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doesn´t mean that much to me to mean that much to you


Tiefkühlhähnchen in ihrer geöffneten Verpackung  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Eine Gruppenausstellung in den Kunstarkaden vom 27. April bis 28. Mai 2016

Kyrill Constantinides-Tank, Rachel Fäth, Jonas Münch, Paulina Nolte, Johanna Klingler, Liane Klingler, Viola Relle, Serena Ferrario und Laura Ziegler

Neun Künstlerinnen und Künstler der Akademie der Bildenden Künste München stellen gemeinsam in den Kunstarkaden aus: in der Ausstellung „doesn't mean that much to me to mean that much to you“ sind vom 27. April bis 28. Mai Videoarbeiten, Projektionen, Objekte und Installationen zu Themen wie Identität, Tradition, Historie, Heimat und Repräsentation zu sehen.

Die Ausstellung „doesn't mean that much to me to mean that much to you“ wird am Dienstag, 26. April, 19 Uhr , mit Grußworten von Stadträtin Sabine Krieger (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/Rosa Liste) in Vertretung des Oberbürgermeisters und einer Einführung durch den Künstler Yves-Michele Saß eröffnet.

Künstlergespräche finden am Mittwoch, 27. April und Freitag, 27. Mai, jeweils um 17 Uhr statt. Zur Finissage am 28. Mai, 19 Uhr, gibt es die Katalogpräsentation.
Der Eintritt zur Ausstellung und zu den Veranstaltungen ist frei.

Serena Ferrario sammelt mit ihrer Videocamera Alltagssituationen überwiegend aus Rumänien und Süditalien, den Ländern ihrer Familie. Sie zeigt Menschen, die warten oder einfach nur für sich, aber doch im öffentlichen Raum sind. Zur Eröffnung werden dazu live von einem vor der Projektion sitzenden Akteur verschiedene Texte über Kunst, die Gesellschaft und anderen "Irrsinn" rezitiert. Weitere Lesungstermine werden noch bekannt gegeben.

Johanna Klingler spielt gewissermaßen mit Fragestellungen bezüglich einer Selbstverortung oder eines Zurechtfindens des zeitgenössischen Individuums in seiner Umwelt und den damit verbundenen Schwierigkeiten und Verwirrungen. Ihre Installation "White" behinhaltet einen
Baseballschläger und Körperabformungen aus Porzellan, eine Radkappe aus Keramik, eine Videoprojektion, ein Metallgestell mit 100 Watt LED und Holzstellwände. 


Liane Klingler bringt raumgreifende Stoffarbeiten als Scherenschnitte an den Lampen des hinteren Raumes der Kunstarkaden an, und gliedert damit durch die quer verlaufende Führung der Neonröhren den Raum in hintereinander verlaufende Schichten.

Jonas Münch zeigt mit seiner Text- und Video-Arbeit "Alles klar" eine noch nicht abgeschlossene, mehrteilige Miniserie, die sich zwischen den Formaten Theaterstück, Soap, Telenovela, Talkrunde und Monolog bewegt.

Rachel Fäth zeigt in einem an die Ästhetik eines Computerspiels (Bild-, Text- und Soundebene) angelehnten Video einen Softair-contest, für den er die Künstlerinnen und Künstler der aktuellen Ausstellung aus der Ego-Shooter Perspektive filmte.

Kyrill Constantinides-Tank zeigt mit der Installation "close but lost" 15 kleine teils kaputte oder unbrauchbare Skulpturen und Gegenstände aus dem Alltag sowie Zeichnungen.

Paulina Noltes raumgreifende Installation besteht aus Miniatur-Siebdrucken und einem Altar aus verschiedenen Materialien: einem hängenden Teppich ohne Körper mit nummeriertem Ton als Gewicht, einer Gabel als Häuptling, einer Schlange als Pfad, und rot lackierten Nägeln.

Viola Relles zehn Keulen aus Ton werden bei der Eröffnung von ihrem Bruder Dienel Relle zum Jonglieren eingesetzt und anschließend unabhängig davon, ob sie noch unversehrt sind, zu einer Wandinstallation zusammengefügt.

Laura Ziegler leitet in ihrer Installation mit Webereien aus Karbonfasern mit Hilfe eines elektronischen Mischpults Strom zu Instrumenten aus Keramik

Kontakt
Landeshauptstadt München

Kunstarkaden

Sparkassenstraße 3
80331 München

Fax:
089 233-21892
Öffnungszeiten:

Dienstag bis Samstag:
13:00 Uhr bis 19:00 Uhr während den Ausstellungen (an Feiertagen geschlossen).
Eintritt frei