Aktuelle Corona-Infos der Stadt unter www.muenchen.de/corona
zum Seitenanfang
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Förderung aktueller darstellender Kunst in den Jahren 2016 bis 2021


Neue Förderung für Theaterschaffende

Vergabe der produktionsunabhängigen Förderung 2019 bis 2021

Erstmals vergibt die Stadt München Fördermittel an die freie Theater- und Tanzszene, die nicht an eine konkrete Produktion gebunden sind. Mit einem zusätzlichen Jahresbudget von 120.000 Euro wird die künstlerische Weiterentwicklung, Vernetzung und auch Öffentlichkeitsarbeit gefördert. Das neue Förderinstrument schafft – ähnlich wie Stipenden am Anfang der Professionalität - künstlerische Freiräume. Sie ist eine Investition in die Karrieren von bereits erfolgreich tätigen Münchner Tanz- und Theaterschaffenden. Das Kulturreferat greift mit der Vergabe eine Anregung aus der freien Szene auf, um die Nachhaltigkeit der bisherigen Förderung zu erhöhen.

Voraussetzung für die Förderung ist, dass die bisherige professionelle Arbeit bereits eine künstlerische Eigenart gezeigt hat, dass bisherige Projekte auf positives Interesse bei Publikum und Kritik gestoßen sind und der Arbeitsschwerpunkt in München ist. Es konnten insbesondere Proberaummieten, Technikinvestitionen, oder Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit geltend gemacht werden. Die städtische Unterstützung fließt also in bessere Rahmenbedingungen für die künstlerische Produktion in München.

Geförderte

Emre Akal für die Schaffung eines diversen Ensembles und für die künstlerische Weiterentwicklung seiner Arbeit eine Förderung in Höhe von bis zu 15.000 Euro, Berkan Karpat für die Weiterentwicklung seiner Öffentlichkeitsarbeit, für den Ausbau seiner Netzwerke und Kooperationen, für die Entwicklung neuer Finanzierungsmodelle, sowie die Einbindung neuer Technologien mit bis zu 18.000 Euro, Kommando Pninim - Andreas W. Kohn für seine künstlerische Arbeit, deren Kommunikation und Mietkosten mit bis zu 15.000 Euro und das Netzwerk Münchner Theatertexter*innen für die Professionalisierung seiner künstlerischen Arbeit und deren Vernetzung sowie für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit bis zu 12.000 Euro.