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© Foto: Carmen Theil

Stadtteilkultur in München

Stadtteilkultur ist eine Investition in die Gegenwart und in die Zukunft der Stadt.

Das Kulturreferat hat seit Ende der 1970er Jahre in zunehmenden Maße in die Stärkung der Stadtteilkultur investiert. Entstanden ist ein unterschiedlich dichtes Netz stadtteilkultureller Infrastruktur, das von den Stadtteilbibliotheken, den Einrichtungen der Münchner Volkshochschule, Vereinsheimen und städtisch bezuschussten Stadtteilkulturhäusern gebildet wird, die in München in Vereinsträgerschaft geführt werden. Daneben pflegt das Kulturreferat verschiedene Formen der Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Vereinen, Initiativen, Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturschaffenden, Einrichtungen und weiteren Akteuren, um diese bei der Realisierung eigener Projekte in den Stadtteilen zu unterstützen. Von zentraler Bedeutung sind dabei Beratung wie auch finanzielle, logistische und technische Förderung.

Bereits seit 1977 tritt das Kulturreferat selbst als Veranstalter auf. Mit den Stadtteilwochen und Kulturtagen wurden Veranstaltungsformen entwickelt, die in besonderer Weise die Ansprüche von Partizipation ernstnehmen und die interessierte Bürgerschaft einbeziehen. Die Nachfrage hält weiter an: Im Jahr 2011 wurde die 100. Stadtteilwoche gefeiert!

In den Jahren 2004-2007 stellte das Kulturreferat mit dem Projekt „Kultur im Stadtquartier“ eine umfassende Bestandsaufnahme an. Der zum Projektabschluss 2007 entstandene Beschluss enthält Informationen über die Entwicklung der Stadtteilkultur in München, die „Ziele und Kriterien zur Förderung in der Stadtteilkultur“ wie auch eine Zusammenstellung der zum damaligen Zeitpunkt festgestellten Probleme.

Mit dem Beschluss „Stärkung der Stadtteilkultur“ vollzog das Kulturreferat 2008 eine grundsätzliche Weichenstellung.