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Geschichte als App – Neue Wege der Vermittlung


Ehemaliges Kinderheim der Israelitischen Kultusgemeinde München  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Im Rahmen der Reihe »Kinder für den ›Führer‹. Der Lebensborn in München«.

Präsentation und Podiumsdiskussion am Donnerstag, 20. Juni 2013, 19.00 Uhr Sitzungssaal der Phil.hist. Klasse in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (Residenz).

Das Stadtarchiv und das Kulturreferat der Landeshauptstadt München präsentieren die Forschungsergebnisse zum Lebensborn e.V. in Form einer Anwendung für mobile Endgeräte. Es ist für München der erste Versuch, ein Thema der NS-Geschichte auf diesem Weg öffentlich zu machen. Dass die Geschichtswissenschaft generell vor der Situation steht, neue Wege der Wissensvermittlung und -verbreitung zu beschreiten, bewies jüngst die Gründung der »AG Digitale Geschichtswissenschaft« auf dem Deutschen Historikertag im Oktober 2012. Was sind Vor- und Nachteile von Internetportalen, digitalen Angeboten und virtuellen Ausstellungen im Bereich Geschichte? Kann eine App überhaupt der geeignete Weg sein, um historisch komplexe Themen zu vermitteln und einer breiten Bevölkerung zugänglich zu machen?

Teilnehmende: Gregor Horstkemper, Zentrum für elektronisches Publizieren an der Bayerischen Staatsbibliothek, Mitglied der AG Digitale Geschichtswissenschaft
Dr. des. Tanja Praske, Bayerische Schlösserverwaltung
Bernhard Purin, Direktor des Jüdischen Museums München
Martin Schreiber, Dipl.-Kulturwiss. B.Sc., Universität des Saarlandes; Zeitschrift für digitale Geschichtswissenschaften
Moderation: Dr. Angelika Baumann, Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Donnerstag, 20. Juni 2013, 19.00 Uhr
Sitzungssaal der Phil.-hist. Klasse in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Alfons-Goppel-Straße 11 (Residenz)
80539 München

Veranstalter: Kulturreferat und Stadtarchiv der Landeshauptstadt München.
 

Beschreibung zum obigen Bild

Im ehemaligen Kinderheim der Israelitischen Kultusgemeinde München brachte der Lebensborn ledige Mütter mit ihren Kindern unter, die für den Verein arbeiteten.