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Frage und Antwort


'multifunktionales Ampelmännchen' - Grafik: KVR  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© KVR

Hier haben wir für Sie einige schon öfters an uns gerichtete Fragen zur Verkehrsteuerung oder den Lichtzeichenanlagen (Ampeln) in München zusammengestellt. Wenn Ihre Frage nicht dabei ist, dann fragen Sie uns doch einfach. Unsere Kontaktdaten finden Sie auf dieser Seite unten.

Was haben Fußgänger beim Überqueren einer Fußgängerfurt zu beachten?
Während das Fußgängersignal „Grün" zeigt, dürfen Fußgänger die Fahrbahn betreten. Vor dem Betreten der Fahrbahn sollten Sie sich generell noch einmal vergewissern, dass die ankommenden Fahrzeuge auch wirklich abbremsen und zum Stehen kommen. Verlassen Sie sich nicht blindlings auf Ihr „Grün". Schaltet das Fußgängersignal wieder auf „Rot" so darf die Fahrbahn nicht mehr betreten werden. Fußgänger welche sich beim Signalwechsel bereits auf der Fahrbahn befinden, können diese noch gefahrlos überqueren. Am Ende jeder Freigabezeit wird immer eine sogenannte Schutzzeit geschaltet, in der der Kreuzungsbereich zunächst vollständig geräumt wird, bevor die wartenden Fahrzeuge ihr „Grün" erhalten. Die Länge der Schutzzeit ist abhängig von der Straßenbreite.
 

Warum kommen Fußgänger häufig während ihrer „Grünzeit" nicht vollständig über die Fahrbahn?
Die Grünzeiten an den meisten Fußgängerfurten in München sind so dimensioniert, dass bei normaler Gehgeschwindigkeit mindestens die Mitte der gegenüberliegenden Richtungsfahrbahn erreicht werden kann. Wesentlich wichtiger für die Sicherheit der Fußgänger ist allerdings die sogenannte Schutzzeit, die anschließend an die Freigabezeit folgt. Diese Schutzzeit -zwischen Ende der Freigabezeit und Grünbeginn für den querenden Fahrverkehr- errechnet sich aus dem Räumweg (= Straßenbreite) und der Räumgeschwindigkeit. Nach den bundesweit geltenden Richtlinien für Lichtzeichenanlagen ist für Fußgänger mit einer Räumgeschwindigkeit von 1,2 bis 1,5 Meter pro Sekunde zu rechnen. Die in München vorhandenen Fußgängerüberwege werden in der Regel mit einer Räumgeschwindigkeit von 1,2 Meter pro Sekunde berechnet, damit wird der für Fußgänger günstigere Richtwert berücksichtigt. Durch die Schutzzeit wird erreicht, dass auch dann ein Fußgänger noch gesichert die nächste Bordsteinkante erreichen kann, wenn er in der letzten Sekunde seiner Grünphase die Straße betreten hat. Aufgrund dieser Sachlage ist gewährleistet, dass auch ältere Leute und Kinder im Rahmen der angebotenen Freigabe- und Schutzzeiten sicher queren können. Dabei ist noch einmal zu betonen, dass die Zeit, in der Fußgänger gesichert die Furt queren können, nicht aus der Grünzeit allein besteht, sondern auch noch die Schutzzeit dazu addiert werden muss.
 

Warum dauert es immer so lange, bis ich als Fußgänger „Grün" erhalte?
Aufgrund der großen Verkehrsbedeutung bestimmter Streckenzüge, wird von Seiten des Kreisverwaltungsreferates vor allem auf eine optimale Koordinierung der in diesem Streckenzug befindlichen Lichtzeichenanlagen geachtet, um somit den Verkehrsfluss möglichst störungsfrei zu gestalten. Für die einzelne Fußgängerampel in solchen Streckenabschnitten kann dies bedeuten, dass die Freigabe für die querenden Fußgänger nicht willkürlich gegeben werden kann. Innerhalb eines Signalumlaufs steht den Fußgängern somit nur ein ganz bestimmtes Zeitfenster zur Verfügung, in denen ihre Freigabe realisiert werden kann. Die Wartezeit für Fußgänger ist aufgrund dieser Ausgangslage davon bestimmt, zu welchem Zeitpunkt innerhalb des Signalumlaufs der Anforderungsdrücker betätigt wurde. Wenn der Anforderungsdrücker auch nur um eine Sekunde nach dem Verstreichen des Entscheidungszeitpunktes betätigt wird (die Lichtzeichenanlagen selbst hat auch eine gewisse Reaktionszeit), können die Fußgänger erst wieder im nächsten Signalumlauf berücksichtigt werden. Es ist dann nämlich nicht mehr möglich, den für die Fußgängerquerung notwendigen gesonderten Signalablauf in das abzuarbeitende Programm „koordiniert" zu integrieren.
 

Warum hat die unbedeutende Nebenstraße so lange „Grün", obwohl dort kaum Fahrzeuge fahren?
Parallel zu dem Fahrverkehr aus der Nebenrichtung erhalten auch die Fußgänger über die Hauptrichtung „Grün". Wenn nun die Fahrbahnen der Hauptrichtung recht breit sind, so benötigt der dort querende Fußgänger entsprechend lange Freigabe- und sich daran anschließende Schutzzeiten. Von diesem erhöhten Zeitbedarf für die Fußgänger profitiert letztlich auch der Fahrverkehr in der Nebenrichtung.
 

Ampel funktioniert nicht! - An wen kann ich mich wenden?
Wenn eine Ampel (Lichtzeichenanlage) ausgefallen ist oder eine Störung vorliegt, melden Sie dieses bitte dem Baureferat.
Das Team von ’Bei Anruf Licht!’ ist immer für Sie da und wird so schnell wie möglich für eine Reparatur sorgen.
Eine möglichst genaue Angabe des Standortes (Straßenbezeichnung, Signalmast Ecke ...) und die Art der Störung (Ausfall eines Signalgebers, Sachbeschädigung oder Unfall) ist sehr hilfreich.

Störungsstelle des Baureferates: Tel. 089/ 233-96222
oder per Mail direkt an: bei-anruf-licht@muenchen.de

Übrigens: Ihr Engagement wird außerdem belohnt!
Wenn Sie es wünschen, nehmen Sie an einer Verlosung teil und haben die Chance auf einen Gewinn! Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden als kleines Dankeschön einmal im Jahr Geldpreise verlost.
 

Ich hab da noch eine Frage ...
Ihre Fragen zur Verkehrssteuerung oder den Lichtzeichenanlagen (Ampel) in München richten Sie bitte an

Kontakt

Hauptabteilung I Sicherheit und Ordnung. Mobilität
Verkehrssicherheit und Mobilität
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089 233-39920