zum Seitenanfang
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Neue Grüne Wellen für Radler


  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Flotter durch den Stadtverkehr

Am 9. September starten zwei neue Grüne Wellen für Radler in der Landeshauptstadt. Das Kreisverwaltungsreferat schaltet in der Kapuzinerstraße zwischen Baldeplatz und Lindwurmstraße sowie in der Adalbertstraße zwischen Arcisstraße und Türkenstraße Grüne Wellen für den Radverkehr.

Damit hat München insgesamt drei Grüne Wellen für Radler – Schellingstraße, Kapuzinerstraße und Adalbertstraße.

„Wenn Radlerinnen und Radler mit der Grünen Welle flotter durch den Stadtverkehr kommen, macht es das Fahrradfahren in der Landeshauptstadt attraktiver und München ein Stück fahrradfreundlicher“, sagt Kreisverwaltungsreferent Dr. Thomas Böhle.

Die Adalbertstraße ist bereits jetzt eine Fahrradstraße. Hier wird die Grüne Welle ganztägig angeboten. In der Kapuzinerstraße wird die Grüne Welle für Radler vom Beginn der morgendlichen bis zum Ende der abendlichen Hauptverkehrszeiten geschaltet.

Radlerinnen und Radler mit einer Geschwindigkeit zwischen 18 und 22 km/h haben die besten Chancen, mehrere Ampeln hintereinander bei Grün durchfahren zu können. Da die Beschleunigung der MVG-Buslinien und Trambahnen erhalten bleiben muss, wird die Grüne Welle für Radler Unterbrechungen erfahren. Das ist auch bei Grünen Wellen für Autos so. Ziel ist es, die Zahl der Ampelstopps für Radlerinnen und Radler so weit es geht zu reduzieren.

Die erste Grüne Welle für Radler startete in München am 19. Mai 2017 in der Schellingstraße als Pilotversuch unter realistischen Bedingungen, wissenschaftlich begleitet vom Lehrstuhl für Verkehrstechnik der TU München mit Verkehrszählungen, Messungen und Befragungen. Der Testlauf ergab, dass die Grüne Welle für Radfahrer in der Schellingstraße beibehalten wird und an anderen Stellen im Stadtgebiet eingeführt wird, das ist jetzt an Kapuzinerstraße und Adalbertstraße der Fall.