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Die wichtigsten Verkehrsregeln


Gegenseitige Rücksichtnahme  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© KVR - Wigand von Sassen

Radfahrer teilen sich ihre Wege häufig mit Autofahrern oder mit Fußgängern. Dass sie dabei aufeinander Rücksicht nehmen, ist oberste Spielregel der Straßenverkehrsordnung. Auf gemeinsamen Geh- und Radwegen beispielsweise müssen Radfahrer sich, falls erforderlich, an die Geschwindigkeit der Fußgänger anpassen. Gleiches gilt für getrennte Geh- und Radwege dowie für Gehwege und Fußgängerzonen, die für den Radverkehr freigegeben sind.

Radler auf Radfahrstreifen - Foto KVR: Wigand von Sassen  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© KVR - Wigand von Sassen

In der Regel müssen Radfahrer hintereinander fahren. Nebeneinander dürfen sie fahren, wenn sie dabei den Verkehr nicht behindern. Grundsätzlich gilt das Rechtsfahrgebot für alle Verkehrsteilnehmer - auch für Radfahrer.

Zeirichtungsradweg  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© KVR - Wigand von Sassen

Wo die blauen Radwegschilder stehen, müssen Radler die vorhandenen Radwege oder Radfahrstreifen benutzen.

Benutzen Sie Radwege auf der linken Straßenseite nur, wenn dies ausdrücklich erlaubt ist, "Geisterfahrer" gefährden sich und andere.

Verkehrsberuhigter Bereich mit Radfahrer  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© KVR

In verkehrsberuhigten Bereichen gilt für Radfahrer genauso wie für Autofahrer Schrittgeschwindigkeit, nicht Tempo 30!

Radfahrer mit Kinderanhänger  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© KVR - Wigand von Sassen

Kinder auf's Rad

Erwachsene (ab 16 Jahren) können Kinder bis zum vollendeten siebten Lebensjahr per Kindersitz auf dem Rad oder im geeigneten Fahrradanhänger mitnehmen. Für Kinder mit Behinderung gilt die Altersgrenze für das Mitfahren im Fahrradanhänger nicht.

Radfahrende Kinder auf Geh- und Radwegen

Fahren Kinder selbst, müssen sie bis zu ihrem achten Lebensjahr auf dem Gehweg fahren und zum Überqueren von Straßen absteigen und schieben. Ist ein baulich von der Fahrbahn getrennter Radweg vorhanden, so dürfen sie auch diesen benutzen. Bis zu ihrem 10. Geburtstag können Kinder selbst entscheiden, ob sie den Gehweg oder den Radweg bzw. die Fahrbahn benutzen möchten.

Mit der Novelle der StVO dürfen Erwachsene seit 14. Dezember 2016 ihr radfahrendes Kind mit dem Fahrrad auf dem Gehweg begleiten.

Erwachsene, die ein Rad fahrendes Kind per Rad begleiten, dürfen den Gehweg nicht benutzen. Dies gilt auch für Erwachsene, die ein Kind im Kindersitz transportieren.