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diese nicht ganz Zusammenpassung


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Nina Annabelle Märkl, Yves Chaudouët, Olaf Probst und Elisabeth M. Reitmeier

Eine Ausstellung in den Kunstarkaden vom 15. Januar 2014 bis 15. Februar 2014

In der zweiten Ausstellung im Rahmen des Kuratorenprogramms des Kulturreferats werden die städtischen Kunstarkaden von den Künstlerinnen und Künstlern Nina Annabelle Märkl, Yves Chaudouët, Olaf Probst und Elisabeth M. Reitmeier als Forum für Experimente und Präsentationsformen genutzt. Mit der Gruppenausstellung "diese nicht ganz Zusammenpassung" werden vom 15. Januar bis 15. Februar individuelle Zeichnungen und Objekte als Inszenierung präsentiert.

Nina Anabelle Märkel zeigt dabei in ihren Zeichnungen das menschliche Dasein durch fragile, entrückt wirkende Figuren wie zum Beispiel bei „Sie entziehen sich ihrer Fixierung oder Museum of Happiness". Olaf Probst bildet Schlüssellochfiguren, bei denen die Durchsicht unterschiedlich durch Wortketten verdeckt ist. Die zarten Zeichnungen von Lisa Reitmeier, manchmal figurativ, manchmal geometrisch und reduziert, werden in tiefen Rahmen und bühnenartigen Installationen gezeigt. Und der Künstler Yves Chaudouët inszeniert seine Objekte auf nahezu unsichtbare Weise. Seine Arbeit „Chaise irlandaise“ ist ein scheinbar wenige Zentimeter über dem Boden schwebender Stuhl. Erst bei genauem Hinsehen erkennt man vier als Sockel dienende Gläser.

Die Ausstellung „diese nicht ganz Zusammenpassung" wird am Freitag 14. Januar, 19 Uhr, mit Stadträtin Dr. Ingrid Anker (SPD) in Vertretung des Oberbürgermeisters und den beteiligten Künstlerinnen und Künstler sowie den Kuratorinnen eröffnet. Am Dienstag und Donnerstag 28. und 30. Januar, 18 Uhr, gibt es Gesprächsmöglichkeiten mit den Ausstellungsbeteiligten. Anlässlich der Finissage am 15. Februar, 19 Uhr, findet eine Diskussion zum Thema „Perspektivwechsel. Die Ausstellung 'diese nicht ganz Zusammenpassung' künstlerischer und kunstwissenschaftlicher Reflexion“ statt. Zudem wird ein Ausstellungskatalog vorgestellt. Er stellt einen fiktiven Rundgang durch bestimmte Themenbereiche der Künstlerinnen und Künstler dar und soll bewusst mit dem in der Ausstellung zu sehenden Konstrukt brechen, es erweitern und spiegeln.
Die Ausstellung wird unterstützt vom Institut Francais.

In dem Kuratorenprogramm in den Kunstarkaden sind für den Zeitraum November 2013 bis Juli 2014 fünf Studierende in die Vorbereitung und Durchführung von insgesamt vier Ausstellungen eingebunden, um ihnen berufsbezogene Einblicke in das kuratorische Praxisfeld zu bieten.

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Kunstarkaden

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