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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Öffentlichkeiten


Kunstprojekte im öffentlichen Raum 2020

Sprechen wir von Öffentlichkeit, dann meinen wir mal die Bevölkerung im Allgemeinen, mal frei zugängliche physische Orte, digitale Räume oder soziale Netzwerke. Wir denken aber auch an zivile Teilhabe, an Meinungsbildung und an demokratische Aushandlungsprozesse jenseits politischer Strukturen. Von Stadtpark bis Demo, von Forum bis Facebook.

Der Wettbewerb für Kunst im öffentlichen Raum 2020 fragt nach den aktuellen Dimensionen, den offenen Fragen oder auch den zukünftigen Visionen von Öffentlichkeit.
Was bedeutet Öffentlichkeit im Jahr 2020? Wo steht sie, wo geht sie hin, was könnte sie sein? Vier verschiedene Projekte Münchner Künstlerinnen und Künstler formulieren ihre Antworten dazu.

Litfaßsäule im Glockenbachviertel mit einem Plakat mit der Aufschrift: Consider this a love letter to public space  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Gretta Louw: „The Commons“

Ort: Glockenbachviertel, München
Zeitraum: 17. bis 27. Juli 2020
Eröffnung am 17. Juli, 19 Uhr auf Instagram: @TheCommonsMUC

Öffentlichkeit wird in öffentlichen Räumen geschaffen. Aber wenn wir zurückschauen in diesen Raum, was sehen wir dann? Die Wahrnehmung von Stadt und Gesellschaft wird durch geteilte Räume und Begegnungen geprägt, doch könnten gemeinsame Flächen nicht auch ganz anders aussehen?

Im Münchner Glockenbachviertel, entlang der Isar – zwischen Roecklplatz und Patentamt – und online auf Instagram (@TheCommonsMUC), lassen uns poetische und provokante Plakate einen reflexiven Blick auf Öffentlichkeit werfen.

Standorte

Karte der Stationen von "The Commons" Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Gretta Louw: „The Commons - Stationen“

Sitzbank aus der 1950er Jahren auf einer Wiese mit Blick auf München  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Severin Vogl

Ruth Geiersberger und Severin Vogl: „Ruths Bankerl“

Drehtermine Juli / August, Filmpräsentation im Oktober 2020
Orte und Termine werden noch bekannt gegeben

Ein echtes Gespräch, eine tiefgründige Auseinandersetzung kann nur gelingen, wenn man wirklich zuhört. Die Münchner Performance-Künstlerin Ruth Geiersberger reist mit ihrem Bankerl durch München und das Umland, um herauszufinden, wie die Menschen miteinander leben wollen: Was ist ihnen wichtig, welche Werte und Positionen bewegen sie? Interviews mit Passanten im öffentlichen Raum geben Einblicke in individuelle Lebenssituationen und liefern zugleich ein Stimmungsbild unserer Zeit.

Treffen Sie Ruth Geiersberger zum Gespräch auf ihrem Bankerl

Ludwigvorstadt
27. Juli 2020, 14 bis 18 Uhr

Au
29. Juli 2020, 9 bis 16 Uhr

Milbertshofen
3. August 2020, 10 bis 14 Uhr

Ludwigvorstadt
10. August 2020, 12 bis 16 Uhr

Neuhausen
24. August 2020, 14 bis 18 Uhr

Johannisplatz
26. August 2020, 16 bis 20 Uhr

Altstadt
28. August 2020, 16 bis 20 Uhr

Der Filmemacher Severin Vogl gestaltet aus den Begegnungen einen künstlerischen Film über das Zusammenleben in unserer Gesellschaft.

Impressionen

Ruth Geiersberger auf einer Sitzbank aus der 1950er Jahren auf einer Autobahnraststätte sitzend Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Auf einer Autobahnraststätte

Ruth Geiersberger auf einer Sitzbank aus der 1950er Jahren auf einer Landstraße in die Natur blickend sitzend Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Im Grünen

Ruth Geiersberger auf einer Sitzbank aus der 1950er Jahren vor dem Maxmonument in der Maximilianstraße sitzend Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Vor dem Maxmonument

Ein Porsche aus den 1960er Jahren vor einer ehemaligen Tankstelle aus den 1960er Jahren  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

M+M: „No Pitstop“

Die Autobahnschleife zu Gast im Metropol Kunstraum München
Ort: Georgenstraße 42, 80799 München
Zeitraum: 16. September bis 28. Oktober 2020 jeweils mittwochs von 15:30 bis 17:30 Uhr
Eröffnung am 16. September 2020 um 18 Uhr

„No Pitstop“ präsentiert neue Schritte der „Autobahnschleife“ auf dem Weg zu ihrer Realisierung. Die Schleife bietet der Autofahrer*in die Möglichkeit, an einem ausgesuchten Abschnitt einer Hochautobahn von dieser abzufahren, eine 360-Grad-Kurve zu beschreiben, um danach wieder auf die Schnellstraße zurückzukehren.

Anhand des Projektes können Transformationen von Verkehrswegen als Teil des öffentlichen Raums veranschaulicht werden. Wie gewinnt man die Entscheidungsträger, Ingenieure, Funktionäre oder Geldgeber, um gemeinsam neue Freiräume im Straßennetz zu erschließen.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Kulturreferat
Abteilung 1
Bildende Kunst, Darstellende
Kunst, Film, Literatur, Musik,
Stadtgeschichte, Wissenschaft

Burgstraße 4
80331 München

Kontakt:
Team Kunst im öffentlichen Raum