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Auszeichnungen „Helfende Hand 2016“ und „Exzellenz Siegel Corporate Health"


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Glückliche Gesichter bei der Preisverleihung in Berlin | Foto: BMI

(2.12.2016)

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (1. v.l.) überreichte am vergangenen Montag in Berlin Dr. Alexander Dietrich, Personal- und Organisationsreferent der Landeshauptstadt München (2. v.l.), den zweiten Preis „Helfende Hand 2016“.

Begründung: die vorbildliche Freistellungspraxis Münchens im Zusammenhang mit ehrenamtlichem Engagement im Bevölkerungsschutz. Zum achten Mal verlieh das Bundesministerium des Innern diesen Förderpreis mit dem Ziel, das Ehrenamt im Bevölkerungsschutz zu stärken. „Unser Land ist angewiesen auf Menschen, die sich für andere einsetzen, ohne danach zu fragen, was sie dafür bekommen“, betont de Maizière die große Bedeutung des Ehrenamts.

Die Förderung und Anerkennung des Bürgerschaftlichen Engagements ist der Landeshauptstadt München ein wichtiges Anliegen. Ihre Beschäftigten können sich ohne Angst um ihren Arbeitsplatz im Bevölkerungsschutz engagieren, egal ob beim Bayerischen Roten Kreuz BRK, dem Malteser Hilfsdienst MHD, dem Technischen Hilfswerk THW oder bei der Freiwilligen Feuerwehr. Im Fall von Katastrophen wie Feuer, Hochwasser, Erdbeben, humanitäre Katastrophen etc. werden städtische Beschäftige ohne Gehaltskürzungen freigestellt – allerdings mit dem einen Unterschied, dass die Ehrenamtlichen des THW oder der Freiwilligen Feuerwehr für die gesamte Zeit ihres Einsatzes freigestellt werden und diejenigen der anderen Organisationen bis zu fünf Tage. In besonderen Notsituationen wurden aber auch schon Ausnahmen gemacht: „In der Vergangenheit hat die Stadt München in Notsituationen immer großzügige Freistellungsregelungen getroffen und alle Beschäftigten stadtweit unverzüglich informiert“, erklärt Personalreferent Dr. Dietrich. So wurde im Jahr 2015 für die dringend erforderliche Flüchtlingsbetreuung eine bezahlte Freistellung, auch über die eigentlich vorgesehene Höchstgrenze von fünf Arbeitstagen hinaus, im erforderlichen Umfang, zuzüglich notwendiger Ruhezeiten, genehmigt.

Auch der städtische Beschäftigte Gabriel Bücherl (3. v.r.) engagiert sich seit mehr als 25 Jahren im Bevölkerungsschutz, unter anderem beim Bayerischen Roten Kreuz und bei der Freiwilligen Feuerwehr. Der Mitarbeiter des Referates für Bildung und Sport, der dort im „Zentrum für Informationstechnologie im Bildungsbereich“ tätig ist, hat sogar eine Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert. Er ist seit 1999 bei der Stadt und initiierte nun die Münchner Bewerbung für die „Helfende Hand 2016", weil er sich bei seiner Arbeitgeberin für ihre großzügige Freistellungspolitik bedanken wollte. Und natürlich stand auch er zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen des Personal- und Organisationsreferats (Julia Wilson, Personalmarketing, 3. v.l. und Josef Ruland, Personalbetreuung, 2. v.r.) auf der Bühne im neuen Berliner Dienstsitz des Bundesministerium des Inneren. Auch Moderatorin Dunja Hayali (1. v.r.), auch als TV-Journalistin bekannt, gratulierte der Stadt.

Aber nicht nur beim ehrenamtlichen Engagement auch in puncto Gesundheit unterstützt die Stadt ihre Beschäftigten auf vielerlei Weise. Dafür wurde die größte kommunale Arbeitgeberin Deutschlands in diesem Jahr mit dem Exzellenz-Siegel Corporate Health ausgezeichnet. Der Corporate Health Award ist die renommierteste Auszeichnung für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in Deutschland. Mit ihm werden seit 2009 jedes Jahr die deutschen Unternehmen mit dem besten BGM ausgezeichnet. Der Preis ist eine Initiative des Handelsblatts, des TÜV Süd Akademie, der ias-Gruppe und des Marktforschungsinstituts EuPD Research Sustainable Management. Es werden Unternehmen in zwölf Branchenkategorien und acht Sonderkategorien ausgezeichnet. 2016 waren 335 Unternehmen im Rennen.