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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Jahresrückblick 2019


Kultur und Veranstaltungen

12. Januar
Die Münchner Stadtbibliothek hat ab sofort auch in Laim, Schwabing, Moosach, Isarvorstadt, Maxvorstadt, Berg am Laim und Waldtrudering am Samstag geöffnet. Damit sind nun insgesamt 14 der 22 Stadtbibliotheken auch am Samstag erreichbar.

24. Januar
Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers überreicht dem Karikaturisten Dieter Hanitzsch den Ernst-Hoferichter-Preis. Der Preis wird seit 1975 jährlich an Münchner Künstlerinnen und Künstler verliehen, die wie Ernst Hoferichter Originalität und Weltoffenheit mit Humor verbinden.

27. Februar
Oberbürgermeister Dieter Reiter zeichnet die Verlegerin Antje Kunstmann für ihr Lebenswerk mit dem Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München aus. Der Preis wird jährlich an eine Persönlichkeit von internationaler Ausstrahlung und mit engem Bezug zu München für ihre kulturellen beziehungsweise wissenschaftlichen Leistungen vergeben.

16. bis 24. März
Die 13. Münchner Bücherschau junior im Münchner Stadtmuseum stellt über 5.000 Bücher und Medien für Kinder unter 12 Jahren vor, und lädt zu Lesungsreisen oder Werkstattgesprächen.

20. bis 27. März
Beim KUCKUCK-Theaterfestival für Anfänger(r) in der Schauburg, dem Münchner Stadtmuseum und der Evangelischen Familien-Bildungsstätte Elly Hauss-Knapp waren erstmals zwei Stücke für Kinder ab 3 Monaten im Programm vertreten. Insgesamt 27 Vorstellungen und zehn Inszenierungen für Kinder von 0 bis 5 Jahren aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz lockten 2.300 kleine und große Besucher in das Theater.

26. März
Mit einer Lichtinstallation wird anlässlich 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention am Münchner Rathaus und an der Westseite der Frauenkirche ein weithin sichtbares Zeichen für Inklusion gesetzt.

30. April
Die Graphic Novel „Anne Frank‘s Diary: The Graphic Adaption“ von Ari Folman und David Polonsky erhält den Preis des NS-Dokumentationszentrums München, der 2019 zum ersten Mal verliehen wird.

7. Mai
Die Schauburg, Theater für junges Publikum, wird mit der Inszenierung: „Frühlings Erwachen“ zum Theatertreffen „Augenblick mal“ eingeladen.

8. Mai
Mit Emanuel Mooners Projekt „Songs of the Siren, Teil 1: House of Good Memories“ startet die diesjährige Reihe der Kunst im öffentlichen Raum „Frequenzen“. Bis Oktober sind acht Münchner Künstlerinnen und Künstler mit ihren Projekten dem Sound der Stadt auf der Spur.

13. Mai
Der Münchner Bürgerpreis für Demokratie – gegen Vergessen 2019 wird an den Verein „München ist bunt!“ verliehen. Der undotierte Ehrenpreis geht an Sr. Elija Boßler. Mit dem Preis sollen vorwiegend jüngere Menschen ausgezeichnet werden, die sich in aktiver und beispielstiftender Weise für Demokratie, gegen Vergessen und Ausgrenzung engagieren.

14. Mai
Oberbürgermeister Dieter Reiter zeichnet die Kabarettistin und Schauspielerin Christine Prayon mit dem Dieter-Hildebrandt-Preis aus. Der 2016 erstmals vergebene Preis wird für anspruchsvolles politisches beziehungsweise gesellschaftskritisches Kabarett verliehen.

16. bis 26. Mai
Bei der 16. Ausgabe von DANCE, das biennale internationale Festival für zeitgenössischen Tanz, präsentieren über 120 Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt in rund 50 Vorstellungen an verschiedenen Spielstätten den zeitgenössischen Tanz in seiner ganzen Vielfalt zwischen politischem Anspruch, Interdisziplinarität und virtuoser Kunst.

17. Mai
Der Autor Kristo Šagor wird für die Auftragsarbeit der Schauburg "Ich lieb dich" im Rahmen der Mülheimer Theatertage NRW mit dem Mülheimer KinderStückePreis 2019 ausgezeichnet. Die Inszenierung der Schauburg erhält den Jugendpreis.

23. Mai
Der Stadtrat beschließt, die Münchner Galerienszene und Offspaces im Bereich der zeitgenössischen Kunst künftig durch sechs Preise zu stärken. Damit soll insbesondere der Einsatz der Galerien und Offspaces für Münchner Künstlerinnen und Künstler und ihr Beitrag zur Stärkung des Kunststandorts München gewürdigt werden.

31. Mai
Die städtische Galerie im Lenbachhaus erwirbt für seinen Sammlungsbereich des "Blauen Reiter" ein Werk von Gabriele Münter "Altar mit Schmerzensmadonna" von 1908. Im weiteren Verlauf des Jahre kommen noch ein Ölgemälde von Maria Marc "Mädchen mit Kleinkind" um 1913 datiert, sowie eines Selbstporträt von Elisabeth Iwanowna Epstein von 1911 hinzu. Auch die Arbeit "Unser Häuschen in Tegernsee" von 1910 von August Macke zählt zu diesen für die Sammlung des Hauses wichtigen Ankäufen. Zwei Schenkungen erweitern den Sammlungsbereich der Kunst nach 1945: Ein Ölgemälde der Künstlerin Maria Lassnig aus den frühen 1960er Jahren durch die Maria Lassnig Stiftung anlässlich der Ausstellung "Body Check", sowie das Werk "Heil Hitler Ihr Fetischisten" 1984 von Martin Kippenberger von der Schwester der Künstlers.

1. Juni
Mit einem „Philharmonischen Fest für Alle“ zum Thema Fliegen feiern die Münchner Philharmoniker - das Orchester der Stadt im Gasteig den Abschluss ihres Jubiläumsjahres 125 Jahre Münchner Philharmoniker.

8. Juni
Das KLANGfest München wird zum zehnten Mal veranstaltet. Bei freiem Eintritt mit 32 musikalischen Darbietungen auf vier Bühnen im Gasteig, einer Ausstellung und einer Podiumsdiskussion bietet es einen Überblick über die vielfältigen Entwicklungen der Musik in Bayern.

25. Juni
Mit den Schwabinger Kunstpreisen werden die Malerin und Schriftstellerin Anita Albus, der Kabarettist André Hartmann sowie der Lichtdesigner Ingo Maurer für ihre besonderen kulturellen und künstlerischen Leistungen für Schwabing im Sinne seiner Tradition ausgezeichnet.

27. Juni bis 6. Juli
Beim Filmfest München stehen 180 Filme aus 62 Ländern auf dem Programm, die in vielen Kinos der Stadt und an besonderen anderen Orten gezeigt werden. Gefeiert werden 48 Welt- und 118 Deutschland-Premieren. Als Ehrengast kann u.a. der Schauspieler Antonio Banderas begrüßt werden.

28. Juni
Zur Unterstützung von Münchens Film- und Kinoszene vergibt die Stadt jährlich Preise an den Regienachwuchs. Starter-Filmpreise gehen an Benedikt Schwarzer für „Die Geheimnisse des schönen Leo“, an Lisa Voelter für „Hauptinstitut für seelische Gesundheit“ sowie an Christian Hödl und Lene Pottgießer für „FAME“. Den Starter-Filmpreis/Produktion erhalten Alex Schaad (Regie) und Richard Lamprecht und Veronika Faistbauer (Produktion) für „Endling“.

30. Juni
Der Stadtbezirk Sendling erhält als 21. Stadtbezirk in München einen KulturGeschichtsPfad. Die KulturGeschichtsPfade der sind Rundgänge entlang historisch bedeutsamer Orte und Ereignisse in Münchner Stadtvierteln. Sie sind nach Stadtbezirken gegliedert und sollen zu einem flächendeckenden Netzwerk der Geschichte Münchens ausgebaut werden.

1. Juli
Anton Biebl tritt sein Amt als neuer Kulturreferent der Landeshauptstadt München an. Der Jurist hatte zuvor als Stadtdirektor seit Juni 2010 die Position des ständigen Stellvertreters des Kulturreferenten inne. Er folgt damit auf Dr. Hans-Georg Küppers, der nach zwölf Jahren Amtszeit in den Ruhestand geht.

Erstmals im Rahmen des Filmfests München werden die Kinoprogrammpreise für künstlerisch wertvolles Programmkino vergeben – und zwar an folgende Lichtspielhäuser: Neues Rex Filmtheater, ABC Kino, Filmtheater Sendlinger Tor, Arena Filmtheater, Werkstattkino e.V. und Rio Filmpalast.

2. Juli
Der Publizistikpreis wird an den Fachjournalisten Robert Andreasch vergeben, der seit mehr als 20 Jahren die Entwicklung der rechtsextremen Szene beobachtet und dokumentiert hat. Die Stadt München vergibt den Preis alle drei Jahre für eine herausragende publizistische Gesamtleistung in Wort, Ton und/oder Bild.

4. Juli
Im NS-Dokumentationszentrum München ist bis April 2020 der Eintritt frei. Der Kulturausschuss des Stadtrats stimmt damit einer Erprobungsphase zum kostenlosen Zugang zu den Inhalten und Angeboten des NS-Dokumentationszentrums zu.
Bereits Ende Juli wird mit 100.000 Gästen fast die Besucherzahl des gesamten Jahres 2018 erreicht.

11. Juli
Der Tanzpreis der Stadt München wird an Professorin Dr. Claudia Jeschke vergeben. Mit der Auszeichnung werden in der Regel besondere Leistungen in allen Stilrichtungen des Tanzes und Persönlichkeiten gewürdigt, die München als Kulturstadt Geltung und Ansehen verschaffen. Mit Claudia Jeschke wird eine Persönlichkeit geehrt, die besondere Leistungen in Wissenschaft und Lehre und für die Kunstvermittlung in diesem Bereich erbracht hat.

5. bis 18. Juli
Das biennale Tanz- und Theaterfestival Rampenlichter zeigt in 40 Abend-, Familien und Schulklassenaufführungen 17 Tanz- und Theaterinszenierungen aus München, Deutschland, der Schweiz und Südafrika und bietet ein umfangreiches Begleitprogramm mit 72 Tanz- und Theaterworkshops. Es gehört bundesweit zu den größten Festivals im jugendkulturellen Bereich in Deutschland.

13. und 14. Juli
Beim 4. Kunstareal-Fest nehmen rund 63.000 Kunst- und Kulturinteressierte die Angebote mit 140 Veranstaltungen an 30 Orten wahr. Am Programm beteiligen sich unter anderem die städtische Galerie im Lenbachhaus, das NS-Dokumentationszentrum München, das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst, die Pinakothek der Moderne, das Museum Brandhorst oder das Amerikahaus.

16. Juli
Das Münchner Stadtmuseum eröffnet die Ausstellung „Carl Strathmann. Jugendstil skurril“. In der Ausstellung werden auch Werke aus der diesjährigen umfangreichen Schenkung zu Jugendstil und früher Moderne aus der Sammlung Barlow und Widmann an das Münchner Stadtmuseum gezeigt.

18. Juli
Die Galeristin Barbara Gross wird mit dem Kunstpreis der Stadt München ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird alle drei Jahre für das herausragende Gesamtwerk von Künstlern verliehen, die in München leben beziehungsweise eine enge Verbindung zur Stadt als Ort ihres Schaffens haben.

25. Juli
Ebru Düzgün alias EBOW, Matthias Lindermayr, Masako Ohta und das Duo Schlachthofbronx werden mit den Förderpreisen für Musik ausgezeichnet. Gewürdigt werden damit künstlerisch herausragende Leistungen beziehungsweise ungewöhnliche künstlerische Positionen in allen Stilrichtungen der zeitgenössischen Musik und allen künstlerischen Bereichen.

8. August
Mit dem Seerosenpreis werden die Bildhauerin Maria Rucker und der Maler und Grafiker Albert Lohr geehrt. Der Seerosenpreis wird seit 1962 jährlich auf Initiative des Seerosenkreises von der Münchner Künstlerschaft für langjährig tätige Münchner Künstlerinnen und Künstler verliehen. Die Preise werden von der Landeshauptstadt München gestiftet.

31. Juli bis 10. August
Die TANZWERKSTATT EUROPA zeigt in elf öffentlichen Präsentationen Choreografien und Tanz- und Performancekunst aus elf Ländern und veranstaltet 22 Workshops für Profis und Amateure und sowie ein Symposium über Körperkunst und Digitales. Die öffentlichen Performances sind mit einer Auslastung von 95 % mehrheitlich restlos ausverkauft.

29. August
Die Münchner Kammerspiele unter der Intendanz von Matthias Lilienthal werden in der jährlichen Kritiker-Umfrage des Fachmagazins „Theater heute“ zum Theater des Jahres 2019 gewählt. Das zehnstündige Antikenprojekt „Dionysos Stadt“, inszeniert von Christopher Rüping, wird zur Inszenierung des Jahres gekürt. Nils Kahnwald wird für seine Leistung in „Dionysos Stadt“ zum Schauspieler des Jahres gewählt.

Matthias Lilienthal leitet das Theater der Stadt seit der Spielzeit 2015/16 und beendet seine Intendanz an den Münchner Kammerspielen mit der Spielzeit 2019/20.

6. bis 11. September
Im Rahmen des Programms Kunst im öffentlichen Raum eröffnet das „Aerocone Festival“ auf dem Münchner Olympiaberg als Beitrag des KünstlersTomás Saraceno Perspektiven für ein nachhaltiges und emissionsfreies Luftzeitalter.

13. September bis 15. September
Über 60 Münchner Galerien und Kunsträume eröffnen zum 31. Mail gemeinsam mit der OPEN art die Kunstsaison nach der Sommerpause. Erstmals können individuelle ArtWalks unter dem Download www.myartwalk.de kostenlos selbst zusammengestellt werden.

15. September
Das Einstein-Kulturzentrum feiert sein 20jähriges Bestehen. Mit der vom Haidhausen-Museum realisierten Ausstellung „Rund ums Einstein“ wird in 15 Stationen die Geschichte des heutigen Kulturzentrums und ehemaligen Brauereigebäudes sowie die von Haidhausen zwischen Einstein-, Kirchen- und Seeriederstraße aufgezeigt.

20. September
Mit einem Festakt feiert die Internationale Jugendbibliothek (IJB) im Schloss Blutenburg ihr 70jähriges Bestehen. Die IJB wurde im September 1949 als Zeichen für Frieden und Völkerverständigung als eine der ersten Institutionen kultureller Bildung im Nachkriegsdeutschland eröffnet. Mit Kinderbüchern sollten Brücken in die Welt gebaut, Kulturen miteinander ins Gespräch gebracht und Vorurteilen und Ressentiments entgegenwirkt werden.

Die Münchner Volkshochschule (MVHS) eröffnet am neuen Standort am Oertelplatz 11, im Kopfbau im Einkaufszentrum EVER.S, ein neues Stadtteilzentrum mit 700 Quadratmetern. Damit erhält die MVHS ihren 26. Standort im Stadtgebiet.

28. September
Beim diesjährigen AnderART Festival auf dem Odeonsplatz beteiligen sich rund 700 Menschen an dem spontanen Pop-Chor und singen unter Anleitung des Go Sing Choir die alte, jedoch immer noch aktuelle Antirassismus-Hymne „People Are People“ von Depeche Mode.

10. Oktober
Die Monacensia im Hildebrandhaus eröffnet die Ausstellung „Erika Mann. Kabarettistin – Kriegsreporterin – Politische Rednerin“. Es ist die erste Einzelausstellung zum Leben und Werk der ältesten Tochter von Thomas Mann. Im Mittelpunkt steht Erika Manns  konsequentes Eintreten für Freiheit und Demokratie.

15./16. Oktober
Die Inszenierung „Nothing Twice“ wird beim 10. „Licht.blicke“-Festival in Nürnberg als „Highlight des Festivals“ ausgezeichnet.

17. bis 20. Oktober
Das biennale Festival FOTODOKS in der Lothringer13 Halle lädt zum Diskurs und zur Diskussion über den Stand aktueller Dokumentarfotografie ein. Die Ausstellung „Vis-á-vis“ zum Festival ist bis 24. November zu sehen. Partnerland ist in diesem Jahr Frankreich.

18.Oktober
Der KulturBunt Neuperlach e.V. bezieht und bespielt neue Räume in der Albert-Schweitzer-Straße 62, 1. Obergeschoss, als Stadtteilkulturzentrum. Nach dem Abriss des Kulturhauses auf dem Hanns-Seidel-Platz gibt es nun wieder eine feste Adresse für Veranstaltungen, Treffen, Workshops und vieles mehr im Herzen Neuperlachs.

20. Oktober
Musenkuss München, das kostenlose Onlineportal für Kulturelle Bildung mit Mitmach-Angeboten für alle Altersgruppen unter www.musenkuss-muenchen.de, feiert seinen fünften Geburtstag. Mehr als 140 Kulturinstitutionen, Initiativen oder Netzwerke aus Kunst und Kultur sind mittlerweile dort vertreten.

22. Oktober
Zur Realisierung eines Projektes werden Stipendien der Landeshauptstadt München im Bereich Musik an Brigitte Helbig, Joasihno, Philipp Schiepek und die Band Umme Block vergeben. Im Bereich Bildende Kunst gehen die Stipendien an Gretta Louw, Lorenz Mayr, Jonas von Ostrowski sowie Judith Neunhäuserer und Mathias R. Zausinger.

Der Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis zur Auszeichnung von Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern für Musik geht an Hamlet Ambarzumjan. Den Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis für Bildende Kunst erhält Esther Zahel.

25. Oktober
In Kooperation mit dem Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum wird der Werner-Herzog-Filmpreis verliehen. Er geht an den niederländischen Filmkomponisten Ernst Reijseger.

25. Oktober bis 9. November
Das 13. biennale Theaterfestival SPIELART zeigt mit über 200 Künstlerinnen und Künstlern aus ingsesamt 30 Ländern und an 15 Spielorten in München Performances, Theater, Tanz und lädt zu Gesprächen, Partys und Begegnungen. Über 8.900 Zuschauerinnern und Zuschauer besuchen die 120 Vorstellungen, darunter vier Uraufführungen.

SPIELART wird ausgerichtet von Spielmotor München e.V. Der Verein feiert sein 40jähriges Bestehen. Er wurde von der BMW AG und der Landeshauptstadt München gegründet und ist die älteste Public Private Partnerschaft Deutschlands im Kulturbereich.

31. Oktober
Nach knapp zehn Jahren Amtszeit tritt Dr. Isabella Fehle, Direktorin des Münchner Stadtmuseums, in den Ruhestand. Ihr folgt am 1. Januar 2020 Dr. Frauke von der Haar nach, die bisher das Bremer Landesmuseum geleitet hat.

4. November
Die Schauspielerin und Kabarettistin Gisela Schneeberger wird mit dem Filmpreis der Landeshauptstadt München ausgezeichnet. Der Filmpreis ist die höchste Auszeichnung im Bereich Film und wird für das herausragende Gesamtwerk von Filmschaffenden vergeben, die in ihrem Werk eine deutliche Beziehung zu München erkennen lassen.

5. November bis 9. November
Das erste Interkulturelle Theaterfestival wird gemeinsam veranstaltet vom Stadtteilkultur 2411 e.V., dem Kulturhaus Milbertshofen und Migrantenorganisationen im Rahmen des Projektes "Gemeinsam vielfältig - Stadtteilkultur verbindet" und präsentiert verschiedensprachige Theateraufführungen.

7. November
Mit einer starken Ressourcenerweiterung für die Münchner Stadtbibliothek beschließt und ermöglicht der Stadtrat die Samstagsöffnung ab 2020 für die noch ausstehenden Standorte Fürstenried, Hadern, Ramersdorf, Milbertshofen, Neuaubing, Allach-Untermenzing, Westend sowie Bogenhausen sowie die Personalstellen für die geplante neue Bibliothek in Riem.

Die Stadt fördert zum ersten Mal im Bereich der Popmusik Konzertreihen in kleinen Musiklocations und von Musikfestivals abseits des sogenannten Mainstreams. Mit der Mittelvergabe von zweimal 10.000 und einmal 5.000 Euro sowie der erstmaligen Vergabe von drei Produktionsstipendien in Höhe von jeweils 6.000 Euro für Münchner Popmusikerinnen und -musiker 2019 greift der Stadtrat die Anregungen aus dem Pop-Hearing vom Dezember 018 auf.

Mit einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion im Alten Rathaussaal erinnert die Stadt an den Widerstandskämpfer Georg Elser.

Im Laufe des Jahres werden weitere Erinnerungszeichen im öffentlichen Raum zum Gedenken an die Todesopfer des NS-Regimes in München als Tafeln oder Stelen der Öffentlichkeit übergeben. Gedenktafeln, -stelen und öffentliche Namenslesungen erinnern an Frauen, Männer und Kinder, Jüdinnen und Juden, politische Gegner und Verfolgte, an Zeugen Jehovas, an Sinti und Roma, an Opfer der Krankenmorde, an Menschen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Weigerung, dem Regime zu dienen,ermordet wurden.

8. November
Mit Kultur Street Work startet in Neuaubing-Westkreuz ein neues Modellprojekt der Stadt, um mehr Menschen für kulturelles Engagement im Stadtviertel zu gewinnen und zu begeistern.

9. November
Die Schauspielerin Maja Beckmann von den Münchner Kammerspielen wird mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2019 in der Kategorie Darstellerin/Darsteller Schauspiel für ihre Leistung in „Dionysos Stadt“ ausgezeichnet.

9. bis 17. November
Bei der WOCHE DER VIELEN engagieren sich Münchner Kulturinstitutionen mit über 30 Veranstaltungen in Theatern, Museen und Kulturzentren gemeinsam insbesondere gegen steigenden Rechtsruck und Rechtspopulismus in München.

12. November
Das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum München stellt sich seiner Vergangenheit in der NS-Zeit und eröffnet eine neue Dauerausstellung zu seiner Gründungsgeschichte von 1933 und die Zeit nach der Eröffnung im Jahr 1938.

13. November bis 1. Dezember
Das Literaturfest München feiert mit 21.000 Besucherinnen und Besuchern sein zehnjähriges Bestehen mit zahlreichen Autorinnen und Autoren. Das forum:autoren unter dem Motto „Einübungen ins Paradies. Fragen an die Welt nach 1989“ wird von Ingo Schulze kuratiert.

Das Festprogramm des Literaturhauses steht unter dem Thema „Umbrüche“. Die 60. Münchner Bücherschau zeigt im Gasteig rund 20.000 Neuerscheinungen und zieht rund 170.000 Interessierte an. Im Rahmen des Literaturfestes wird der Geschwister-Scholl-Preis verliehen.

14. November
Die Inszenierung „Nothing Twice“ der Schauburg wird zum 6. Interkulturellen Theaterfestival „Made in Germany“ in Stuttgart eingeladen.

15. November
Für ihren Einsatz in der Vermittlung traditioneller Volksmusik und traditionellem Volkstanz wird die Sängerin Rose Bihler Shah mit der Ehrenmedaille für Verdienste um die Volkskultur in München ausgezeichnet. Den Innovationspreis Volkskultur erhält Michael Metzger für sein Projekt „Sing ein Lied in Deiner Stadt“.

24. November
„Dionysos Stadt“ wird mit dem Wiener Theaterpreis NESTROY 2019 in der Kategorie „beste Aufführung im deutschsprachigen Raum“ ausgezeichnet.

25. November
Der in der Türkei inhaftierte türkische Schriftsteller und Journalist Ahmet Altan wird für sein Buch „Ich werde die Welt nie wiedersehen. Texte aus dem Gefängnis“ mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet. An seiner Stelle nimmt die Autorin und Journalistin Yasemin Çongar den Preis entgegen. Mit dem gemeinsam von der Stadt und dem Börsenvereins des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern vergebenen Preis wird jährlich ein Buch gewürdigt, das von geistiger Unabhängigkeit zeugt und geeignet ist, bürgerliche Freiheit, moralischen und intellektuellen Mut zu fördern und dem verantwortlichen Gegenwartsbewusstsein wichtige Impulse zu geben.

5. Dezember
Die Literaturstipendien 2019 werden für ein vielversprechendes literarisches Projekte vergeben an Valerie Sophie Bäuerlein, Konstantin Ferstl, Sibylla Hirschhäuser und Hrvoje Milković. Das Stipendium für Übersetzungsprojekte erhält Andrea O‘Brien. Im Bereich Kinder- und Jugendbuch werden 2019 erstmals zwei Stipendien vergeben. Sie gehen an Nina Basovic und an Efua Traoré. Zusätzlich wird der Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis für Autorinnen und Autoren unter 30 Jahren an Annegret Liepold vergeben.

13. Dezember
Die Stadtbibliothek Fürstenried eröffnet ihr neues Haus in der Berner Straße 4. Sie ist als Pilotprojekt für eine „open library“ auch unabhängig von den regulären Öffnungszeiten von 7 bis 22 Uhr nutzbar. Ca. 700 qm Bibliotheksfläche stehen dort zum Lesen, Lernen und Arbeiten zur Verfügung und bei schönem Wetter eine Lesegarten von ca. 200 qm.

17. Dezember
Der Tukan-Preis wird an Herbert Kapfer für sein Buch „1919. Fiktion“ vergeben. Der Autor spiegelt darin in einer Collage eindrucksvoll das Revolutions- und Wendejahr 1919 wider. Der Tukan-Preis zeichnet eine sprachlich, formal und inhaltlich herausragende literarische Neuerscheinung aus.

16. Dezember
Die Inszenierung „Der Junge mit dem Koffer“ wird zum Serendipty Arts Festival in Panjim, Goa / Indien eingeladen.

31. Dezember
Jörg Koopmann beendet seine Zeit als Kurator der Lothringer13_halle. Der Fotograf, Kurator und Verleger verantwortete seit 2014 das Programm des städtischen Kunstraums. Neue Leiterin wird ab Januar 2020 die Kulturwissenschaftlerin und Kuratorin Lisa Britzger.

Mit der Medaille „München leuchtet“ in Gold wurden ausgezeichnet:

  • Professorin Dr.(I) Elisabeth Merk für ihre zwölfjährige Tätigkeit als Stadtbaurätin

  • Dr. Hans-Georg Küppers, für seine zwölfjährige Tätigkeit als Kulturreferent

  • Christian Springer für seine herausragenden Verdienste um die Kulturstadt München