese Entwicklungen rechtfertigen zum einen einen eigens für Rikschas „reservierten“ Bereich. Auf der anderen Seite verringern sich dadurch Behinderungen anderer Verkehrsteilnehmer, die durch das Aufstellen von Fahrrad-Rikschas am Marienplatz entstehen.

Was ist die rechtliche Grundlage?

Rechtsgrundlage ist eine Allgemeinverfügung, welche im Amtsblatt der Landeshauptstadt München am 9. August 2013 veröffentlicht wurde. Eine Allgemeinverfügung ist ein Verwaltungsakt, der sich an einen nach allgemeinen Merkmalen bestimmten oder bestimmbaren Personenkreis richtet oder die öffentlich-rechtliche Eigenschaft einer Sache oder ihre Benutzung durch die Allgemeinheit betrifft. Die „Rikscha-Allgemeinverfügung“ ergeht nach Art. 7 Abs. 2 Nr. 1 des Landesstraf- und Verordnungsgesetzes (LStVG). Sie ist für alle Verkehrsteilnehmer rechtsverbindlich und muss beachtet werden.

Den Text der Allgemeinverfügung können Sie hier nachlesen: