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Zeichnen bis ans Ende der Welt


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Patrick Siegl

Eine Ausstellung in der Artothek & Bildersaal vom 15. Januar bis 13. Februar 2016.

Im Rahmen der Reihe „Was geht? - Kunst und Inklusion“ sind im städtischen Kunstraum Artothek und Bildersaal in der Ausstellung „Zeichnen bis ans Ende der Welt“ Malerei, Zeichnung, Druckgrafik und Objekte von Patrick Siegl zu sehen. Die asiatische und orientalische Bildsprache sind das Leitthema der Werke. Durch minitaturartige, ineinander verschachtelte Formelemente entstehen monumentale Bauten und archaische Landschaften, wie asiatische Tempeldächer mit Säulen, die Häuserfassaden Istanbuls, wilde Tiere in exotischen Landschaften, riesige Miniaturorchester, oder Musikanten und Geishas in aufwendigen Kostümen.

Patrick Siegl, geboren 1991, wurde 2014 mit dem Europäischen Kunstpreis euward - art in disability ausgezeichnet. Er ist Mitglied einer Ateliergemeinschaft des atelier hpca (Heilpädagogischen Centrum Augustinum München). Das atelier hpca fördert und unterstützt Künstlerinnen und Künstler mit geistiger Behinderung bei ihrem Schaffen und bei der Veröffentlichung ihrer Werke.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 14. Januar, 19:00 Uhr, eröffnet. Zur Begrüßung sprechen Klaus Mecherlein (atelier hpca - Augustinum), sowie Johannes Muggenthaler (Artothek) und Stephanie Lyakine-Schönweitz (Kunstvermittlung Artothek).
Begleitend zur Ausstellung gibt es Künstler- und Filmgespräche, Musikperformances und Rundgänge. Für das Kunst-Frühstück ART(othek) & Breakfast am Samstag, 23. Januar, 11:00 bis 12:30 Uhr, kann auf Wunsch ein Gebärdendolmetscher zur Verfügung stehen. Der Kostenbeitrag für das Frühstück beträgt fünf Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.mvhs.de. Informationen zum atelier hpca unter www.hpca.de

In der Reihe „Was geht? - Kunst und Inklusion“ thematisieren bis Februar 2016 rund 100 Partner mit Beiträgen und Kunst und Kulturveranstaltungen unterschiedliche Formen von Behinderungen und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben. Informationen unter www.muenchen.de/wasgeht.
Der Europäische Kunstpreis euward wird seit 2000 durch die Augustinum Stiftung München für Künstlerinnen und Künstler im Kontext von geistiger Behinderung im Bereich Malerei und Grafik verliehen. Informationen unter: www.euward.de.

Kontakt
Landeshauptstadt München

Artothek & Bildersaal

Rosental 16
80331 München

Tel.:
Postanschrift:

Landeshauptstadt München
Artothek & Bildersaal
c/o Münchner Stadtmuseum

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München

Öffnungszeiten:

Mittwoch und Freitag:
14:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag:
14:00 - 19:30 Uhr
Samstag: 9:00 - 13:00 Uhr

Eintritt frei