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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Referenten, Referentinnen und Diskussionsteilnehmer, Diskussionsteilnehmerinnen


    Symposium Public Art – City. Politics. Memory.

    Das Symposium ist ausgebucht. Es sind keine Anmeldungen mehr möglich!

    Atelier Bow-Wow

    Das Architekturbüro Atelier Bow-Wow wurde 1992 von Momoyo Kaijima und Yoshiharu Tsukamoto in Tokyo gegründet. Ihr Werk umspannt sowohl Wohnhäuser und öffentliche Bauten als auch zahlreiche Installationen im Ausstellungskontext. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Forschung und theoretische Schriften. In ihrer Arbeitspraxis reflektieren Atelier Bow-Wow die sich verändernden städtebaulichen und gesellschaftlichen Bedingungen, aber auch die menschliche Interaktion mit der physischen Umgebung sowie deren historische, geografische und lokale Spezifika.

    Katharina Blaas-Pratscher

    Dr. Katharina Blaas-Bratscher studierte Romanistik und Kunstgeschichte an der Universität Wien und leitete von 1989 bis 2018 die Kunst im öffentlichen Raum in Niederösterreich. Neben ihrer Teilnahme als Vortragende an internationalen Symposien, u.a. in Hongkong, Peking, Den Haag und Belgrad, ist sie Herausgeberin der Publikationsreihe Öffentliche Kunst (Band 1-12) sowie Mitautorin der Dokumentation Landmarks und der Publikation Erinnern. Sie ist Mitglied der Jury für Kunst am Bau der Stadt München.

    Corbinian Böhm

    Corbinian Böhm studierte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München bei Pia Stadtbäumer, Anthony Gormley, Asta Gröting und Rita McBride. Seit 1998 arbeiten er und Michael Gruber unter dem Namen Empfangshalle als Team an künstlerischen Konzepten, vornehmlich im öffentlichen Raum: „Wir sind Beobachter und finden vielfältige Strukturen: gesellschaftliche, menschliche, ortsspezifische. Wir finden einen Weg zur Nutzung dieser Strukturen und diskutieren dabei die Frage, wann und wie hier Kunst entstehen kann – in welchem Medium auch immer.“

    Benedikt Boucsein

    Prof. Dr. Benedikt Boucsein studierte in Aachen und Zürich Architektur und promovierte 2008 an der ETHZ zum Thema „Graue Architektur“. Von 2007 bis 2017 forschte und lehrte er an der ETHZ, zuletzt im Institut für Städtebau bei Prof. Kees Christiaanse. Seit 2007 ist er Teilhaber des Architekturbüros BHSF und war von 2005 bis 2018 Gründer und Herausgeber der Zeitschrift Camenzind. 2018 wurde er auf die Professur für Urban Design an die TUM berufen.

    Jonas Dahlberg

    Jonas Dahlberg studierte Kunst an der Malmö Art Academy sowie Architektur an der Universität Lund. Seine vielfältige Praxis ist an der Schnittstelle von Kunst und Architektur, von Persönlichem und Politischem angesiedelt. Jonas Arbeiten waren international u.a. in der Kunsthalle Wien, dem Moderna Museet Stockholm, der Kunsthalle Trondheim, der Sao Paulo Bienniale und der 50. Biennale Venedig ausgestellt. Neben den Medien Video und Fotografie arbeitet er häufig im öffentlichen Raum; v.a. sein Siegerentwurf für die Gedenkstätten für den 22. Juli in Oslo und Utøya erlangte große internationale Bekanntheit. Er ist Gastprofessor am Royal Institute of Art in Stockholm, wo er den interdisziplinären Post-Masterkurs "Negotiating Artistic Values - Art and Architecture in the Public Sphere" konzipierte und leitet.

    Beate Engl

    Beate Engl studierte an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Olaf Metzel, an der School of the Arts Institute Chicago und der Bauhaus Universität Weimar. Sie arbeitet interdisziplinär im öffentlichen wie im institutionellen Raum, ihre skulpturale Annäherung ist dabei meist ortsspezifisch. Engl erhielt u.a. 2009 den Förderpreis Bildende Kunst der Stadt München, 2012 den Bayerischen Staatsförderpreis sowie 2014 das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds Bonn. In diesem Jahr wurde sie zusammen mit Franka Kaßner und Leonie Felle mit dem Kunstpreis der Akademie der Schönen Künste München für ihr Singspiel Prekärotopia ausgezeichnet. Sie engagiert sich im Bereich Kunst und Bauen in verschiedenen Gremien, zur Zeit in der Kommission des BBK München und Oberbayern.

    Paul M. Farber & Ken Lum (Monument Lab)

    PhD Paul M. Farber ist künstlerischer Leiter von Monument Lab und Senior Research Scholar am Center for Public Art and Space an der University of Pennsylvania. Er ist Autor von A Wall of Our Own: An American History of the Berlin Wall.

    Prof. Ken Lum ist Chief Curatorial Advisor von Monument Lab, Künstler sowie Professor am und Leiter des Instituts für Kunstwissenschaften an der University of Pennsylvania. Er ist u.a. Ko-Autor von Shanghai Modern: 19191945.

    Zusammen haben Paul M. Farber und Ken Lum Monument Lab, ein unabhängiges Studio für Geschichte und Kunst im öffentlichen Raum mit Sitz in Philadelphia gegründet. Monument Lab arbeitet mit Künstler, Künstlerinnen, Studenten, Studentinnen, Aktivisten, Aktivistinnen, kommunalen Behörden und kulturellen Institutionen an explorativen Ansätzen zu öffentlicher Teilhabe und kollektivem Gedächtnis.

    Gerrit Gohlke

    Gerrit Gohlke ist Autor und Kurator und seit 2017 Leiter der Regionalentwicklung bei der Gesellschaft der Neuen Auftraggeber. Daneben verantwortet er das künstlerische Programm des Brandenburgischen Kunstvereins in Potsdam. Von 2007 bis 2010 war er zunächst Redakteur, dann Chefredakteur des artnet Magazins. Viele seiner Projekte und Veröffentlichungen beschäftigen sich mit der Kritik und den Grenzen des zeitgenössischen Kunstsystems, besonders mit dem Kunstmarkt und der Vermittelbarkeit der Kunst außerhalb ihrer Institutionen.Seit 2005 hatte er verschiedene Lehraufträge im In- und Ausland inne, zuletzt an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und an der Universität der Künste in Berlin.

    Stephanie Hankey

    Stephanie Hankey ist Designerin, Technologin und Sozialunternehmerin. Sie ist Mitbegründerin und Geschäftsführerin von Tactical Tech, einer in Berlin ansässigen NGO, die seit 2003 mit Millionen von Menschen weltweit zusammenarbeitet und ihnen hilft, besser zu verstehen, wie sie ihre Daten, ihre digitale Privatsphäre und Sicherheit kontrollieren können. Sie ist zudem Mitbegründerin der Kreativagentur Tactical Studios und Ko-Kuratorin der Ausstellungen Nervous Systems und The Glass Room. Stephanie lehrt, schreibt und berät Unternehmen, NGOs und Regierungen zu Fragen der ethischen Gestaltung von Technologien. Sie hat Abschlüsse in Designgeschichte und Interaktionsdesign vom Royal College of Art und war Visiting Fellow am Berkman Klein Centre for Internet and Society in Harvard und Visiting Industry Associate am Oxford Internet Institute der Oxford University.

    Barbara Holub

    Dr. Barbara Holub ist Künstlerin und lebt in Wien. 1999 gründete sie mit Paul Rajakovics transparadiso als transdisziplinäre Praxis zwischen Kunst, künstlerisch-urbanen Interventionen, Urbanismus und Architektur. Sie befasst sich insbesondere mit der Frage, welche Rolle Kunst und künstlerische Interventionen für aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen spielen. Dafür schafft sie Situationen für „Stillen Aktivismus“. transparadiso erhielt den Österreichischen Kunstpreis 2018.

    Andreas Huyssen

    Andreas Huyssen ist Villard Professor Emeritus für Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University New York. Er ist Gründungsdirektor von Columbias Institute for Comparative Literature and Society und einer der Gründungsherausgeber der New German Critique. Seine Forschungs- und Lehrtätigkeit konzentriert sich auf deutsche Literatur- und Kulturgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts, kritische Theorie der Frankfurter Schule, urbane Kultur und Globalisierung sowie das kulturelle Gedächtnis historischer Traumata in transnationalen Kontexten. Er ist Autor einer Vielzahl von Publikationen, u.a. Present Pasts: Urban Palimpsests and the Politics of Memory und Miniature Metropolis: Literature in an Age of Photography and Film.

    Regine Keller

    Prof. Regine Keller ist Landschaftsarchitektin und Professorin für Landschaftsarchitektur und öffentlichen Raum an der TUM. Sowohl in ihrer Arbeitspraxis mit ihrem Münchner Büro als auch in Lehre und Forschung widmet sich Regine Keller den Fragestellungen einer aktuellen Landschaftsarchitektur und der Entwicklung von öffentlichen Räumen in Stadt und Land. Sie ist Mitglied in der Bayerischen Architektenkammer, im Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, im Werkbund, der DASL und den Akademien der Schönen Künste zu München und Berlin. Von 2009 bis 2011 war sie Dekanin der Fakultät Architektur der TUM, von 2011 bis 2014 Vizepräsidentin der TUM.

    Elke Krasny

    Elke Krasny, PhD, Professorin an der Akademie der bildenden Künste Wien. Ihre Arbeit als Kulturtheoretikerin, Stadtforscherin und Kuratorin verbindet Architektur, Stadtentwicklung und zeitgenössische Kunst mit Fragen von Feminismen in Arbeit, Erinnerungspolitik, Ökonomie und Ökologie. Gemeinsam mit Angelika Fitz hat sie von 2017 bis 2019 zur Care-Perspektive in Architektur und Urbanismus geforscht. Die Ausstellung Critical Care. Architektur für einen Planeten in der Krise 2019 im Architekturzentrum Wien wurde begleitet von dem Band Critical Care. Architecture and Urbanism for a Broken Planet (MIT Press). Weitere jüngste Buchbeiträge umfassen u.a. Modernist Green: Changing Regimes of Labor, Citizenship and the Museum: On Feminist Acts und Divided We Share: On the Ethics and Politics of Public Space.

    Ali Madanipour

    Prof. PhD Ali Madanipour ist Professor für Städtebau an der Newcastle University und Direktor der Global Urban Research Unit. In seiner Forschungs- und Lehrpraxis beschäftigt er sich mit Fragen der Stadtplanung, -entwicklung, und -verwaltung mit speziellem Fokus auf den öffentlichen Raum. Dabei betrachtet er insbesondere die soziale und psychologische Bedeutung öffentlicher Räume, die Prozesse und Akteure und Akteurinnen des urbanen Wandels sowie dessen Implikationen für sozial benachteiligte Gruppen. Er ist Autor einer Vielzahl von Publikationen, darunter Cities in Time: Temporary Urbanism and the Future of Cities, Urban Design, Space and Society und Whose Public Space? International Case Studies in Urban Design and Development.

    Florian Matzner

    Prof. Dr. Florian Matzner ist Kunstwissenschaftler und Ausstellungsmacher. Von 1991 bis 1998 arbeitete er als Kurator am Landesmuseum Münster, seit 1998 ist er Professor für Kunstgeschichte an der Akademie der Bildenden Künste München. 2002 bis 2005 war er Vorsitzender der Münchner "Kommission für Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum", seit 2004 ist er Mitglied des Bremer Landesbeirats für Kunst im öffentlichen Raum und Künstlerförderung sowie seit 2014 Mitglied des Hamburger Elbkulturfonds. Neben der Emscherkunst 2010, 2013 und 2016 verantwortete Florian Matzner zahlreiche weitere Ausstellungen sowie Publikationen mit dem Schwerpunkt Public Art. Zur Zeit erarbeitet er mit 20 Künstlern und Künstlerinnen ein Public Art-Projekt, das im Sommer 2020 in Chemnitz stattfindet.

    Michaela Melián

    Prof. Michaela Melián, bildende Künstlerin und Musikerin, lebt in München und Hamburg. Seit 2010 unterrichtet sie als Professorin für zeitbezogene Medien an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Ihre multimedialen Installationen, Hörspiele und Soundarbeiten waren u.a. ausgestellt im Lenbachhaus München, in der Fundació Joan Miró Barcelona, Kunsthalle Hamburg, Kunsthalle Mannheim, Staatsgalerie Stuttgart, im Haus der Kulturen der Welt Berlin, Lentos Museum Linz, bei Cubitt London und Ludlow New York. 2010 hat sie im Auftrag der Stadt München Memory Loops, ein akustisches Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus, realisiert.

    Nan Mellinger

    Nan Mellinger studierte Kulturwissenschaft und Philosophie in Tübingen und Berlin. Anschließend arbeitete sie als freie Autorin und gründete nach ihrem Umzug nach München ihr eigenes Büro. NAN Kulturkommunikation unterstützt Kultur- und Kunstinstitutionen in den Bereichen Konzept, Projektmanagement sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Zu den zahlreichen Projekten, die Nan Mellinger in den letzten Jahren für das Kulturreferat der Landeshauptstadt München im Bereich der Kunst im öffentlichen Raum betreute, zählen A Space Called Public/Hoffentlich Öffentlich, kuratiert von Elmgreen & Dragset, und Public Art Munich (PAM2018) unter der künstlerischen Leitung von Joanna Warsza.

    Marcel Odenbach

    Marcel Odenbach wurde 1953 in Köln geboren. Er studierte von 1974 bis 1979 Architektur, Kunstgeschichte und Semiotik an der Technischen Hochschule, Aachen. Seit den späten 1970er Jahren ist er als bildender Künstler tätig und arbeitet vornehmlich im Medium Video, aber auch mit Zeichnungen und Collagen. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die kritische Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte und Identität. Gemeinsam mit Ulrike Rosenbach und Klaus vom Bruch bildete er in den 1970er Jahren die Produzentengruppe ATV. Er hält die Professur für Film und Medien an der Kunstakademie Düsseldorf inne.

    Piotr Rypson

    Dr. Piotr Rypson ist Professor an der Polnisch-Japanischen Akademie für Informationstechnologie in Warschau sowie Kurator und Experte am Jüdischen Historischen Institut in Warschau. Bis 2018 war er stellvertretender Direktor des Nationalmuseums in Warschau. Piotr Rypson ist Kurator vieler Ausstellungen sowie Autor von 11 Büchern und über 200 Artikeln. Kürzlich kuratierte er eine Ausstellung zum 100. Jahrestag der Unabhängigkeit Polens und schrieb ein Buch über Mieczyslaw Berman.

    Ronny Sommer

    Ronny Sommer ist Designer, Entwickler und Campaigner. Er hat 2013 das Peng! Kollektiv mitgegründet und macht politische Aktionskunst an der Schnittstelle zwischen Hacking, Aktivismus und Medientaktik. Peng! Kollektiv experimentieren mit Bots, Algorithmen, Online Hoaxes und Culture Jamming als künstlerische Protestform und entwickeln mediale Interventionen im öffentlichen Diskurs. Für die einen ist es Kunst, für andere ist es Linksterrorismus.

    Martina Taig

    Mag. Martina Taig studierte Wirtschaftswissenschaften und Kulturmanagement in Augsburg und Ludwigsburg. Nach Stationen am Theater Magdeburg und am Burgtheater Wien arbeitete sie von 2007 bis 2008 als Referentin für Kunst- und Kulturangelegenheiten im Büro der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur Claudia Schmied. Von 2009-2011 war sie am Kunsthistorischen Museum mit Museum für Völkerkunde und Theatermuseum Leiterin der Abteilung Sponsoring und Events und für alle Häuser und Standorte des Museumskomplexes zuständig. Seit 2012 ist sie Geschäftsführerin der Kunst im öffentlichen Raum GmbH und ihre Aufgabe ist die Belebung des öffentlichen Raums der Stadt Wien mit permanenten bzw. temporären künstlerischen Projekten.

    Joanna Warsza

    Joanna Warsza ist Programmdirektorin des CuratorLab an der Konstfack University in Stockholm und unabhängige Kuratorin mit Spezialisierung auf Public Art. Sie war künstlerische Leiterin von Public Art Munich 2018 und kuratierte u.a. das Public Program der Manifesta 10 in St. Petersburg, den Georgischen Pavillon auf der 55. Biennale in Venedig und war stellvertretende Kuratorin der 7. Berlin Biennale. Sie hat eine Reihe von Publikationen herausgegeben, darunter A City Curating Reader. Public Art Munich, Art in Times of Grey Democracy und I can’t Work like That. A reader on Boycott in contemporary art. Joanna hat einen Master of Arts der Warsaw Theater Academy und war Doktorandin an der Université Paris 8 in Paris.