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Erfahrungsbericht - Franziska Betsche


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Franziska Betsche macht eine Ausbildung bei der Stadt München

Franziska Betsche - Kauffrau für Bürokommunikation

Mein Name ist Franziska Betsche, ich bin 22 Jahre alt und komme aus Rosenheim. Ich mache derzeit eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation bei der Landeshauptstadt München.

Oft werde ich gefragt: „Warum hast du dir keinen Ausbildungsplatz in Rosenheim gesucht? Wieso pendelst du denn jeden Tag mehr als zweieinhalb Stunden mit den öffentlichen Verkehrsmitteln?“

Wenn man in einer Stadt außerhalb Münchens wohnt, verbindet man mit der bayerischen Landeshauptstadt zuerst Dinge wie das berühmte Oktoberfest, den FC Bayern, die vielseitigen Einkaufsmöglichkeiten, einen guten Arbeitsmarkt und vor allem die vielen Menschen unterschiedlichster Kulturen. Man hört aber auch immer wieder von langen Staus in und um München und den hohen Lebenshaltungskosten für die städtischen Bewohnerinnen und Bewohner.

Dies sind Argumente, die vor allem junge Leute anlocken und gleichzeitig vielleicht auch etwas abschrecken. Ich wollte mir mein eigenes Bild von der Großstadt „München“ machen.

Diesen Wunsch wollte ich mit einer anspruchsvollen und angesehenen Berufsausbildung kombinieren und verwirklichen. Mein Ziel war es, eine Ausbildung in einem Unternehmen zu beginnen, das mir viele Einblicke in unterschiedlichste Geschäftsbereiche bieten kann und die Chance gibt, etwas Sinnvolles für mich und meine Mitmenschen zu tun. Zusätzlich möchte man einen sicheren und abwechslungsreichen Arbeitsplatz, der aber auch noch Spaß machen soll. Außerdem spielen gute Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten für mich eine sehr wichtige Rolle, um meinen zukünftigen Berufsweg so vielseitig wie möglich gestalten zu können.

Mit diesen Vorstellungen entdeckte ich im Internet das breitgefächerte Ausbildungs- und Studienangebot der Landeshauptstadt München.

Durch meine Arbeit hier kann ich mir jetzt mein eigenes Bild machen! Jeden Tag lerne ich eine weitere interessante Facette Münchens kennen. Dies geschieht aber nicht mit Hilfe von Führungen oder Stadtrundfahrten – nein, ich schaue hinter die Kulissen der Stadtfassade! Ich erlebe hautnah die Emotionen der Münchnerinnen und Münchner und lerne das Behörden- und Verwaltungsnetz der Stadt kennen. Zudem verfolge ich politische Entscheidungsprozesse, die das Leben der Bürgerinnen und Bürger gestalten und verbessern sollen.

Die organisatorischen Abläufe einer Großstadt werden durch die Tätigkeiten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – also durch uns – unterstützt. Dazu gehört nicht nur die Bearbeitung von Formularen, sondern beispielsweise auch die Arbeit im Standesamt, die Planung von Messebesuchen, die Ausstellung von Waffenbesitzkarten, das „Wiesnbüro“ und vieles, vieles mehr.

Mittlerweile bin ich auch selbst nach München gezogen, da ich die Stadt und ihre „Menschen“ kennen und lieben gelernt habe.

Ich bin froh, mich für diesen beruflichen Weg entschieden zu haben!