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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Fort- und Weiterbildung


Fort- und Weiterbildung bei der Landeshauptstadt München, Stefan Scholer  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Fort- und Weiterbildung bei der Landeshauptstadt München (Foto: POR)

Nachhaltiges Bildungsmanagement

Die Entwicklung und Förderung aller städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein wichtiger strategischer Schwerpunkt, der – unter anderem - in der städtischen „Arbeitgebermarke“ unter den Schlagworten „Sinnhaftigkeit – Flexibilität – Verlässlichkeit – Gemeinschaft – Vielfalt“ verankert ist.

Auf dieser Grundlage bauen die Konzepte zur Ausbildung, Personalgewinnung, -entwicklung und -bindung sowie zur Fort- und Weiterbildung auf. Allein für interne Bildungsmaßnahmen mit durchschnittlich 17.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern investiert die Stadt München über vier Millionen Euro pro Jahr.

Die Stadt München beschäftigt rund 36.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon ca. 3.000 Führungskräfte. Sie ist damit die größte kommunale Arbeitgeberin in Deutschland. Sie bietet Ihren Bürgerinnen und Bürger anerkanntermaßen qualitativ hochwertige Dienstleistungen an. Dies gelingt nur, wenn Abläufe und Prozesse laufend überprüft wie optimiert werden und die Qualifikationen, Fähigkeiten und Kompetenzen der Beschäftigten permanent neuen Anforderungen angepasst werden.

Das Aufgabenspektrum der Landeshauptstadt ist breit gefächert: Es reicht vom Naturschutz bis zur Straßenreinigung, vom Straßenbau bis zur Kindertagesbetreuung, von der Stadtplanung bis zur ärztlichen Versorgung oder vom Kulturangebot bis zum Bildungswesen. Dafür beschäftigt sie zum Beispiel Architektinnen, Ingenieure, Ärztinnen, Juristen, Lehrerinnen, Dirigenten, Historikerinnen, Wirtschaftswissenschaftler, Gärtnerinnen und Straßenbauer. Die Palette geht weit über die klassischen Verwaltungsberufe hinaus und spiegelt die Vielfalt einer Stadtgesellschaft mit 1,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner wider. „Unser Erfolg wird durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestimmt“, so Dr. Alexander Dietrich, Personalchef der Münchner Stadtverwaltung, „Daher kümmern wir uns im besonderen Maße um unsere Beschäftigten. Die Landeshauptstadt setzt auf eine chancengerechte Arbeitswelt, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatem, Gesundheit am Arbeitsplatz und natürlich auf Vielfalt und Toleranz. Dafür hat die Stadt München als Arbeitgeberin bereits mehrere bundesweite Auszeichnungen – auch im Vergleich mit der Privatwirtschaft – erhalten. Seit Jahren steht auch ein zukunftsfähiges Bildungs- und Talentmanagement im Mittelpunkt unserer Arbeitgeberstrategie.“

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Stefan Scholer - Leiter der Aus- und Fortbildungsabteilung der Stadt (Foto: POR)

Individuelle Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten

Neben der strategischen Ausrichtung hat die Landeshauptstadt auch die individuellen Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Blick. „Neben klassischen Personalentwicklungsinstrumenten, wie Mitarbeitergespräch und Vorgesetzten-Beurteilung („Führungsdialog“) bieten wir Potenzialförderseminare an. Hier werden persönliche Stärken und Schwächen von ausgebildeten Beobachterinnen und Beobachtern erkannt und in individuellen Kompetenzprofilen festgehalten“, beschreibt Münchens Personalchef. Darauf basieren konkrete Empfehlungen für notwendige Weiterbildungsmaßnahmen und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten. Dabei liegt die Betonung auch auf Selbstorganisation und Selbstreflexion z.B. durch selbstorganisierte Lernformen wie Coaching und Kollegiale Beratung. Insbesondere durch Kollegiale Beratungsprozesse setzt die Stadt München vor allem auf die Kompetenzen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schon mitbringen.

Um Bildungsarbeit in einem Großkonzern strategisch zu steuern und alle Beteiligten - von der Sachbearbeitung bis zur Führungskraft in der Unternehmensleitung - gezielt einzubinden, hat die Stadt München ein passgenaues System für ein wirkungsorientiertes und nachhaltiges, auch Diversity-Aspekte berücksichtigendes Bildungscontrolling entwickelt.

In diesem Modell sind die Rollen und Aufgaben aller Beteiligten, auch der externen Trainerinnen und Trainer klar definiert. In diesem Modell kommt dem „Transfermanagement“ eine tragende Rolle zu. Bei der Münchner Stadtverwaltung bleibt die Umsetzung des Gelernten am Arbeitsplatz kein unverbindliches Ziel. Die Bildungsverantwortlichen sorgen dafür, dass die Seminarkonzepte individuell auf die Bedarfe der Stadt München zugeschnitten sind. Durch die frühzeitige und dauerhafte Verzahnung mit dem Arbeitsalltag ist für praxisnahe Umsetzung gesorgt. Führungskräfte sind dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor. „Sie begleiten und unterstützen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Anmeldung bis zum erfolgreichen Abschluss des Bildungsprozesses,“ erläutert Dr. Alexander Dietrich.

Der Kreis schließt sich mit einer umfassenden Evaluation sowie Nutzenanalyse. Im Mittelpunkt steht hier die Nachhaltigkeit. Deshalb werden in eine abschließenden Bewertung der Bildungsmaßnahme standardmäßig auch der Lern- sowie der Transfererfolg evaluiert.

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Die Fortbildung in Zahlen (Stand 2016)

  • 17.322 Fortbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmer
  • 1.692 Veranstaltungen
  • davon 295 Führungskräfte-Seminare
  • 400 Themen im Fortbildungsprogramm
  • 4,2 Mio Euro Budget