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Literaturstipendien und Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreise 2019


Jurybegründungen

Valerie Bäuerlein: „Koh Tao“

Eine Freundin hat Selbstmord begangen. Vor kurzem kamen von ihr noch lange Briefe von einer Reise durch Asien. Warum sie aus dem Leben gegangen ist? Die Ich-Erzählerin weiß es nicht.
Mit dieser Zäsur beginnt der Roman der jungen Autorin und Filmemacherin Valerie Bäuerlein, eine Zäsur, die ihr gesamtes Sehen und Erleben verändern wird. Alles was sie beobachtet, ist wie grundiert von diesem anderen Raum einer existentiellen Grenzüberschreitung. Schließlich wird sie sich auf Reisen begeben und die Route der Freundin nach fahren, ihre Briefe im Gepäck und an den Stationen von deren Reise  denselben Menschen begegnen.
Valerie Bäuerlein schreibt diesen Reiseroman in der Tradition der Flaneure und Wanderer der deutschen Literatur. In ihren Satzkompositionen kann man W.G. Sebald vernehmen, in ihren feinen Wahrnehmungen Walter Benjamin, der in seinem „Passagenwerk“ Alltagsbeobachtungen mit dem Stand des Kapitalismus kurzschließt. Diese Erzählerin nun reist heute durch eine globalisierte Welt, in der ein Bustransport nach Laos zu einer Allegorie von Arbeit und Handel werden kann. Valerie Bäuerlein bringt vom Film nicht nur eine fotografisch genaue Wahrnehmung in die Literatur, sondern reflektiert diese Wahrnehmungen, prüft, wie überhaupt sich unsere Welt begreifen und darstellen lässt, über die Grenzen der Kulturen hinweg, über die Grenzen unseres Lebens. Dafür findet sie eine Sprache, die durch ihre geschwungene Syntax, Tempo und Ton und die sublime Wahl der Motive überzeugt. Das Literaturstipendium will sie nachdrücklich unterstützen in Eigenart und Eigensinn.

Valerie Bäuerlein hat Fotografie, Bildende Kunst und Filmregie in Leipzig und Berlin studiert. Heute lebt sie in München. Sie hat mehrere Filme gedreht und zum Teil Drehbuch, Regie bis hin zum fertigen Schnitt verantwortet. Koa Tao ist  ihr erster Roman.

 

Konstantin Ferstl: „Die Erfrorenen Lande“

Im Mittelpunkt von Konstantin Ferstls herausragend erzähltem Roman „Die Erfrorenen Lande“ steht gescheiterte Liebe. Der Protagonist des Romans sieht das Ende seiner Beziehung auf sich zukommen: bis zum Trennungsgespräch bleiben nur noch wenige Stunden. Um dem Unausweichlichen zu entkommen, ergreift der Protagonist die Flucht und bricht kurzerhand zu einer Reise auf – nach Pjöngjang.
Der Roman vereinigt in sich zwei große Qualitäten, die sonst nur selten zueinander finden: Eine leichtfüßige, verspielte Erzählweise und die bis ins kleinste Detail reichende Kenntnis des Erzählstoffs. Von der Bauart des Bahnhofs im Geburtsort des Großvaters des Protagonisten, über die Ereignisse des Ersten Weltkriegs, an dem der Urgroßvater teilnimmt, bis hin zu den liebevollen Gepflogenheiten der zu scheitern drohenden Beziehung – die Welt in Konstantin Ferstls Roman steht auf einem festen Fundament, hat eine eigene, greifbare Wirklichkeit. Kein Wort, kein Satz wird dem Zufall überlassen, kein Gedanke schnell abgefertigt. Stattdessen werden durch sprachlichen Einfallsreichtum originelle Situationen und Charaktere erschaffen und in einer neuen, einzigartigen Dimension gezeigt. Gleichzeitig ist der Roman voll mit einem großartigen Humor, der von Konstantin Ferstls Fähigkeit lebt, genau das richtige Wort, genau die richtige Anspielung zu finden, und die Komik in einer subtilen und trotzdem unübersehbaren Art spielen zu lassen.

Konstantin Ferstl, geboren 1983 in Altmühltal, studierte Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film München und wurde für seine Arbeit als Autor für Film und Fernsehen mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

 

Sibylla Hirschhäuser: „Seilschaften“

Es gibt die fünfundzwanzigjährige Clara, und es gibt den schon viel zu lange nicht mehr fünfundzwanzigjährigen Roesner. Es gibt Claras traurige Mutter und es gibt Claras verschwundenen Vater. Es gibt einen völlig gescheiterten Bergsteiger, über den der berühmte Dokumentarfilmer Roesner einen Film drehen will, und es gibt einen Freund von Clara, der keine Affäre mit ihr hat, aber sie sehr plötzlich sehr verlangend küsst. Mit beeindruckender Sicherheit arrangiert Sibylla Hirschhäuser rund um ihre Hauptfigur Clara eine Vielzahl von Figuren, Situationen, Problemen. Leichthändig und kunstvoll wird ein Stück Realität Jahre erzählt, voller leuchtender Dialoge, Gedanken, Momente. Die Begegnung von Clara, die in ihrer ökonomischen Prekarität und ihrer Unsicherheit über alle kommenden Lebenswege eindeutig eine Vertreterin ihrer Generation der heute Fünfundzwanzigjährigen ist, mit dem ebenso saturierten wie über seinen eigenen erfolgreichen   bundesrepublikanischen Lebensweg vollkommen unzufriedenen Roesner schlägt Funken in diesem ständig ebenso traurigen wie lustigen Romanmanuskript. Jede Figur ist mit Leben gefüllt, alles hat Sinn und ist doch eigenartig und originell. Was werden Clara und Roesner voneinander lernen? Wie wird es all den anderen Figuren ergehen in diesem Roman, der nicht unweit der Alpen und seiner Bergsteigerdramen spielt und in seiner stillen Form vielleicht noch viel dramatischer als alle alpinen Abenteuer ist? Das werden sich hoffentlich viele Leserinnen und Leser fragen, während sie in einem begeisterten Atemzug Sibylla Hirschhäusers Romandebüt „Seilschaften“ lesen.

Sibylla Hirschhäuser, 1988 in München geboren, hat Kreatives Schreiben in Hildesheim und Leipzig studiert.


Hrvoje Milković: „Agram“  

Hrvoje Milković erzählt in seinem Romanprojekt mit dem Arbeitstitel „Agram“ aus dem Leben von Ivan, einem jungen Produktdesigner, der  Anfang der Neunzigerjahre mit seiner Mutter vor dem Jugoslawienkrieg nach Deutschland geflohen ist. Dort trifft er auf Friederike und ihre  Familie, die ihn herzlich empfangen, mit ihm in den Urlaub fahren und Ivan und dem Leser das Innenleben einer deutschen Familie eröffnen. Mit messerscharfem, charmant-überdrehtem Blick gelingt es Milković, Klischees aufzunehmen und zu brechen. Denn es sind die typischen  Situationen, die auf Ivan warten (Einschulung, Freunde finden, seinen Lebensweg in einer anderen Kultur finden), und doch reagiert er nicht  stereotyp, nicht erwartbar, sondern hochindividuell. Er reagiert wie einer, den das Trauma seiner Kindheit bis in die Formensprache seines  Berufes als Produktdesigner prägt, der die Welt anders liest, als Menschen, die nichts Vergleichbares erleben mussten.
Hrvoje Milković erzählt mit sprühendem Witz, origineller Sprache und einem besonderen Blick auf die Dinge, der von einem eigenen  Erfahrungs- und Reflexionshorizont zeugt. Er erzählt von Traumatisierung und Integration, von stereotypen Erwartungen an Fliehende und  Anpassung, und er dreht die Aufmerksamkeit des deutschen Lesers dabei auch immer gegen sich selbst.
Das Projekt konnte die Jury überzeugen, da es von einem universellen Thema erzählt, ein Thema, das uns auch heute leider wieder   beschäftigt. Aber auch das Literarische, das Wie, überzeugt: Der Text kommt leichtfüßig und mit viel Komik daher, verliert dadurch jedoch  nichts von seiner Tiefe und Schärfe, sondern schafft einen unterhaltsamen Einstieg in die Auseinandersetzung mit einem wichtigen  Themenkomplex.

Hrvoje Milković wurde 1984 in Neuburg an der Donau geboren. Er studierte Latinistik und Philosophie in München und arbeitet, neben dem  Schreiben, nach verschiedenen beruflichen Stationen mittlerweile selbstständig als Messebauer und Bauhelfer.

 

Nina Basovic Brown: „Leontine – oder warum Pinguine fliegen können“
(Kinderbuchprojekt)

Die 15-jährige Leontine ist Expertin fürs Lügen. In jedem Kapitel von Nina Basovics mitreißendem Roman für ältere Kinder ab 12 stellt sie den Lesern eine neue Regel vor, wie man es schafft, beim Lügen nicht aufzufliegen. Das Lügen ist für sie jedoch kein Selbstzweck, Leontine weiß sich nicht anders zu helfen, um ihre zerbrechende Welt zusammenzuhalten. Der Vater ist seit längerem aus ungeklärten Gründen  verschwunden, die Mutter kommt selbst nicht zurecht und kämpft mit Depression und Alkoholsucht, und dann gibt es noch den sechsjährigen Bruder Paul, dem Leontine die Unbeschwertheit bewahren möchte – und sei es nur dadurch, ihn im Supermannkostüm in die Schule gehen zu lassen. Das komplizierte Lügenkonstrukt birgt aber auch die Gefahr, Leontine in dieser Phase der jugendlichen Selbstfindung selber zu verschlingen. Zum Glück stößt sie auf unerwartete Unterstützung durch die zunächst bieder wirkende Nachbarin Frau Schulze und den neuen Mitschüler Lav, der gerade frisch aus Bosnien nach München gekommen ist. Gemeinsam entwickeln sie ein Netz, das tragfähiger ist als die Lügen.
Nina Basovic überzeugt durch die lebendige und lebensnahe Wiedergabe der Gedankenwelt ihrer jugendlichen Ich-Erzählerin, in der Vehemenz und Selbstironie ebenso Platz haben wie poetische Bilder für die Beschreibung innerer wie äußerer Umstände. Die warmherzig gezeichneten Figuren und der dramaturgisch äußerst geschickte Aufbau der Kapitel tragen zusätzlich dazu bei, die Leser direkt in den Bann zu ziehen, für ein Lesevergnügen, das auch eine große Menschlichkeit ausstrahlt.

Nina Basovic kommt aus Münchberg/Landkreis Hof und lebt in München. Sie absolvierte ein bi-nationales Studium der Europäischen Betriebswirtschaft in Cambridge und Landshut und war bei verschiedenen internationalen Unternehmen tätig. 2009/10 war sie Stipendiatin der Akademie für Kindermedien und 2007/2009 Meisterschülerin an der Drehbuchwerkstatt der Filmhochschule München.


Efua Traoré: „Die Hüter des Schlafes“ (Jugendbuchprojekt)

Es ist eine Welt von Morgen. Durchgetaktet, durchstruktiert, auf Effizienz getrimmt, berechenbar und gar nicht so fern. Vigilancia heißt das Zukunftsland, das sich im alten Europa hinter Mauern verschanzt und die Bewohner des Schlafs beraubt. Wer nicht schläft, hat mehr Zeit. Zeit ist Geld. Darum schlucken die Menschen Anti-Schlaf-Pillen. Deren Nebenwirkung: Gefühle sind ausgeknipst. Persönliche Assistenten regeln das Zeitmanagement. Sie könnten Alexa heißen. Gespräche sind so wenig erwünscht wie Nähe. Wie Fantasie. Wie Individualität. Oder wie eigenes Denken.
Gleichschaltung führt zu Gleichgültigkeit. Anpassung zu Abstumpfung. Die Mechanismen sind bekannt. Umso mehr beeindruckt, was und wie die deutsch-nigerianische Autorin Efua Traoré, gelernte Diplom-Kauffrau, Autorin, Sängerin und Mutter von drei Töchtern, erzählt.
Für verordnete Wortkargheit schlägt sie einen explizit nüchternen Ton an. Begriffe, in neue Kontexte gestellt, erfahren eine neue Bedeutung, „Schläfer“ sind keine verkappten Terroristen, sondern die Wachen. Vielleicht im doppelten Sinn des Wortes. Und indem Traoré jedem Kapitel einen Paragraphen aus einem der „Gesetzbücher“ von Vigilancia voranstellt, wird rasch klar: Was als Wohl verkauft wird, dient der  Unterdrückung. Manchmal braucht es nicht viel, um das zu zeigen.
Und dann sind da die Hauptfiguren: Emi, 17, und Deymien, beide Außenseiter, beide große Fühlende, beide nicht bereit, sich abzufinden. Ihre Geschichte wird dramaturgisches Sprungbrett für große Fragen. In welcher Welt Protagonisten wie Leser leben wollen, ist nur eine davon. Denn in ihrer Dystopie für Jugendliche, angesiedelt zwischen „1984“ und totalitär-digitalem Überwachungsstaat, nimmt Efua Traoré es mit relevanten Themen auf. „Momo“ lässt grüßen – und es ist genau dieses Spiel aus Tradition und Verweisen, aus Grundsätzlichem und explizit Heutigem, das dieses Romanprojekt auszeichnet. Damit ist die Autorin einen großen Schritt weiter gegangen: von bislang kürzeren Texten hin zur großen Form. Spannend, präzise – und unbedingt preiswürdig.

Die Deutsch-Nigerianische Autorin Efua Traoré begann erst zu schreiben, als sie mit 18 Jahren nach Deutschland zog. Sie lebt heute mit ihrem Mann und drei Kindern in München und arbeitet als Diplom-Kauffrau. 2018 gewann sie mit ihrer Kurzgeschichte „True Happiness“ den weltweit ausgeschriebenen „Commonwalth Short Story Prize“ für die Region Afrika.

 

Andrea O’Brien: „Jessie Greengrass: Sight“ (Übersetzungsprojekt)

Der Debütroman „Sight“ der jungen englischen Autorin Jessie Greengrass (geb. 1982) wurde in renommierten Zeitungen und Zeitschriften wie dem New Yorker, dem Guardian, der Financial Times und dem Spectator durchweg ausgesprochen positiv besprochen. Und das ist kein Wunder. Der Roman ist sowohl sprachlich als auch thematisch sehr anspruchsvoll, was sich bereits auf den eingereichten ersten Seiten gut erkennen lässt, wo es unter anderem um die Anfänge der Kinematographie und die Entdeckung der „X-Strahlen“ durch Wilhelm Conrad Röntgen geht. Daneben – und vor allem – schildert der Roman aus der Ich-Perspektive die Zweifel einer jungen Frau, die sich ein Kind wünscht, aber nicht weiß, ob sie es sich zutrauen kann, eine gute Mutter zu werden.
Beeindruckt hat die Jury vor allem die Souveränität, mit der Andrea O’Brien diesen sprachlich sehr dichten und genau durchkomponierten Text durchdrungen und dem deutschen Lesepublikum zugänglich gemacht hat. Genannt werden müssen auch ihr Ideenreichtum und ihr Mut: Sie klebt nicht am englischen Satzbau, sondern bändigt auch Bandwurmsätze so, dass sie „deutsch“ lesbar bleiben, und erzielt so eine große Wirkungsäquivalenz: Der Text wirkt auf deutsche Lesende so, wie er auf die englischsprachige Leserschaft wirkt. Die Übersetzung besinnt sich ganz auf die Stärken des Deutschen, sowohl im Idiomatischen als auch im Syntaktischen. Sie trifft ganz den Ton des Originals. Man merkt der Übersetzung an, dass Andrea O’Brien den Ausgangstext in seiner ganzen Komplexität verstanden und, ja, dass sie ihn auch erfühlt hat, was ihrer Übersetzung bei aller Intellektualität des Originals, der sie gerecht wird, eine große Unmittelbarkeit verleiht.

Andrea O’Brien (geb. 1967 in Wilhelmshaven) hat eine beachtliche Publikationsliste. Sie hat mehrere Arbeitsstipendien des Deutschen Übersetzerfonds bekommen und wurde 2016 mit dem Arbeitsstipendium des Freistaats Bayern für literarische Übersetzerinnen und Übersetzer ausgezeichnet.

 

Annegret Liepold: „Überlandfahrt“ (Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis für Literatur)

Annegret Liepolds Romanprojekt „Überlandfahrt“ beschäftigt sich mit der Frage nach  Standpunkten. Auf Handlungsebene muss sich die Protagonistin Franka zu ihrer eigenen Geschichte verhalten, eine Haltung zu den Ereignissen ihrer Vergangenheit gewinnen. Weil ein enger Freund zu Schulzeiten in rechtsextreme Netzwerke eingebunden war, wurde Franka als „Nazischlampe“ beschimpft. Ein Skandal entwickelt sich, Franka muss die Schule verlassen. Elf Jahre später sieht sie sich erneut mit den Ereignissen von damals konfrontiert. Virtuos zeichnen sich ihre Unsicherheit, ihre Durchlässigkeit auch in der Erzählhaltung ab. Frankas Perspektive auf die Welt ist nicht stabil, genauso wenig wie ihre Stimme, immer wieder sind sie offen für die Meinungen und Wörter anderer. Durch das Erzählen in „Überlandfahrt“ schimmert deutsche Realität. Ein Campingplatz im Naherholungsgebiet, ein Brotzeitbrett aus Plastik, das die Aufschrift „Weltmeister 2014“ trägt. Es wird hier nicht nur von Franka erzählt, die sich mit ihrer Geschichte befasst, Verantwortung übernimmt und Scham überwindet, sondern auch die jüngste Geschichte Deutschlands in den Blick genommen.

Annegret Liepold, 1990 geboren, hat bis 2018 Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der LMU studiert und arbeitet heute dort. Ihre Erzählung „Die Schwäne“ war für den Literaturförderpreis New Voices Award nominiert; 2018 nahm sie am Studierendenseminar der Bayerischen Akademie des Schreibens teil.

 

Der Jury gehörten an:

Britta Claus (Penguin), Dr. Florian Kessler (Hanser Verlag), Vladimir Kholodkov (Literaturstipendiat 2017), Eva-Maria Kaufmann (dtv), Dr. Katrin Lange (Literaturhaus München) und Hannes Ulbrich (Piper Verlag);

für die Kinder und Jugendbuchstipendien: Christine Knödler (Publizistin), Silke Kleemann (Stipendiatin 2015), Edith Offermann (Kuratorin Kinderprogramm Bücherschau) und Sebastian Zembold (Verlag mixtvision);

für das Übersetzungsstipendium: Regina Rawlinson (Stipendiatin 2017), Wanda Jakob (Verlag Antje Kunstmann), Dr. Katrin Sorko (Blessing Verlag);