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Corona-Virus: Auswirkungen auf die städtischen Kulturangebote


    Kultur: Aktueller Stand der Wiederöffnungen

    Seit 18. Mai können die städtischen Museen unter Hygieneauflagen wieder öffnen. Auch die Münchner Stadtbibliothek war an fünf Standorten erfolgreich in den Publikumsbetrieb gestartet und weitet ihn nun auf fast alle Filialen aus. Die kommunalen Theater haben aufgrund ihrer individuell unterschiedlichen Situationen verschiedene Vorgehensweisen entwickelt. Bei den Münchner Philharmonikern mussten alle Abokonzerte bis zum Ende der Saison 2019/2020 abgesagt werden. Die Münchner Volkshochschule strebt die Wiederaufnahme des Kursbetriebs zum 1. Juli an.

    „Wir müssen für jeden Bereich sorgfältig und mit größtmöglicher Flexibilität entscheiden. Dabei sind die kulturellen Bedürfnisse mit dem Schutz der Gesundheit in Einklang zu bringen. Während der Schließungsverfügungen hatten wir unsere digitalen Angebote deutlich erweitert, um für das Publikum da zu sein. Nun haben wir auf Basis von Hygienekonzepten in Teilen wieder geöffnet oder können zumindest unter Auflagen weiterproben. Ich bin zuversichtlich, dass wir neue Formen und passende Situationen für die Zeit ´mit Corona´ entwickeln können“, so Kulturreferent Anton Biebl.

    Ein Mann Betritt den Kunstbau  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Michael Nagy

    Städtische Museen und Kunsträume

    Von Dienstag bis Sonntag geöffnet sind alle städtischen Museen und das NS-Dokumentationszentrum. Im einzelnen:

    • Jüdisches Museum München
    • Lenbachhaus
    • Münchner Stadtmuseum
    • Museum Villa Stuck
    • NS-Dokumentationszentrum München
    • Valentin-Karlstadt-Musäum

    Es gilt die Einhaltung der Abstandsregeln, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist erforderlich. Die Museen haben Hygienevorkehrungen getroffen.

    Die städtischen Kunsträume öffnen ihre Ausstellungen unter denselben Auflagen wie folgt:

    • seit 20. Mai: Artothek, lothringer 13
    • seit 22. Mai: Rathausgalerie
    • ab 23. Juni: Kunstarkaden

    Die Ausstellung im MaximiliansForum ist jederzeit von außen einsehbar.

    Lesende Frau  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Münchner Stadtbibliothek / Eva Jünger

    Münchner Stadtbibliothek

    Seite dem 19. Mai ist wieder fast das komplette Bibliotheksnetz für Besuche geöffnet. Ausgenommen sind wegen baulicher Maßnahmen lediglich die Außenstellen in Ramersdorf, Bogenhausen und Neuaubing.

    An allen geöffneten Standorten ist die Rückgabe, Ausleihe und Vorbestellung von Medien möglich. Auch zentrale Dienstleistungen wie Anmeldung, Verlängerung von Bibliotheksausweisen, Zahlung und – eingeschränkt – Beratung werden angeboten. Die Rückgabefrist aller vor der Schließung ausgeliehenen Medien endet erst am 13. Juni 2020.

    Die Moncensia im Hildebrandhaus ist bereits seit heute wieder zugänglich mit Bibliothek, Literaturarchiv und Ausstellungsbereich.

    Es gilt überall die Einhaltung der Abstandsregeln, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist erforderlich. Die Münchner Stadtbibliothek hat Hygienevorkehrungen getroffen.

    Das Münchner Volkstheater  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Maximilian Dörrbecker

    Städtische Theater

    Die städtischen Theater haben den Probebetrieb unter Hygieneauflagen wieder aufgenommen und können begonnene Stücke weiter inszenieren. Erste Aufführungstermine für maximal 50 Zuschauerinnen und Zuschauer werden derzeit geplant für Ende Juni/Anfang Juli.

    An den Münchner Kammerspielen werden die Premieren von  „WUNDE R“ von Enis Maci und „Oracle“ von Susanne Kennedy und Markus Selg vorbereitet. Außerdem werden verschiedene Szenarien geplant, wie sich das Team um Intendanten Matthias Lilienthal nach fünf Jahren vom Publikum verabschieden kann. Der Intendanzwechsel auf Barbara Mundel und ihr Team zur Spielzeit 2020/2021 wird parallel vorbereitet.

    In der Schauburg probt Intendantin Andrea Gronemeyer „Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin“. Die Aufnahme weiterer Stücke unter den neuen Rahmenbedingungen wird geklärt.

    Im Münchner Volkstheater wurde die Spielzeitpause vorverlegt, um früher in die Saison 2020/2021 starten zu können. Ab Mitte Juni werden neue Formate und Stücke geprobt, die ab Ende Juli Open Air und im Theater zu sehen sein sollen.

    Das Deutsche Theater kann voraussichtlich erst wieder ab Herbst Produktionen nach München einladen.

    Die Rahmenbedingungen für den Spielbetrieb aller Theater hängen von den weiteren Entscheidungen des Freistaats zu den coronabedingten Einschränkungen von Veranstaltungen ab. Derzeit sind innen maximal 50 Personen im Publikum zugelassen, der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten und ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

    Foto der Münchner Philharmoniker mit Valery Gergiev  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Hans Engels

    Münchner Philharmoniker

    Die Münchner Philharmoniker mussten alle Abo-Konzerte bis zum Ende der Saison 2019/2020 absagen. Für Veranstaltungen dieser Größenordnung mit 2.000 Personen in der Philharmonie im Gasteig ist derzeit keine Genehmigung absehbar. Das städtische Orchester wird – sobald es erlaubt und möglich ist – mit Konzerten in kleinerem Rahmen und mit reduziertem Publikum auf die Bühne zurückkehren.

    Atrium des Einstein 28, einem Standort der Müncher Volkshochschule  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Michael Nagy

    Münchner Volkshochschule

    Die Münchner Volkshochschule darf derzeit nur Kurse zur Erlangung von Schulabschlüssen fortsetzen. Alle anderen Kurse wurden bis 30. Juni 2020 abgesagt, die Teilnahmegebühren werden rückerstattet.

    Zum 1. Juli wird ein Neustart vorbereitet. Ab 18. Juli startet die Sommer Volkshochschule. Die Umplanung des Programms unter Berücksichtigung eines Hygienekonzepts ist bereits in vollem Gange. Erforderlich sind unter anderem Verkleinerungen der Kursgrößen und veränderte Raumbelegungen.

    Foto eines Aktenreiters »Antrag« © Rainer Sturm / www.pixelio.de  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Rainer Sturm / www.pixelio.de

    Kulturförderung

    Das Kulturreferat versucht, mit allen Zuschussnehmerinnen und Zuschussnehmern gute Lösungen für deren Projekte und Vorhaben zu finden. Geklärt wird, ob eine Durchführung möglich oder eine Verschiebung notwendig ist und welche Auswirkungen dies auf die Förderzusagen hat. Bereits erbrachte Leistungen werden anerkannt und soweit möglich angerechnet.

    Neuhauser Trafo  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Michael Nagy

    Stadtteilkultur

    Nach § 5 der vierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung besteht weiterhin ein Veranstaltungs-, Versammlungs- und Ansammlungsverbot, das auch die Einrichtungen der Stadtteilkultur betrifft.

    Ausnahmegenehmigungen können auf Antrag von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Bitte wenden Sie sich mit Anfragen an das Veranstaltungsbüro im Kreisverwaltungsreferat (KVR): vvb.kvr@muenchen.de

    Virtueller Rundgang durch das Valentin Karlstadt Musäum  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    Virtueller Rundgang durch das Valentin Karlstadt Musäum.
    © Show it 360

    Digitale Angebote

    Die digitalen Angebote der städtischen Kultureinrichtungen sorgen für Abwechslung zuhause.