Aktuelle Corona-Infos der Stadt unter www.muenchen.de/corona
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Informationen für Zuschussnehmerinnen und Zuschussnehmer des Kulturreferats


Informationen zu Honoraren, Teilvergütungen und Ausfallhonoraren

Sofern die Möglichkeit besteht, die Leistung in anderer, dem ursprünglichen Vertragszweck entsprechender Form für das vereinbarte Honorar zu erbringen (z. B. in digitaler Form) ist dies grundsätzlich zulässig.

Folgende Fallkonstellationen für Teil- und Ausfall-Honorare sind zu unterscheiden:

  1. Honorarverträge ohne eine Regelung der Ausfallhonorare, die vor dem 29.04.2020 geschlossen wurden:
    Honorare für erbrachte (Teil-)Leistungen können anerkannt werden wenn die/der Leistende schriftlich erklärt, dass sie/er die (Teil-)Leistungen erbracht hat.
  2. Verträge ohne eine Regelung der Ausfallhonorare, die ab dem 29.04.2020 geschlossen wurden bzw. werden:
    Honorare für erbrachte (Teil-)Leistungen können anerkannt werden, wenn die (Teil-)Leistungen nachweislich erbracht wurden.
  3. Verträge mit einer Regelung der Ausfallhonorare:
    Da die Ermittlung von erbrachten Teilleistungen z. T. schwierig ist, können folgende Pauschalen für Ausfallhonorare als zuwendungsfähige Ausgaben anerkannt werden, wenn dies vertraglich vereinbart ist:

    a) 60 % des Nettoentgelts bei Honoraren bis zu 1.000 € pro Veranstaltung
    b) bei höheren Honoraren erfolgt eine Auszahlung des über 1.000 € liegenden Anteils des Honorars in Höhe von 40 %
    c) Es gilt eine Höchstgrenze von 2.500 € Pauschalzahlung pro gebuchter und abgesagter Veranstaltung

    Im Gegenzug hat der Vertragspartner verbindlich auf die Geltendmachung weitergehender Ansprüche zu verzichten.

    Diese Regelung erfolgt in Anlehnung an die Handhabung der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien sowie der Regelung des Bay. Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst für Theater.

    Davon abweichende Regelungen der Ausfallhonorare sind mit dem Kulturreferat abzustimmen.

Informationen zur Erstellung eines Hygienekonzeptes finden Sie auf der Internetseite des Bay. Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege www.stmgp.bayern.de

Informationen für Projektzuschüsse

Projektänderungen und Projektverschiebungen

Für Veranstaltungen / Projekte / Aufführungen, die aufgrund der Corona-Pandemie zeitlich verschoben oder in geänderter Form realisiert werden können, kann eine entsprechende Projektänderung durch die Zuschussnehmerinnen und Zuschussnehmer beantragt werden. Diese Änderungen sind dem Kulturreferat schriftlich darzustellen. Eine Genehmigung der geänderten Zuwendung (und ggf. eine Verlängerung des  Bewilligungszeitraums) muss schriftlich durch das Kulturreferat erfolgen.
Bitte beachten Sie, dass diese Genehmigung der geänderten Zuwendung sich ausschließlich auf die Prüfung der Förderkriterien und Fördervoraussetzungen des Kulturreferats bezieht und daher keine weiteren, ggf. für das Projekt oder die Veranstaltung erforderlichen, Genehmigungen ersetzt oder beinhaltet (z. B. Genehmigungen durch das Veranstaltungs- und Versammlungsbüro des Kreisverwaltungsreferats).

Grundsätzlich sollen die Projekte in 2020 durchgeführt werden. Eine Verschiebung in das Jahr 2021 ist nur in Ausnahmefällen möglich und bedarf einer gesonderten Begründung.

Projektabsagen

Für Veranstaltungen / Projekte / Aufführungen, die aufgrund der Corona-Pandemie ohne Möglichkeit auf Verschiebung oder Änderung abgesagt werden mussten bzw. müssen, ist umgehend eine schriftliche Information an das Kulturreferat erforderlich. Es ist eine Abrechnung der bereits angefallenen Ausgaben und der erzielten Einnahmen bzw. Drittmittel einzureichen.
Eine Auszahlung von Zuwendungsmitteln kann nach Prüfung dieser Unterlagen entsprechend des Bedarfs (bis maximal der bewilligten Zuwendungshöhe) erfolgen, auch wenn der Zuwendungszweck nicht oder nicht vollständig erreicht werden konnte.
Sollte die Auszahlung der Zuwendung bereits erfolgt sein, ist ggf. eine Rückzahlung von nicht verbrauchten Zuwendungsmitteln erforderlich.

Auszahlung

Für eine (Teil-) Auszahlung (Mittelabruf) von bereits bewilligten Zuwendungen sind zudem folgende Informationen erforderlich:

1. Wird das Projekt / die Veranstaltung / die Aufführung wie beantragt stattfinden?

Falls JA, bestätigen Sie bitte, dass alle Voraussetzungen (insbes. Hygiene-Konzept) erfüllt sind, damit die Veranstaltung / das Projekt trotz der jeweils aktuellen  Einschränkungen durch die Corona-Pandemie unverändert stattfinden kann und

Falls NEIN, ist zu erläutern,

  • welche Änderungen erforderlich sind (insbes. zeitliche Verschiebung oder veränderte Form der Realisierung aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise),
  • wann das Projekt / die Veranstaltung / die Aufführung stattfindet,
  • welche Auswirkungen diese Änderungen auf die Kalkulation haben (bei wesentlichen Änderungen ist eine neue Kalkulation vorzulegen); etwaige Mehrbedarfe können durch das Kulturreferat aktuell nicht ausgeglichen werden.

sowie

2. eine Begründung über die benötigte Höhe und den Zeitpunkt der Auszahlung: Sollten derzeit Vorarbeiten stattfinden und das Projekt bzw. die Veranstaltung erst in einigen Monaten umgesetzt werden, ist nur eine Teilauszahlung in Höhe der aktuell benötigten Mittel möglich. Der Mittelbedarf ist zu begründen (ggf. mit einer Teilkalkulation der aktuell anfallenden Einnahmen und Ausgaben).

Eine Nachfinanzierung von Mehrausgaben und Einnahmereduzierungen bzw. die Deckung von zusätzlichen Defiziten ist grundsätzlich nicht möglich.

Stand: 16.12.2020