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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Ausschreibung


Wettbewerb Kunst im öffentlichen Raum zum Thema „Olympiastrecke“

Für Projektanträge bis zu 15.000 Euro

Das Kulturreferat der Landeshauptstadt München lädt in einem öffentlichen Wettbewerb  dazu ein, sich mit Kunst und Sport sowie dem Nachleben und den Utopien von Olympia ‘72 zu beschäftigen.

Zugelassen sind alle Sparten des künstlerischen Schaffens. Die Kunstprojekte werden temporär im öffentlichen Stadtraum frei zugänglich durchgeführt. Bedingung ist die Auseinandersetzung mit der vorgegebenen Thematik.

Wichtig ist außerdem, wie bei allen Kunstwettbewerben im öffentlichen Raum, der Ortsbezug. Der für das jeweilige Konzept ausgewählte Ort muss inhaltlich in Bezug zu der inhaltlichen Thematik des eingereichten Beitrages stehen.

Hintergrund

Olympia 1972 war eine Zäsur für München. Die „heiteren Spiele“ sollten all das sein, was  Olympia 1936 in Berlin nicht war: weltoffen und demokratisch, partizipativ und spielerisch. Das Vorhaben gelang. Mit einem fantasievollen Programm griffen Sport und Kultur ineinander, artikulierten offene Utopien und luftige Freiräume. Der Anschlag auf die israelische Mannschaft am 5. September 1972 stellte einen tragischen Einbruch der politischen Realitäten in diese Utopie dar.
Die Olympischen Spiele strahlten in die Stadt hinaus und setzten Akzente in den dezentralen Orten und Spielstätten. Mit der neu gebauten U-Bahn veränderten sie die Mobilität der Menschen und mit neu errichteten Stadtteilen wirkten sie ein in ihre Lebensrealitäten.

Was ist 50 Jahre später von diesen visionären Gedanken übrig? Wo finden sich Spuren des olympischen Geistes von damals – und kann er heute neu einziehen? Was ist geworden aus den gesellschaftlichen und städtebaulichen Utopien von damals? Das Leben in Neuperlach, die tägliche Fahrt in der U-Bahn, vergessene Orte wie die Regattastrecke in Oberschleißheim, das Olympia-Reitstadion in Riem, oder der ehemalige S-Bahnhof Olympiastadion. Erzählt das Leben in der Stadt noch von der Aufbruchstimmung 1972?

Ausdrücklich erwünscht ist die Beschäftigung mit dem Nachleben im Stadtraum, den entstandenen dezentralen Orten sowie dem Olympiapark.

Im Rahmen des städtischen Programms zu den 50jährigen Jubiläumsfeierlichkeiten sollen die Projekte im Juli 2022 durchgeführt werden.

Wer kann sich für ein Projekt bewerben?

Teilnehmen können alle Künstler*innen mit Wohnsitz im S-Bahnbereich München. Bis zu sechs Kunstinterventionen werden im öffentlichen Stadtraum im Juli 2022 verwirklicht werden. Der Etat je Einzelprojekt beträgt maximal 15.000 Euro (brutto).

Merkmale der Projekte

  1. Alle Formensprachen und Medien des aktuellen Kunstdiskurses sind erlaubt.
  2. Bedingung ist die Auseinandersetzung mit der vorgegebenen Thematik.
  3. Aussagen zur künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Standort müssen getroffen werden.
  4. Der künstlerische Schwerpunkt liegt auf temporären Projekten.
  5. Aussagen zu Vermittlungs- und Kommunikationsstrategien sind nötig.
  6. Die Organisation und Durchfuührung der Kunstprojekte erfolgt durch die Künstler*innen.

Wie bewerbe ich mich?

Für eine Bewerbung wird benötigt:

  1. Schriftliches Kunstkonzept (Text maximal 2 DIN-A4-Seiten, grafische Illustration max. 3 DIN-A4-Seiten)
  2. Angaben zum Beginn und zur Laufzeit/Dauer des Kunstprojektes
  3. Aussagen zum Standort/zu Standorten
  4. Kostenkalkulation (Kostenschätzung)
    4.1 Projekt- und Betriebskosten: Planung, Realisation, Betreuung, Versicherungen etc.
    4.2  Künstler*innenhonorare
    4.3  Kommunikationsmaßnahmen und Vermittlung.
  5. Kurzbiographie (maximal 1 DIN-A4-Seite)

Einreichungen ausschließlich per E-Mail

Bitte reichen Sie Ihre Projektantraäge als PDF per E-Mail ein. Die Dateigröße der Bewerbung darf nicht mehr als 10 MB umfassen. Senden Sie Ihren Projektantrag an die E-Mail-Adresse kunst-wettbewerb@muenchen.de. Sollte Ihnen dies nicht möglich sein, senden Sie bitte Ihre Bewerbung an folgende Adresse:

Landeshauptstadt München
Kulturreferat

Abt. 1 - Kunst im öffentlichen Raum
Burgstraße 4
80331 München

Bewerbungsfrist

Einsendeschluss ist Freitag, 15. Oktober 2021.

Wie geht es weiter?

Ein internes Auswahlgremium im Kulturreferat wird zeitnah eine Entscheidung über die im Juli 2022 zu realisierenden Kunstprojekte treffen. Sie werden über Zu- und Absagen etwa zwei Monate nach Ende der Bewerbungsfrist informiert.

Kontakt

Haben Sie Fragen vor der Einreichung Ihrer Bewerbung? Melden Sie sich bei uns. Wir beraten Sie gerne.

Dr. Daniel Bürkner
daniel.buerkner@muenchen.de

Erwin Hartel
erwin.hartel@muenchen.de

Nicola Harenberg  
nicola.harenberg@muenchen.de

Kerstin Möller
kerstin.moeller@muenchen.de