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Konzept


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Konzept für die Förderung freier Kunst im öffentlichen Raum

Die Stadt München investiert 1,5% ihres kommunalen Bauvolumens in Kunst. Dahinter steht das Bewusstsein, dass Kunst und Kreativität wichtige Elemente des urbanen Lebens sind, den Stadtraum positiv prägen können und zur Lebensqualität beitragen.

Münchens Stadtrat hat sich dafür entschieden, die Hälfte des Budgets projektbezogen für Kunst im öffentlichen Raum zu verwenden. Insgesamt stehen dem Kulturreferat derzeit etwa 600.000 Euro pro Jahr für temporäre Kunstwerke im Stadtraum zur Verfügung. Die andere Hälfte fließt in Kunst am Bau (Quivid) und wird vom städtischen Baureferat betreut. 

Mit einem breit gefächerten Programm überträgt München den interdisziplinären Ansatz der zeitgenössischen Kunstdiskussion auf den öffentlichen Raum. Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Sparten sollen Experimentier- und Gestaltungsräume in der Stadt bearbeiten können. Mehrmals jährlich erfolgen Ausschreibungen, oft stehen sie unter einem Themenschwerpunkt.

München eröffnet sich durch sein Konzept für freie Kunst im öffentlichen Raum die Möglichkeit, seine Position als Kunststadt durch innovative Konzepte zu stärken und ein international relevantes Profil aufzubauen.

Das Förderprogramm zur freien Kunst im öffentlichen Raum wurde 2009 fest als Aufgabengebiet im Kulturreferat verankert. Die Einrichtung eines Programmbeirats zur Vorberatung größerer Vorhaben wurde vom Stadtrat ebenso beschlossen, wie die grundsätzliche Entscheidung, lokale und finanziell kleinere Projekte flexibel fördern zu können. Sie sollen unter einem Themenschwerpunkt stehen, den der Programmbeirat vorgibt.