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Stadt München gewinnt den ersten „Deutschen Bildungspreis 2013“


Siegerfoto Deutscher Bildungspreis 2013 LHM Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Preisverleihung (v.l.n.r.): Daniela Ruhdorfer-Ritt, Leiterin der ...

Bundesministerium  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Initiator: Thomas Sondermann, Bundesministerium für Bildung und Forschung

Vorbildliches Bildungs- und Talentmanagement

(23.4.2013) In Stuttgart ist gestern die Landeshauptstadt München als eines von fünf Unternehmen mit dem „Deutschen Bildungspreis“ ausgezeichnet worden. Diese Auszeichnung wurde erstmals zusammen von der TÜV Süd Akademie und EuPD Research Sustainable Management unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vergeben. Er zeichnet jene Firmen und Organisationen aus, die über ein vorbildliches Bildungs- und Talentmanagement verfügen. In der Kategorie „Dienstleistung Großunternehmen“ konnte die Stadt München den ersten Preis an die Isar holen.

Die weiteren Gewinner sind ConVista Consulting AG (in der Kategorie Dienstleistung kleine und mittlere Unternehmen), Profilmetall GmbH (Produktion kleine und mittlere Unternehmen), ThyssenKrupp Steel Europe AG (Produktion Großunternehmen) und DB Regio AG (Innovationspreis). Insgesamt hatten sich 133 Unternehmen für die Auszeichnung beworben. Damit hat sich die Landeshauptstadt gegen namhafte Global Player durchgesetzt. „Mit unserem Bildungs- und Talentmanagement sichern wir nicht nur unser hohes Qualitätsniveau, sondern positionieren uns am Markt auch als attraktive Arbeitgeberin“, sagte Dr. Thomas Böhle, der Personalchef der Münchner Stadtverwaltung, bei der Preisverleihung in der Staatsgalerie Stuttgart. Böhle bedankte sich für den Preis bei der abendlichen Feier mit den Worten: „Der Gewinn des ersten Deutschen Bildungspreises ist für die Stadt München eine weitere Bestätigung, auch als Unternehmen des Öffentlichen Dienstes im Wettbewerb mit Unternehmen der privaten Wirtschaft bestehen zu können“.

Dr. Böhle / Scholer  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Freude über die Jurybegründung: Stefan Scholer und Dr. Thomas Böhle von der ...

Begründung der Jury

Als Begründung für die Preisverleihung führte Laudator Dr. Martin Frädrich, Geschäftsführer IHK Region Stuttgart und Vorsitzender des Landesausschuss für Berufsbildung bei der Landesregierung Baden-Württemberg, drei Faktoren ins Feld: Erstens sei bei der Stadt München die Gewinnung, Entwicklung und Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Bildungs- und Talentmanagement strategisch gut miteinander verzahnt. Zweitens würde die Nachhaltigkeit und Effizienz durch ein umfassendes Controlling und Praxistransfer-Management sichergestellt. Und drittens übernehme die Landeshauptstadt aktiv Verantwortung bei den Themen Diversity und Integration sozial benachteiligter Bevölkerungsschichten und fördere somit das Image der Öffentlichen Verwaltung.

Lendner / Heffels  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Repräsentanten der Fortbildungsabteilung der Stadt München: Alexander ...

Knapp vier Millionen Euro für interne Bildungsmaßnahmen mit 15.000 Teilnehmern

Die Stadt München beschäftigt rund 32.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon ca. 3.000 Führungskräfte. Sie ist damit die größte kommunale Arbeitgeberin in Deutschland. Die Entwicklung und Förderung aller städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein wichtiger strategischer Schwerpunkt, der – unter anderem – in der städtischen „Arbeitgebermarke“ verankert ist. Auf dieser Grundlage bauen die Konzepte zur Ausbildung, Personalgewinnung, -entwicklung und -bindung sowie zur Fort- und Weiterbildung auf. Allein für interne Bildungsmaßnahmen mit durchschnittlich 15.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei rund 1.500 Veranstaltungen investiert die Stadt München fast vier Millionen Euro pro Jahr.

Neben der strategischen Ausrichtung hat die Landeshauptstadt auch die individuellen Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärkt im Blick. Typische Personalentwicklungsinstrumenten wie Mitarbeitergespräch und Vorgesetzten-Beurteilung (Führungsdialog) werden beispielsweise durch Potenzialförderseminare ergänzt. Hierbei werden persönliche Stärken und Schwächen von ausgebildeten Beobachterinnen und Beobachtern erkannt und in individuellen Kompetenzprofilen festgehalten. Darauf basieren konkrete Empfehlungen für notwendige Weiterbildungsmaßnahmen und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten. Dabei liegt die Betonung auch auf Selbstorganisation und Selbstreflexion z.B. durch Lernformen wie Coaching oder Kollegiale Beratung.