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LiteraVision


Für beispielhafte Fernsehsendungen über Bücher, Autorinnen und Autoren

Der Fernsehpreis LiteraVision wird seit 1991 (seit 2008 biennal) im gesamten deutschsprachigen Raum ausgeschrieben, in den Kategorien Kurz- und Langfilm vergeben und ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Die Filme der engsten Auswahl werden in einer öffentlichen Jurysitzung unter Anwesenheit der Filmemacherinnen sowie der Filmemacher gezeigt und diskutiert.

LiteraVision ist eine Kooperation der Landeshauptstadt München mit dem Literaturhaus München.

Bisher ausgezeichnet

2014
Dominik Graf für seinen Film „Lawinen der Erinnerung. Ein Film über Oliver Storz.“ (SWR / arte / WDR)
Hans-Michael Marten für seinen Kurzfilm „artour: David Wagners Roman ‚Leben‘“ (MDR)
Jurybegründungen

2012
Yasemin Ergin für den Kurzbeitrag „Marina Lewycka – Das Leben kleben“ (NDR)
Arpad Bondy für seinen Film „Eugen Ruge – Eine Familiengeschichte wird zum Bestseller“ (ARTE/rbb)

2010
Gabriele Denecke für den Kurzbeitrag über Rayk Wielands autobiografischer Erzählung „Ich schlage vor, dass wir uns küssen“ im Kulturmagazin „Stilbruch“ (rbb)
Rolf Bergmann (rbb) für seinen Film „Der Freund und der Fremde: Eine Annäherung an Benno Ohnesorg"

2008
Lutz Pehnert für den Kurzbeitrag über den DDR-Schriftsteller Werner Bräunig im Kulturmagazin „Stilbruch“ (rbb)
Frank Wierke für seinen Film „Michael Hamburger – Ein englischer Dichter aus Deutschland“ (ZDF/3sat)

2007
Gabriela Hermer und Carsten Hueck für den Kurzbeitrag „Traumreise ins All. Die unglaublichen Alltagsnotizen des Peter Ginz“ (HR)
Joachim Lang für das Autorenportrait „Brecht - Die Kunst zu leben“ (SWR)
Nico Weber und Sabrina Dittus für ihren Magazinbeitrag „Indien schreibt im Plural“ (Kulturmagazin „Metropolis“ von arte/ZDF lobende Erwähnung)
Christoph Rüter für seinen Film „Rohstoff“ über den Schriftsteller Jörg Fauser (lobende Erwähnung)

2006
Simone Reuter für das Autorenporträt „Deutsche Lebensläufe: Hannah Arendt – Eine Jüdin aus Deutschland” (SWR),
Thomas Rautenberg für den Magazinbeitrag „Frankfurter Grün. Oder: Wie einer loszog und lernte, die Pflanzen zu lieben” (HR).

2005
Ludwig Peter Leippe für das Autorenporträt über Walter Kempowskis „Echolot“ (ZDF) und Julia Benkert für den Magazinbeitrag „Agenda 3000“ (BR, Lesezeichen).

2004
Ludwig Metzger für das Autorenporträt "Hier Himmel – Aglaja Veteranyi" (WDR⁄ Schweizer Fernsehen SF DRS⁄ ARTE)
Julia Benkert für den Magazinbeitrag "Fitzgerald Kusz 'Wouhii'" (BR, Lesezeichen).

2003
Hanns Zischler für das Autorenporträt "Kafka geht ins Kino" (WDR⁄ ARTE)
Armin Kratzert für den Magazinbeitrag "LeseZeichen: Peter Waterhouse" (BR)
Thomas Rautenberg für den Magazinbeitrag des SWR–Literaturmagazins "Bücher, Bücher" mit "Sergio Pitol: Eheleben".

2002
Frank Hertweck und Susanne Bienwald für das Autorenporträt "Hans Erich Nossack: Innenleben eines Außenseiters" (SWR)
Thomas Palzer für den Magazinbeitrag des SWR–Literaturmagazin "Karl Ignaz Hennetmair: Ein Jahr mit Thomas Bernhard" (SWR).
Ehrende Anerkennunen erhielten Frauke Sandig für "Das Fremde und ich – Die Schriftstellerin Barbara Honigmann" (Deutsche Welle) und
Nicolas Humbert und Werner Penzel für "Robert Lax,
Poetquot; (BR ARTE).

2001
Peter Goedel für das Autorenporträt "Verbrechen in Florenz – Die Schriftstellerin Magdalen Nabb" (BR)
Claudia Kucza für den Magazinbeitrag des NDR–Kulturjournal "Elke Schmitter: "Frau Sartoris" (NDR).
Ehrende Anerkennungen erhielten Frank Hertweck für "Kulturzeit: Martin Heidegger" (3sat) und
Ulrich Harbecke für "Stille Rebellen – Bürgermut gegen Naziterror. Ein Treffen in Berlin" (WR).

2000
Ralf Zöller für das Autorenporträt "Der diskrete Charme des Hans Magnus Enzensberger" (ARTE⁄ WDR⁄ SWR)
Susanne Brand für den Magazinbeitrag "Bianca Döring: Hallo Mr. Zebra" (NDR).
Eine ehrende Anerkennung erhielten Brigitte Kleine für: Michel Houellebeqc "Ausweitung der Kampfzone" (3sat) sowie
Ulrich Kasten für "Ich liebe, mein Gott, ich liebe – Das kurze Leben der Brigitte Reimann" (SFB⁄ORB).

1999
Andreas Christoph Schmidt für den Film "Brecht und Moskau" (SFB)
Joachim Lang (Südwestfunk ⁄ ARTE, lobende Erwähnung)
Elisabeth Weyer (Hessischer Rundfunk, lobende Erwähnung)
Frank Hertweck (Magazinbeitrag)
Susanne Brand (ehrende Anerkennung)

1998
Eva Severini (Magazinbeitrag)
Frank Hertweck (ZDF – 3sat Kulturredaktion, ehrende Anerkennung)
Gabriele Conrad (ORB) (ehrende Anerkennung)
Gabriele Denecke (ehrende Anerkennung)
Martina Zöllner (SDR–Fernsehen Kultur, Autorenporträt)
Osman Okkan (ehrende Anerkennung)

1997
Ginka Tscholakowa für das Autorenporträt "Edgar Hilsenrath – Das Gesicht des Fremden trägt meine Züge" (SFB)
Ulrike Kahle für den Magazinbeitrag "Barbara Gowdy: Mister Sandman" (NDR).
Eine ehrende Anerkennung erhielten André Schäfer und Andrew Davies für den Langbeitrag "Die Blutsauger Viktorias" (WDR) und
Goggo Gensch für den Kurzbeitrag "Wagner - Lehrer, Dichter, Massenmörder" (SWR).

1996
Prof. Thomas Schmitt und Dr. Hubert Winkels für das Autorenportrait "Jetzt zieht Leutnant Jünger seinen Mantel aus - Ernst Jünger wird 100."
Paul Kersten für den Kurzbeitrag "Peter Rühmkorf – TABU I Tagebücher 1989 – 1991". Eine ehrende Anerkennung erhielten Franz Xaver Karl für den Kurzbeitrag "Bertolt Brecht".

1995
Andreas Christoph Schmidt für den Langbeitrag "Im Schatten Pasternaks, Peredelkino, ein Ort mit Schriftstellern"
Dr. Christoph Bungartz für seinen Kurzbeitrag: "Ernst Jünger zum 99."
Maja Ulbrich für den Kurzbeitrag: "Vor 45 Jahren: Thomas Mann besucht Deutschland."
Ehrende Anerkennung: Hans–Dieter Grabe: "Er nannte sich Hohenstein – Aus dem Tagebuch eines deutschen
Amtskomissars im besetzten Polen 1940 – 1942".

1994
Werner Zeindler für das Autorenportrait "Allein unter Leuten. Der Erzähler Peter Bichsel".
Thomas Palzer für den Kurzbeitrag "Wittgenstein".
Eine ehrende Anerkennung sprach die Jury aus für Volker Bohns "Deutsche Literatur seit 1945 – Nachrichten von Büchern und Menschen."

1993
Susanne Freund für die Dokumentation Kobalek oder das Sichtbare und das Verborgene"
Andreas Ammer für den Kurzbeitrag "Norbert E. Kaser".
Eine ehrende Anerkennung erhielten Thomas Rautenberg für das Autorenportrait "Wo ist Lichtenberg? Notizen eines Liebhabers" und
Martin Hielscher ⁄ Paul Kersten für den Beitrag über das Buch "Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch" von Wolfgang Koeppen.

1992
Brita Steinwendtner für das Autorenportrait "Schreiben ist sterben lernen" über die österreichische Dichterin Ilse Aichinger
Martin Weinhart für den Kurzbeitrag "Luis Bunuel. Die Flecken der Giraffe"
Eine ehrende Anerkennung erhielten Andreas Ammer für den Magazinbeitrag "Lesen. Nachdenken über öffentliche Büchereien im Fernsehzeitalter" und
Ernst Jürgens für den Kurzbeitrag "Poesie – Videos".

1991
Carmen Tartarotti für die Dokumentation "1 Häufchen Schuh" über die Schriftstellerin Friederike Mayröcker
Dagmar Brendecke für das Kurzportrait "Raymond Federmann".
Eine ehrende Anerkennung erhielt Gert Conradt für den Kurzbeitrag "Experiment Deutsch: Jürgen Becker ‘Junger Mann’ ".