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Umbau im Kreisverwaltungsreferat


Das Kreisverwaltungsreferat bekommt ein neues Gesicht

Die erste Phase der großen KVR-Erweiterung ist abgeschlossen. In den vergangenen 18 Monaten wurden auf dem Dach des vorderen Gebäudeteils Lücken zwischen bestehenden Lagerräumen geschlossen und einheitlich zu Büros ausgebaut, so entstand ein komplett nutzbares fünftes Stockwerk. Das Gebäude ist dabei von außen nicht wahrnehmbar höher geworden. Fassade und Fenster des Achtziger-Jahre-Baus an der Ruppertstraße wurden energetisch saniert. Die Bestandsfassade ist durch eine moderne Metall-Glas-Fassade ersetzt worden, mehr als 2.000 Fenster wurden ausgetauscht. Die Fassade erfüllt jetzt die aktuellen Anforderungen an den Wärmeschutz und Schallschutz. Die Erweiterung der Bürofläche um rund 4.500 Quadratmeter bietet Arbeitsplätze für zusätzliches Personal und bürgerfreundlichen Service. Im nächsten Schritt werden die Außenflächen rund um das Gebäude und die Servicebereiche neu gestaltet.

„Das Umfeld des Kreisverwaltungsreferats bekommt ein neues und einladendes Erscheinungsbild. Besonders wichtig ist uns dabei, dass das Gebäude aus allen Richtungen leicht und barrierefrei erreichbar ist. Die Gehwege entlang des Gebäudes werden deswegen breiter, außerdem verbessern wir die Situation für alle, die mit dem Rad kommen – mit einer besser gestalteten Anfahrt und gut 200 Fahrradabstellplätzen an den Eingängen“, sagt Kreisverwaltungsreferent Dr. Thomas Böhle. Wichtig bei der Umgestaltung sind der Erhalt des Grünstreifens und des alleenhaften Charakters entlang der Ruppertstraße.

Rund um das Kreisverwaltungsreferat stehen an die 100 Bäume. Im Zuge der neuen landschaftsarchitektonischen Außengestaltung müssen elf Bäume entfernt werden, die in den Geltungsbereich der Baumschutzverordnung fallen. Um diesen Verlust auszugleichen, werden 25 Bäume und Sträucher neu gepflanzt. Neu ist auch die extensive Dachbegrünung auf dem neuen durchgängigen fünften Stockwerk des Hauptgebäudes. Auf weiten Flächen der neuen Dächer wachsen robuste Pflanzen. Die Pflanzen reinigen die Luft, das Substrat speichert Regenwasser, außerdem verstärkt die Dachbegrünung die Gebäudeisolation. Im Winter hilft das, Heizenergie zu sparen. Auch die Vordächer der neuen Eingangsbereiche und die drei Innenhöfe des Gebäudekomplexes werden begrünt.

„Die Servicebereiche im Gebäude erhalten neue Infoscreens und ein mehrsprachiges digitales Besucherleitsystem mit klarer Wegeführung und neuen Serviceschaltern. Für die Umbauten muss der Haupteingang, Ruppertstraße 19, ab Mitte Oktober geschlossen werden. Der Umbau wird etwa ein Jahr dauern. In dieser Zeit gibt es einen provisorischen Eingang an der Ruppertstraße, für den zum Teil zusätzliche Türen in die Außenfassade gebaut werden. Abschließend bekommt das Bürgerbüro an der Ruppertstraße einen eigenen völlig neuen Eingang“, erläutert Kreisverwaltungsreferent Dr. Thomas Böhle. Geplanter Abschluss aller Baumaßnahmen ist Mitte 2022.