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Pop Programmförderung 2022


    Häufig gestellte Fragen

    Liebe Antragstellerin, lieber Antragsteller,

    wir freuen uns über Ihr Interesse an der Popmusik-Programmförderung. Um Ihnen die Bearbeitung zu erleichtern, haben wir häufig auftretende Fragen schon im Vorfeld zusammengefasst. Vielleicht finden Sie hier bereits die Antwort auf eventuelle Fragen. Ansonsten freuen wir uns über Ihre Nachfragen zu weiteren Themen.

    Grundsätzlich:
    Bitte klären Sie Ihre Fragen am besten frühzeitig mit Alexander Friedrich.
    Kontakt: 089 233 244 33 oder alexander.friedrich@muenchen.de
    Erreichbar Montag 9.30-17.30 Uhr, Mittwoch & Donnerstag 9.30-13.30 Uhr sowie Freitag von 9.30-13.30 Uhr. 

    Achtung!
    Insbesondere am Abgabetag der Bewerbung erhalten wir meist so viele Fragen, dass wir sie nicht mehr zeitnah beantworten können.

    Covid-19 Hinweis – Wie ist mit der unsicheren Planungslage umzugehen?

    Da zum Zeitpunkt des Bewerbungszeitraums sowie der Entscheidung der Jury noch nicht absehbar sein wird, wie sich die Covid-19 Pandemie und die diesbezüglichen Sicherheitsbestimmungen bis ins Jahr 2022 weiter entwickeln werden, ist es nicht notwendig, ein alternatives, Covid-19 sicherheitsregelkonformes Programm zu beschreiben.

    Die ausgewählten Bewerber*innen müssen nach der Auswahl durch die Jury bei der Beantragung der Fördergelder ein entsprechendes Veranstaltungskonzept einreichen, welches den dann geltenden Covid-19 Sicherheitsbestimmungen Rechnung trägt, sofern dies im Jahr 2022 noch erforderlich sein sollte.

    Fristen / Projektzeiträume

    Wie strikt ist die Abgabefrist einzuhalten?

    Man muss sie unbedingt einhalten. Bewerbungen, die nach dem 24. März, 23.59 Uhr eingehen, dürfen wir in keinem Fall berücksichtigen. Um potentiellen technischen Fehlern vorzubeugen empfehlen wir, die Bewerbung schon im Vorfeld rechtzeitig/mit zeitlichem Spielraum abzuschicken.

    Wann kann mit dem Projekt begonnen werden?

    Alle Projekte dürfen erst mit schriftlicher Förderungszusage begonnen werden.

    Wichtig: Vor der Förderzusage angefallene Kosten (bitte Rechnungsdatum beachten!) können nicht berücksichtigt werden!

    Wann muss das Projekt stattfinden?

    Das Projekt muss zwischen Januar und Dezember 2022 stattfinden.
     

    Bewerbungsformat

    Was bedeuten „Richtwerte“?
    (Zum Beispiel bei der Länge von Projektbeschreibung, Kurzbiographie etc.)

    Sinn und Zweck der Richtwerte ist es, unnötig lange Beschreibungen zu vermeiden.
    Richtwerte sind kein Muss, sondern vielmehr eine Orientierung:
    Eine Projektbeschreibung umfasst in der Regel (ohne Links zu den Künstler*innen) ca. eine DIN A4 Seite. Eine längere Projektbeschreibung wird dadurch nicht ungültig. Wenn sie offensichtlich notwendig ist, gibt das keinen Nachteil in der Bewerbung.

    Welcher Stil ist besser: Fließtext oder Stichpunkte?

    Beides ist möglich. Stichpunkte sind genauso möglich wie Fließtext. Von Bewerbungspunkt zu Bewerbungspunkt kann es durchaus sinnvoll sein, den Stil zu variieren. Dabei gibt es kein richtig oder falsch! Der Stil ist kein entscheidendes Kriterium!
    Wichtig ist, dass die Bewerbung verständlich und nachvollziehbar ist und ein Bild von Ihnen und Ihrem Vorhaben vermittelt. Dabei sind Übersichtlichkeit und eine gute Antragsstrukturierung wichtige Kriterien. Entscheidend ist aber vor allem: eine überzeugende Projektidee!

    Kann ich Links & Bilder einfügen sowie weitere Unterlagen einreichen?

    Ja. Bilder können auch in der Programmbeschreibung eingefügt werden, dabei ist darauf zu achten, dass die Gesamtgröße aller Daten der Bewerbung 5 MB nicht übersteigt. Links sind genauso erlaubt und in der Regel einfacher zu bedienen. Weitere Daten und Anhänge (zum Beispiel Letter of Intent) können ebenfalls mitgesendet werden, wir empfehlen aber, diese zu verlinken.
     

    Bewerbungsunterlagen

    Was gehört zu einer gelungenen Projektbeschreibung?

    Eine gelungene Projektbeschreibung umfasst in der Regel folgende Punkte:

    • Das Ziel des Projekts / die „Idee“ der Veranstaltung
    • einen groben Zeitplan (Projektzeitraum und Ablauf des Projekts)
    • eine Beschreibung der Zielgruppe, die erreicht werden soll
    • die geplanten Veranstaltungsorte
    • eine Beschreibung/Darstellung der geplanten Musik, zum Beispiel durch die Nennung von Künstler*innen.

    Brauche ich Links & Hörproben zu Künstler*innen?

    Nicht unbedingt, aber wir empfehlen es. Links und Hörproben zu angedachten Künstler*innen oder Bands sind zwar nicht zwingend notwendig für die Projektbeschreibung, aber in jedem Fall ratsam, damit sich die Fachjury ein besseres Bild von dem Programmvorhaben machen kann.

    Potentielle Musiker*innen sowie Bands müssen noch nicht angefragt oder gar bestätigt sein – die Hörproben sollen eine Idee vermitteln, welche Künstler*innen auftreten könnten.
     

    Mein Festival / meine Konzertreihe existiert schon länger. Kann ich vergangene Veranstaltungen als Beispiele für die Bewerbung nutzen?

    Ja. Wenn es sich bei dem Programmvorhaben um eine bereits bestehende Konzertreihe oder ein bereits bestehendes Festival handelt, sind auch Auszüge bzw. Nennungen der Programmpunkte vergangener Veranstaltungen eine gute Möglichkeit, der Fachjury einen Eindruck des Vorhabens zu vermitteln.
    Wenn geplant ist, die inhaltliche/musikalische Ausrichtung des Programm deutlich zu ändern, macht dies natürlich keinen Sinn.


    Brauche ich einen Letter of Intent?

    Nein. Ein Letter of Intent ist eine Absichtserklärung über die geplante Zusammenarbeit, zum Beispiel mit einem Veranstaltungsort, einer Künstlerin bzw. einem Künstler oder weiteren Mitarbeiter*innen. Für die Antragsstellung ist ein Letter of Intent nicht erforderlich, kann aber ebenfalls eingereicht werden. Für unerfahrene Veranstalter*innen sind Letter of Intents eine gute Möglichkeit, eine sorgfältige Vorbereitung des Projekts zu bezeugen.

     

    Was gehört zu den (kurz-)biographischen Angaben der Institution (etwa der Veranstalter*innen im Falle von Privatpersonen) und zur Darstellung der bisher realisierten Projekte?

    Der Schwerpunkt sollte auf dem musikalischen/kreativen Werdegang (beziehungsweise der Entwicklung als Veranstaltungsort) der Veranstalter*innen oder der Institution liegen.

    Für Privatpersonen:
    Nicht benötigt werden im Lebenslauf Praktika, Schulpraktika, Nebenjobs und ähnliches, die nur aus Gründen der Vollständigkeit erwähnt werden und in Bezug zum musisch/kreativen Werdegang oder zum künstlerischen Schaffen bzw. der Tätigkeit zum Veranstalter stehen.

    Die Form kann frei gewählt werden: Egal ob als Fließtext, mit Stichpunkten oder tabellarisch – wichtig ist, dass die Jury einen Eindruck der (musikalisch/kulturellen) Entwicklung der Veranstalter*innen oder den veranstaltenden Institutionen erhält, als auch der Veranstaltungen, die bereits in der Vergangenheit organisiert worden sind.

    Was tun, wenn die Geschlechtergleichstellung nicht gewährleistet werden kann?

    Da Gender-Budgeting sowie Geschlechtergleichstellung wichtige Aspekte der Beurteilung der Programmvorhaben sind, ist für den Fall, dass keine ausgewogenen Gender-Verhältnisse unter den ausgewählten Künstler*innen vorliegen, gesondert zu begründen, warum die inhaltliche Auswahl der Künstler*innen keine ausgewogenen Gender-Verhältnisse ermöglicht.

    Was ist zu tun, um Menschen mit Behinderung die Teilnahme am geplanten Programm zu ermöglichen?

    Hier geht es darum zu zeigen, welchen Stellenwert Sie der Barrierefreiheit bei Ihren Veranstaltungen zukommen lassen. Was unternehmen Sie, um die Veranstaltungen für alle Menschen zugänglich zu machen? Zum Thema Behinderung gehört dabei mehr als nur die Mobilitätseinschränkung von Menschen im Rollstuhl. Durchdachte, ernstzunehmende Bemühung um Inklusion, auch von Künstler*innen mit Behinderung werden positiv bewertet.

    Was sollte ich bei der Darstellung der geplanten Maßnahmen zur Bewerbung des Vorhabens/Programms beachten?

    Die Beschreibung der geplanten „Maßnahmen zur Bewerbung des Programms“ sollen der Jury einen Eindruck vermitteln, was getan wird, damit das Programm nicht in einem leeren Konzertort, ohne Publikum stattfindet – eine gelungene Beschreibung zeugt von der Professionalität der Antragsstellenden.

    Inwiefern sind Konzertreihen und Festivals mit nicht lokalen Acts förderfähig?

    Konzertreihen und Festivals mit ausschließlich nicht-lokalen Acts sind grundsätzlich förderbar und nicht per se von der Bewerbung ausgeschlossen. Aufgrund der Ausrichtung der Ausschreibung ist aber davon auszugehen, dass die Jury eine Bewerbung ohne jegliche Mitwirkung lokaler Künstler*innen ablehnen wird.

    Wo beginnt und endet die Definition von „Popmusik“?

    Der Ausschreibung liegt eine breite Auslegung des Begriffs Popmusik zugrunde: Von Rock, Pop, Singer-Songwriter und beispielsweise. Hip-Hop sind sämtliche Spielarten, Strömungen und subkulturellen Formen von Popmusik erlaubt: Dabei ist egal, ob es sich um experimentellen Techno, Hardcore-Punk, Reggae oder Dancehall, Blues, Weltmusik-Pop oder Heavy Metal handelt. Lediglich das, was eindeutig nicht als Popmusik zu erkennen ist, ist nicht gültig (zum Beispiel Musikgenres wie Klassische Musik, Jazz, traditionelle Volksmusik, zeitgenössische Kunstmusik, die keine Bezüge zur Popmusik besitzen. Jazz, Volksmusik, etc. mit klaren Bezügen zur Popmusik sind dagegen zugelassen).

    Wann gilt eine Veranstaltung als „nicht-kommerziell“?

    Eine Veranstaltung ist dann „nicht-kommerziell“, wenn sie keinen finanziellen Gewinn erzielt oder erzielen kann, die Kalkulation also defizitär ist.

    Dabei ist egal, ob Veranstaltungen schon in ihrer Natur unkommerziell sind oder ein Festival oder eine Konzertreihe in einigen Jahren auch kommerziell funktionieren könnte (und die Programmförderung als eine Art „Anschubfinanzierung“ dienen würde). Ob die Veranstalter*innen sonst kommerzielle Veranstaltungen durchführen, ist für die Pop-Programmförderung nicht wichtig. Wichtig bei der Pop-Programmförderung ist, dass das eingereichte Projekt „nicht-kommerziell“ ist.

    Inwiefern können DJs als Musiker*innen berücksichtigt werden?

    Wenn es sich um sog. „künstlerische DJs“ handelt, können DJs als Musiker*innen berücksichtigt werden. Dabei orientiert sich die Pop-Programmförderung an der Definition weiterer deutscher Förderinstitutionen wie beispielsweise der Initiative Musik https://www.initiative-musik.de/foerderprogramme/live100/faq/) . Folgender Auszug dieser Definition kann dabei eine Orientierung geben:

    „Künstlerische DJs“ spielen nicht nur einen Tonträger ab. Unter Verwendung von Tonträgern und technischen Hilfsmitteln mischen sie verschiedene Musikstücke zu neuen Klangbildern und Kompositionen zusammen […].
    Das dabei entstehende Arbeitsergebnis muss die Qualität eines neuen künstlerischen Produkts haben. Folgende „weiche“ Kriterien sprechen für eine Tätigkeit, die unter die Definition „künstlerische DJs“ fällt:

    • DJ-Künstler*innen erhalten eine Gage;
    • sie veröffentlichen ihre Werke auf Tonträgern (Mix-CDs im freien Handel, eigene Compilations etc.);
    • DJ-Künstler*innen treten auch außerhalb von Diskotheken auf, z. B. auf öffentlichen Veranstaltungen oder bei Radiosendern;
    • sie haben ein eigenes Künstler*innenprofil im Internet (Facebook, Soundcloud etc.);
    • ihre Veranstaltungen werden im Programm erwähnt;
    • die Veranstaltungen werden nach GEMA-Tarif U-K abgerechnet.

    Kalkulation

    Wozu dient die Musterkalkulation?

    Die Musterkalkulation ist eine optionale Vorlage für die Bewerber*innen der Popmusik-Programmförderung. Es entsteht keinerlei Nachteil in der Beurteilung bei Verwendung eines eigenen Kalkulations-Schemas. Die Musterkalkulation ist für die Bewerber*innen frei modifizierbar. Sie soll eine Hilfestellung für eher unerfahrene Bewerber*innen sein und dient der besseren Vergleichbarkeit der Anträge.

    Welche Förderbeträge sind möglich?

    Als Förderbeträge kommen 5.000 Euro oder 10.000 Euro in Frage, diese Summe muss dem Gesamtdefizit der Kalkulation entsprechen.

    Kann ich meine eigene Arbeitsleistung honorieren?

    Ja. Es gilt das Prinzip „Art but Fair“: Auf eine gerechte, angemessene Honorierung der beteiligten Künstler*innen und des eingesetzten Personals (auch der eigenen Leistung) wird bei der Beurteilung Wert gelegt. Honorare sind fair und angemessen, aber nicht überhöht zu zahlen! Sie sollten in einem fairen Verhältnis zueinander stehen.

    Ist die Kalkulation der Bewerbung bindend für das Projekt?

    Die Kalkulation dient bei der Bewerbung der Beurteilung des Projektvorhabens durch die Jury. Nicht jede Einzelposition muss zu diesem Zeitpunkt zwingend im allerletzten Detail geklärt sein.

    Die ausgewählten Bewerber*innen müssen nach dem Bewerbungsprozess das offizielle Zuschussformular (PDF, 174 KB) ausfüllen und damit eine bindende Projekt-Kalkulation vorlegen. Diese sollte sich an der bei der Bewerbung eingereichten formloseren Kalkulation orientieren.
    Geringfügige Änderungen und Verschiebungen im Verlauf des Projektes sind rechtzeitig anzukündigen und werden in der Regel auch akzeptiert, vor allem wenn das Veranstaltungskonzept aufgrund der Einschränkungen durch die Covid-19 Pandemie angepasst werden muss.

    Hinweis bei Künstler*innen aus dem Ausland

    Wenn Sie Künstler*innen aus dem Ausland zu einer Veranstaltung einladen, informieren Sie sich im Vorfeld über die Kosten, die bei der sogenannten „Ausländersteuer“ entstehen. Sie sind auch in der Kalkulation zu vermerken.

    Kontakt

    Landeshauptstadt München

    Kulturreferat
    Abteilung 1
    Bildende Kunst, Darstellende
    Kunst, Film, Literatur, Musik,
    Stadtgeschichte, Wissenschaft

    Burgstraße 4
    80331 München

    Kontakt:
    Alexander Friedrich