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The Haunted House


The Haunted House  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Eine Ausstellung in der Rathausgalerie vom 12. März bis 20. Mai 2016

Wolfgang Ellenrieder, Jana Gunstheimer, Benedikt Hipp, Thomas Rentmeister und Veronika Veit

"The Haunted House", ein in der Film- und Literaturgeschichte viel thematisierter Ort, bezeichnet ein Haus, das leer scheint und doch bewohnt ist. Es steht im Bann unsichtbarer Wesen, verschollener Seelen, einstiger Bewohner. Nur die Spuren ihres Treibens lassen auf ihre Anwesenheit schließen. Diese Orte sind also Manifestationen von Kräften, die sich unserer Kontrolle entziehen. Doch schwingt in dem englischen Begriff nicht nur Unbehagen und Spuk mit, sondern auch Verzauberung und das Versprechen nach einem Zufluchtsort. Denn "the haunt" ist zugleich der Lieblingsort, der Ort des Heimisch-Seins; ein Platz an dem die Sehnsucht nach Ankunft und Geborgenheit Erfüllung findet.

Mit primär skulpturalen Mitteln thematisieren die ausgewählten künstlerischen Positionen eine solche Ambiguität von Orten und Räumen. Mit verschiedenen Mittel der Verschiebung von Raum, Zeit, Statik, Stabilität und Beständigkeit, unterwandern sie das Gewohnte und untergraben den Wunsch und die Sehnsucht nach Geborgenheit durch verschiedene Formen der Verunsicherung. Die gezeigten Arbeiten und Raumkonstrukte werden so vielleicht auch zum Spiegel einer Gesellschaft, die die Furcht vor einer möglichen Destabilisierung, durch das Festhalten am Gewohnten zu bannen sucht. 

Wolfgang Ellenrieder setzt die, in seiner Malerei entwickelte Verschachtelung von Inhalten, Bildräumen und Bildebenen in seinen Raumarbeiten fort und irritiert die Wahrnehmung zusätzlich durch Dimensionsverschiebungen von Materialien und Oberflächen.

Jana Gunstheimer erzeugt in ihren Zeichnungen und Installationen Möglichkeitsräume in denen sich Erfundenes und Reales zu trügerischen Parallelwelten verdichtet.

Benedikt Hipp stellt das Irrationale und Unbegreifbare dar. Im Wechselspiel von Objekt, Skulptur und Malerei erwachsen Kultstätten des Unerklärlichen.

Thomas Rentmeister paart Materialien und Abläufe aus der häuslichen und künstlerischen Welt so, dass sie verschmelzen und einander annehmen. Hinter der scheinbaren Ordnung steht aber immer die bedrohliche Möglichkeit der Veränderung oder Entgleitung.

Veronika Veit stellt in ihren Installationen und Videoarbeiten die Frage nach der Verlässlichkeit von sozialen aber auch physikalischen Systemen indem sie Begriffe wie Vergangenheit und Zukunft, Sicherheit oder Gefahr im alltäglichen Leben hinterfragt.

Eröffnung am 11. März 2016 um 19:00 Uhr
Später am Abend Live-Musik!

Begleitende Veranstaltungen zur Ausstellung

Sonntag, 3. April und 24. April 2016, jeweils von 11:00 bis 13:00 Uhr

Matinée

Das Kunstvermittlerteam informiert, lädt ein zu individuellen Führungen und Gesprächen in deutscher und englischer Sprache.
Eintritt frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.


29. April 2016,19 Uhr

Künstlergespräch und Zauberschau mit dem Magier Tobias Dostal und den Künstlerinnen und Künstlern von “the haunted house”

Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Vermittlungsangebote für Kinder, Jugendliche und Familien

Machmit Im Geisterhaus

Ausstellungs-Aktivheft für alle von 8 bis 12 Jahren (ab den Osterferien!)
Ab den Osterferien wartet in der Rathausgalerie Kunsthalle das Machmit Im Geisterhaus auf Kinder von 8 bis 12 Jahren, die mit ihren Eltern die Kunsthalle besuchen. Mit Rätseln, spannenden Aktivitäten und Aufgaben nimmt es die jungen Besucherinnen und Besucher auf Entdeckungsreise zur Ausstellung mit.
Das Aktivheft ist am Empfang der Rathausgalerie kostenlos erhältlich.
 

29. und 30. März 2016, 11:00 bis 15:00 Uhr (eintägig)

Spuk und Zauber im Geisterhaus

Trickfilm-Workshop für alle von 9-14 Jahren

Kinder und Jugendliche entwickeln ihren eigenen Trickfilm zur Ausstellungm. Dieser ist dann
anschließend in der Kunsthalle zu sehen.

in Kooperation mit PA/SPIELkultur e.V. und KuKi e.V.
Teilnahmegebühr inkl. Material: 7€
Anmeldung unter: www.spielkultur.de/jks-anmeldung
Tel.: 089 2609208 / info@spielkultur.de
(zusätzlich kostenlose Plätze über KulturKinder www.kulturraum-muenchen.de)

Information zu den Veranstaltungen und Vermittlungsangeboten:
Tel: 089 233-21684
E-mail: kunstvermittlung@muenchen.de

Kontakt
Landeshauptstadt München

Rathausgalerie | Kunsthalle

Marienplatz 8
80331 München