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Great Place To Work - Stadtweite Mitarbeiterbefragung


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Am 24. Juni startet eine dreiwöchige Mitarbeiterbefragung aller 32.000 Beschäftigten der Stadt München. Das Personal- und Organisationsreferat, aber auch die Referate und Eigenbetriebe, möchten erfahren, wie es Ihnen im Rahmen Ihrer Arbeitssituation geht und ob es Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Auch der Stadtrat ist an den Ergebnissen – vor allem im Zusammenhang mit der Arbeitsfähigkeit – interessiert. Wie wirksam sind die vereinbarten Arbeitsbedingungen? Wie zufrieden sind Sie an Ihrem Arbeitsplatz? Gelingt Ihnen die Work-Life-Balance? Wie erleben Sie Ihre Arbeitgeberin? Diese Fragen und noch viele mehr liegen nicht nur Oberbürgermeister Christian Ude und der Vorsitzenden des Gesamtpersonalrates Ursula Hofmann am Herzen, sondern auch Ihrer Arbeitgeberin.

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Für die Arbeitgeberin Stadt besteht die große Herausforderung darin, bei dieser gesamtstädtischen Umfrage alle Kolleginnen und Kollegen zu beteiligen. Deshalb vertraut sie auf ein externes Institut: die Initiative Great Place To Work (GPTW), die seit Jahren den weltweit größten und bekanntesten Arbeitgeberwettbewerb durchführt. GPTW garantiert nicht nur einen hohen Standard beim Datenschutz, die absolute Anonymität der Befragten, sondern auch die Möglichkeit, dem Standard-Fragebogen eigene Fragen hinzuzufügen. Dieser Fragebogen ermöglicht es jeder und jedem Einzelnen, eine persönliche Rückmeldung zu geben. Und jede einzelne davon zählt!

Auf dieser Seite möchten wir Sie über die Details der Mitarbeiterbefragung informieren. Sollten Sie Fragen haben, vor allem zum Fragebogen, können Sie sich jederzeit per E-Mail an das Personal- und Organisationsreferat (mitarbeiterbefragung.gptw@muenchen.de) wenden.
 

  1. Ziele der Befragung
  2. Inhalt der Befragung
  3. Ablauf der Befragung
  4. Great Place To Work Deutschland
  5. Auswertung
  6. Datenschutz und Anonymität

1. Ziele der Befragung
Um beurteilen zu können, ob die gewünschten Werte auch in der Verwaltungswirklichkeit erlebt werden, braucht die Arbeitgeberin das persönliche Meinungsbild aller Beschäftigter. Nur so kann der Ist-Zustand festgestellt werden, um dann nachbessern zu können. Die Mitarbeiterbefragung verfolgt nachstehende Ziele:

  • Erkenntnisse über die Arbeitszufriedenheit der städtischen Dienstkräfte und über die gelebte Führungskultur gewinnen
  • Handlungsoptionen für die Personalentwicklung ableiten
  • Daten erheben, um die Dringlichkeit für Präventivmaßnahmen im Sinne der psychischen Gesundheit zielgerichtet initiieren zu können
  • Bedarfe ableiten, um - wenn nötig - tiefer gehende Erhebungen darauf aufzubauen
  • Die Identifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Landeshauptstadt München erhöhen
  • Einschätzung der Attraktivität als Arbeitgeberin
  • Unsere Arbeitssituation und -bedingungen mit Wirtschaftsunternehmen vergleichen (Benchmark)

2. Inhalt der Befragung
Neben den vorgegebenen Fragen des Great Place To Work Instituts zu Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Team wird der Fragebogen zusätzlich Fragen zum Arbeitsfähigkeitsindex enthalten. Der Arbeitsfähigkleitsindex ist ein Instrument zur Beurteilung der individuellen Arbeitsfähigkeit einer Person in einer bestimmten Tätigkeit. Er berücksichtigt vor allem die subjektive Einschätzung der befragten Person.

Um die Ergebnisse nicht nur auf der Ebene der gesamten Stadtverwaltung zu erheben, sondern nutzbare Erkenntnisse auch für Ihr Referat / Ihren Eigenbetrieb zu erhalten, ist eine Abfrage nach Organisationseinheiten sowie Fachrichtungen geplant. Allerdings nur auf einer sehr groben Ebene. Bitte vermerken Sie daher auf dem schriftlichen Fragebogen auch nie Ihren Namen oder andere individuelle Merkmale.

3. Ablauf der Befragung

Grundsätzlich ist für eine stadtweite Mitarbeiterbefragung ein externer Anbieter empfehlenswert. Dieser bietet der Landeshauptstadt München Gelegenheit, ihre Attraktivität als Arbeitgeberin durch eine Umfrage objektiv zu überprüfen und ihr Maßnahmen vorzuschlagen. Zudem besteht so die Möglichkeit, die städtische Arbeitsplatzkultur mit ähnlichen Unternehmen zu vergleichen und darüber hinaus gegebenenfalls breite Anerkennung als attraktive Arbeitgeberin zu gewinnen.

Darüberhinaus können Zweifel an einer tatsächlich anonymen Befragung erst gar nicht aufkommen, da die Erhebung der Daten nicht durch die eigene Arbeitgeberin vorgenommen wird.

Die Befragung findet im Zeitraum zwischen dem 24. Juni und dem 14. Juli 2013 statt. Sie haben somit 3 Wochen für die Beantwortung des Fragebogens Zeit.

Damit wirklich alle städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Befragung teilnehmen können, gibt es zweierlei Umfragewege: Die elektronische Befragung, die für Beschäftigte mit einem PC-Arbeitsplatz geeignet ist oder das handschrifltiche Ausfüllen eines gedruckten Fragebogens für Beschäftigte ohne PC-Zugang.

Elektronische Befragung:
Sie erhalten in der letzten Juni-Woche eine E-Mail vom Great Place To Work Institut Deutschland mit einem Link zu einer Internetseite, auf der Sie den Fragebogen online ausfüllen. Sie können die Befragung unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt – erneut über den Link in der E-Mail – fortsetzen. Bitte leiten Sie diesen Link nicht an Kolleginnen oder Kollegen weiter, da jeder Link nur einmal beantwortet werden kann.

Handschriftliche Befragung:
Nicht alle Dienstkräfte haben eine E-Mail-Adresse oder einen Zugang zu einem mit dem Internet verbundenen PC-Arbeitsplatz. Dazu gehören auch die Personen, die sich in größerer Zahl einen PC teilen (zum Beispiel im Kita- und Schulbereich). Hier ist eine vertrauliche Teilnahme nicht sichergestellt. Diese Dienstkräfte werden deshalb schriftlich befragt. Der ausgefüllte Fragebogen wird in dem beiliegenden, frei gemachten Rückumschlag direkt an das Great Place To Work Institut zurückgesendet. Sie können Ihren ausgefüllten Bogen also in jeden Briefkasten einwerfen.

4. Great Place To Work Deutschland
Great Place To Work (GPTW) ist der weltweit größte und bekannteste Arbeitgeberwettbewerb. Dieser verfügt über eine ausgezeichnete Reichweite sowie Reputation und ist die größte Initiative dieser Art. Ziel ist es, Unternehmen aller Branchen und Größen bei der systematischen Überprüfung und Weiterentwicklung einer mitarbeiterorientierten Arbeitsplatzkultur und bei der Steigerung der Arbeitgeberattraktivität zu unterstützen. Der Benchmark-Ansatz gibt Unternehmen eine wertorientierte und neutrale Bestandsaufnahme ihrer Unternehmenskultur und Arbeitsplatzattraktivität. Die Studie kommt bei jährlich über 3.500 Unternehmen zum Einsatz. Die große Anzahl der sich vergleichenden Unternehmen stellt sicher, dass die Ergebnisse belastbar sind und aufzeigen, welche Entwicklung wirklich erreichbar ist.

Im Jahr 2012 nahmen 500 Firmen am Wettbewerb „Deutschlands bester Arbeitgeber“ teil, dabei erhielten 100 Firmen die Zertifizierung. Der Wettbewerb ist vor allem für große Unternehmen geeignet.
Wichtig: Unterschiede bei den Ergebnissen der Beschätigtengruppen lassen sich abbilden.

5. Auswertung

Nach Abschluss der Befragung wird Great Place To Work eine Auswertung für die gesamte Stadtverwaltung und auf der Ebene der Referate / Eigenbetriebe und nach Fachrichtungen vornehmen. Die Auswertungen werden den Referaten und Eigenbetrieben natürlich zur Verfügung gestellt.

Sollten aufgrund von Auffälligkeiten weitere, tiefer gehende Auswertungen oder auch speziellere Aufbereitungen für aussagekräftige Ergebnisse benötigt werden, so werden diese ebenfalls von Great Place To Work zur Verfügung gestellt.

Das Statistische Amt erhält darüber hinaus Rohdaten der Befragung, um weitergehende Auswertungen zu erstellen. Dieser Datensatz enthält keine E-Mailadressen mehr. Wie Sie es vom statistischen Amt schon kennen, werden keine Auswertungen erstellt, wenn die betroffene Mitarbeiterzahl unter fünf Personen fällt.

6. Datenschutz und Anonymität

Der Schutz Ihrer Daten, Ihre Anonymität im Rahmen der Befragung und der Ausschluss der Rückverfolgbarkeit bei der Auswertung sind besonders wichtig, weil ehrliche Antworten erwünscht sind. Nur so kann anhand Ihrer Antworten ein realistisches Bild über die Arbeitsbedingungen entstehen und daraufhin mögliche Maßnahmen abgeleitet werden.

Der Datenschutz ist bei Auswertungen durch GPTW und / oder das Statistische Amt der Landeshauptstadt München jederzeit sichergestellt. Eine personenbezogene Auswertung ist nicht möglich.

Ihre E-Mail-Adresse wird nach Eingang ihres beantworten Fragebogens gelöscht und zu keinem Zeitpunkt mit den Antworten verknüpft. Eine Rückverfolgbarkeit ist damit ausgeschlossen.

Die Führungskräfte werden nie über Ihre Antworten informiert. Die Daten der elektronischen Befragung liegen nur auf Servern von GPTW. Bei der schriftlichen Befragung können Sie den Fragebogen direkt an GPTW versenden. Somit erhält die Landeshauptstadt niemals Einblick in Ihre Antworten.

Bereits frühzeitig wurden der städtische Datenschutzbeauftragte und der Gesamtpersonalrat beteiligt. Beide haben – gerade im Hinblick auf den Datenschutz und die Anonymität Ihrer Antworten – ihre Zustimmung erteilt. Der Gesamtpersonalrat befürwortet diese stadtweite Mitarbeiterbefragung ausdrücklich.