Aktuelle Corona-Infos der Stadt unter www.muenchen.de/corona
zum Seitenanfang
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Demographie


Demographischer Wandel

Der Demographische Wandel, der sich gegenwärtig in unserer Gesellschaft vollzieht, kann in kürzester Form durch die Schlagworte „weniger, älter, bunter“ beschrieben werden. Diese Entwicklung wird verursacht durch eine niedrigere Geburtenrate, eine höhere Lebenserwartung und einen steigenden Anteil an Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund.

Die Kommunen sind von dieser Entwicklung in unterschiedlicher Weise betroffen, denn der demographische Wandel vollzieht sich nicht überall im gleichen Maße. So gibt es z.B. Regionen, die trotz des Bevölkerungsrückgangs in Deutschland wachsen und weniger altern. München gehört zu diesen Regionen. Auch verzeichnet die Landeshauptstadt Bayerns seit Jahren einen Geburtenüberschuss. Außerdem steigt die Einwohnerzahl aufgrund kontinuierlicher Zuzüge und Prognosen zufolge wird München von der Überalterung nicht in dem Maße betroffen sein wie andere Regionen.

Dennoch: Die Auswirkungen des demographischen Wandels werden sich auch hier mittel- bis langfristig niederschlagen. Dazu gehört, dass der prognostizierte Fachkräftemangel zu einem Engpass bei der Personalgewinnung führen kann. Ferner wird die alternde Gesellschaft zu einem Wandel des kommunalen Aufgabenspektrums führen und sich auch auf die Altersstruktur der städtischen Belegschaft auswirken.

Zu den Anforderungen einer demographiefesten Personalpolitik gehören:

  • die Attraktivität der Stadt als  Arbeitgeberin zu erhalten und zu optimieren,
  • die Personalgewinnung an den veränderten Arbeitsmarkt anzupassen und
  • die Gesundheit und Weiterqualifizierung der älter werdenden Belegschaft zu fördern.
Entwicklung der Bevölkerung im Vergleich zu Regierungsbezirk und Bayern Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Altersaufbau der Bevölkerung im Jahr 2009 und 2029 im Vergleich