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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Programmreihe zum Lebensborn


Reihe »Kinder für den ›Führer‹. Der Lebensborn in München«

Das Kulturreferat und das Stadtarchiv der Landeshauptstadt München präsentierten vom 13. Juni bis 26. Juli 2013 ein Buch, eine App sowie eine umfassende Veranstaltungsreihe.

Der Lebensborn war eine SS-Einrichtung, die unter dem Deckmantel sozialkaritativer Fürsorge für ledige Mütter und deren Kinder ein Teil der NS-Rassenpolitik war. Das erste Lebensborn-Heim zur Entbindung unehelicher Kinder wurde 1936 in Steinhöring, etwa 30 Kilometer von München entfernt, eröffnet. 1938 wurde die Reichszentrale zudem in die damalige »Hauptstadt der Bewegung« verlegt.

Mit dem Buch, der App und dem Begleitprogramm wollen die  Veranstalter zum einen die besondere Bedeutung Münchens für den SS-Verein deutlich machen, zum anderen den Mythen entgegenwirken, dass es sich beim Lebensborn um »SS-Bordelle« oder »Zuchtanstalten« für »arische Kinder« gehandelt habe.

Veranstalter: Kulturreferat und Stadtarchiv der Landeshauptstadt München.

Das Buch zur Reihe