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Informationen zur Ausschreibung der Ateliers im Städtischen Atelierhaus Baumstraße


Atelierhaus Baumstraße  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Landeshauptstadt München, Michael Nagy

Belegungszeitraum Juli 2016 bis Juni 2021

Bewerbungsschluss Dienstag, 2. Februar 2016

Allgemeines

Das Städtische Atelierhaus Baumstraße, eine ehemalige Strickwarenfabrik, liegt im Glockenbachviertel, Klenzestr. 85a RGB/Baumstr. 8b. In diesem Gebäudekomplex sind, seit einer grundlegenden baulichen Renovierung in den Jahren 1993/94, insgesamt 34 Räume für eine kulturelle und soziale Nutzung eingerichtet. 24 unterschiedlich große und über vier Geschosse verteilte Räume werden vom Kulturreferat als Arbeitsateliers an Künstlerinnen und Künstler vergeben.

Baubeschreibung des Städtischen Atelierhauses Baumstraße

Gebäude in Stahlskelettbauweise mit massiven Wänden und Betondecken, feuersicher ummantelten Stahlstützen und Streben. Erneuerte Raumeinteilung vorwiegend durch 2-schalige Rigips-Wände, Rohrleitungen unter Putz bzw. weitgehend verkleidet. Gasbefeuerte Zentral-heizung, WCs gefliest, kleine Teeküchen in den Etagen, eine Dusche im EG. In den Räumen und Fluren PVC-Beläge, alte, originale und einfach verglaste Metallsprossenfenster, neue Türen in Stahlzargen, Atelierräume weitgehend mit Einfachausstattung, ohne Schallisolierung, kein Aufzug, daher für Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, nicht geeignet.

Wer kann sich bewerben?

Berücksichtigt werden Künstlerinnen und Künstler mit Wohnsitz München (S-Bahn-Bereich) vorzugsweise am „Anfang der Professionalität“ und vorrangig diejenigen, die noch kein städtisches Atelier angemietet hatten oder haben. Im Sinne der Erweiterung und Öffnung des Kunstbegriffes können sich Kunstschaffende aus den Bereichen Bildende Kunst, Architektur, Angewandte Kunst und Musik für ein Atelier bewerben.

Wie sind die Mietkonditionen?

Die Räume werden befristet für einmalig fünf Jahre als Arbeitsateliers per Juryverfahren an Künstlerinnen und Künstler vermietet. Es besteht keine Wohnmöglichkeit. Der Abschluss der Gewerbemietverträge über fünf Jahre erfolgt durch das Kommunalreferat der Landeshauptstadt München. Voraussichtlicher Bezugstermin ist Mitte Juli 2016.
Für die Überlassung des Ateliers ist bei Abschluss des Mietvertrags eine Kaution in Höhe von
800 € (bis zu 50 m²) bzw. 1.600 € (über 50 m²) zu zahlen. Unter Umständen kann eine in drei Raten aufgeteilte Zahlung der Kaution vereinbart werden, wobei die erste Rate bei Abschluss des Mietvertrags fällig wird. Untervermietungen dürfen nur nach vorheriger, schriftlicher Absprache mit dem Kulturreferat vorgenommen werden und bedürfen eines gesonderten Untermietvertrages, der dem Kulturreferat vorzulegen ist.

Es gibt derzeit grob drei Preislagen im Atelierhaus, diese sind (gerundet):

  • 7,00 €/m²: Atelier 1-8 Ebene 1 (EG); Atelier 1-3 Ebene 2 (1.OG)
  • 6,00 € - 6,30 €/m²: Atelier 0 Ebene 0 (Souterrain), Atelier 1-8 Ebene 3 (2. OG)
  • 3,70 € - 3,90 €/m²: Atelier 1-4 Ebene 0 (Souterrain)

Die endgültige Miethöhe richtet sich nach dem Gutachten des Bewertungsamtes, welches zum momentanen Zeitpunkt noch nicht vorliegt. Da alle Ateliers aktuell vermietet sind, ist es leider nicht möglich, einzelne Besichtigungstermine für Interessenten zu vereinbaren (Atelierplan mit Grundrissen, Raumgrößen und dem aktuellen Preisgefüge (PDF, 213 KB)).

Wie kann man sich bewerben?

Die Bewerbung muss enthalten:

  • das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular (PDF, 95 KB)
  • eine aktuelle künstlerische Vita (max. eine DinA4 Seite) mit Angaben zu Ausstellungstätigkeit sowie ggf. erhaltenen Stipendien, Förderpreisen, Kunstpreisen, öffentlichen Aufträgen, Ankäufen, einschlägiger Verbandstätigkeit u.ä.
  • eine Arbeitsmappe im Format DinA4 (nicht größer!) mit aussagefähigen, datierten Werkbeispielen (digitale Datenträger können allenfalls zusätzlich zu analogen Bewerbungsdaten eingereicht werden, aufgrund der Vielzahl der zu erwartenden Unterlagen kann eine Sichtung digitaler Datenträger durch die Jury jedoch nicht gewährleistet werden)
  • im Bereich der Musik können sich nur solche Akteurinnen und Akteure bewerben, deren Tätigkeit ausgeübt werden kann, ohne die anderen Mieterinnen und Mieter akustisch zu beeinträchtigen. Hierzu zählen beispielsweise Komponistinnen und Komponisten, die ohne Benutzung eines Instruments komponieren oder Klangkünstlerinnen und -künstler, die am Mischpult unter Benutzung eines Kopfhörers arbeiten. Bewerbungen in diesem Bereich müssen neben der o. g. Vita musikalische Arbeitsproben beinhalten (z. B. Aufnahmen, Partituren) und eine Stellungnahme, wie sichergestellt wird, dass bei der geplanten Raumnutzung eine akustische Beeinträchtigung anderer Mieterinnen und Mieter des Hauses vermieden wird.

Bewerbungen können per Post bis Dienstag, 2. Februar 2016 an die unten genannte Adresse des Kulturreferats gesendet werden. Es gilt der Eingang bei der Landeshauptstadt München (nicht der Poststempel!). Zur Wahrung der Frist kann die Abgabe beim Rathaus-Pförtner (Fischbrunnen) bis am letzten Tag bis 24.00 Uhr erfolgen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Unterlagen am 1. und 2. Februar von 9.30 - 17.00 Uhr persönlich im Kulturreferat in Raum 201 abzugeben. Die Einreichung der Unterlagen per E-Mail oder Fax ist nicht möglich. Ferner bitten wir Sie von Nachreichungen und Ergänzungen abzusehen. Bewerbungen, die nicht fristgerecht eingereicht werden, können nicht berücksichtigt werden.

Nach Abschluss des Juryverfahrens werden nicht abgeholte Unterlagen entsorgt, eine Rücksendung der Unterlagen per Post ist nicht möglich (eine Bündelung der Unterlagen durch Büroklammern oder Klarsichtfolien ist ausreichend). Sie werden rechtzeitig über den Zeitraum einer möglichen Abholung informiert.

Interessierte Künstlerinnen und Künstler richten ihre Bewerbung an

Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Abteilung 1
z. Hd. Nicola Harenberg
Burgstr. 4
80331 München

Wie geht es weiter?

Alle formal richtigen und vollständigen Bewerbungen werden der vom Stadtrat einberufenen Jury für die Atelierförderung vorgelegt. Sie trifft voraussichtlich im Februar/März 2016 eine Vorauswahl nach künstlerischen Qualitätskriterien und empfiehlt die ausgewählten Bewerberinnen und Bewerber dem Stadtrat. Die endgültige Entscheidung wird im Kulturausschuss voraussichtlich im April getroffen. Zeitnah werden die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler dann benachrichtigt. Von Nachfragen bitten wir abzusehen.

Weitere Informationen

Telefon 089/233 21668 (Nicola Harenberg) bzw. 089/233 21685 (Gaby Schulze)