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Dienstvereinbarung Sucht


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Bereits seit 1994 hat die Landeshauptstadt München mit einer Dienstvereinbarung unter dem Titel „helfen statt kündigen“ zum Thema „Sucht“ klar Stellung bezogen. Nun haben Oberbürgermeister Christian Ude und Angelica Hagenstein, Vorsitzende des Gesamtpersonalrates, am 20. Juli 2007 eine überarbeitete Dienstvereinbarung über den Umgang mit suchtmittelgefährdeten und -kranken Beschäftigten (DV-Sucht) unterzeichnet. Sie tritt am 1. August 2007 in Kraft. Im Mittelpunkt der neuen Version steht das Ziel, Betroffene so frühzeitig wie möglich zu unterstützen, ihre Suchtprobleme zu lösen.

Wegschauen oder Ignorieren, ja sogar das Tolerieren von Signalen gefährdeter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind leider immer noch häuf g in der Stadtverwaltung zu beobachten – fatal für manche Kollegin und manchen Kollegen, die von unserer Hilfe profitieren könnten. Die Erfahrung hat aber auch gezeigt, dass es sehr schwer ist, sucht - typische Symptome sofort zu erkennen. Deshalb schreibt die neue DV-Sucht allen Führungskräften und Personalverantwortlichen eine Schulung im Umgang mit Suchtproblemen vor. Darüber hinaus besteht für sie nunmehr auch eine Handlungsverpflichtung bei nicht stoffgebundenen Suchterkrankungen, wie z.B. Essstörungen, Spielsucht oder Computerabhängigkeit. Auch hier gilt es, frühzeitig geeignete Hilfe anzubieten.