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Provenienzforschung


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© Foto: © Lenbachhaus

Erforschung der Herkunft von Kunstwerken

Die Landeshauptstadt München unterstützt die Recherche nach ehemals
jüdischem Kunstbesitz in den städtischen Museen. In Kooperation mit der
Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der
Medien, mit dem Deutschen Museumsbund und mit der Kulturstiftung der
Länder.

Die Sammlungen der öffentlichen Hand sind sich der Verantwortung bewusst, zur Auffindung der NS-verfolungsbedingt entzogener Kulturgüter in ihren Beständen beizutragen. Sie machen ihre Dokumente zugänglich, erforschen ihre Sammlungen und gehen Hinweisen nach, die an sie herangetragen werden. Die städtischen Museen prüfen Anfragen und an sie gestellte Restitutionsansprüche auf deren Berechtigung gemäß des Washingtoner Abkommens von 1998. Sie bemühen sich um faire und für alle Beteiligten akzeptable Lösungen. Auf der Web-Seite www.lostart.de, der  Koordinierungsstelle für Kulturgüter werden die Ergebnisse, aber auch offene Fragen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Beispiele für Projekte der Provenienzforschung sind das von der Ernst von Siemens-Kunststiftung geförderte Projekt zu dem Kunsthändler und Sammler Günther Franke sowie das im November 2016 publizierte Forschungsprojekt „Raub von Kulturgut. Der Zugriff des NS-Staates auf jüdischen Kunstbesitz in München und seine Nachgeschichte." Zweiteres war ein Projekt des Kulturreferats der Landeshauptstadt München und der Universität Erfurt mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Städtische Galerie im Lenbachhaus

Luisenstraße 33
80333 München

Kontakt:
Sarah Bock