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Erasmus-Grasser-Preisträger 2017


Gruppenfoto Preisverleihung der Erasmus-Grasser-Preisträger 2017.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Preisträger 2017 mit Bürgermeister und Präsident der HWK
© Marion Vogel

25 Jahre Erasmus-Grasser-Preis

Mit dem Preis zeichnet die Stadt München Handwerksbetriebe sowie Ausbilderinnen und Ausbilder aus, die sich um die berufliche Bildung von Jugendlichen verdient gemacht haben. Bürgermeister Josef Schmid: "Ausbildung garantiert den persönlichen Erfolg im Berufsleben ebenso wie den Erfolg der Wirtschaft insgesamt."

In den vergangenen 25 Jahren wurden Betriebe sowie Ausbilderinnen und Ausbilder aus über vierzig verschiedenen Gewerken mit dem Erasmus-Grasser-Preis ausgezeichnet. Die bisherigen 124 Preisträgerinnen und Preisträger haben eine vielfältige Praxis gezeigt, um junge Menschen bei ihrer beruflichen Integration zu unterstützten.

Bürgermeister Josef Schmid zeichnete die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern im Rahmen eines Festaktes mit dem Erasmus-Grasser-Preis am 28. November aus.

Erasmus-Grasser-Preisträger 2017: Isabel Etti  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Preisträgerin 2017: Isabel Etti
© Marion Vogel

Modeatelier Isabel Etti

Das Modeatelier bildet seit 27 Jahren aus und hat eine Innungssiegerin, eine Kammersiegerin und eine Landessiegerin hervorgebracht. Für Flüchtlinge werden Kurzpraktika angeboten. Ausbildungsabbrecherinnen konnten in der Vergangenheit ihre Ausbildung im Modeatelier Isabel Etti fortsetzen und erfolgreich abschließen.

Den Preis nahm Isabel Etti entgegen.

Erasmus-Grasser-Preisträger 2017: Bruno Trost  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Preisträger 2017: Bruno Trost
© Marion Vogel

Kältetechnik Aircool GmbH

Im Betrieb wurden seit 1987 circa 50 junge Frauen und Männer in der Kältetechnik und zu Bürokaufleuten ausgebildet. Die Ausbildungsqualität ist sehr hoch - wiederholt haben Auszubildende im Leistungswettbewerb der Handwerkskammer den Titel des Kammersiegers erworben.

Den Preis nahm Bruno Trost entgegen.

Erasmus-Grasser-Preisträger 2017: Erwin Jahn  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Preisträger 2017: Erwin Jahn
© Marion Vogel

Klosterfriseure

Das Ausbildungskonzept der Klosterfriseure setzt auf Ganzheitlichkeit. Über ihre Ausbildung hinaus werden die jungen Menschen in ihren besonderen Lebenssituationen gefördert. Unter den Auszubildenden befinden sich auch alleinerziehende junge Mütter und junge Geflüchtete. Da Berufsorientierung früh beginnt, haben sich die Klosterfriseure etwas Besonderes einfallen lassen: Die Mädchen und Buben aus dem Kindergarten St. Gabriel dürfen einen Vormittag lang selbst Klosterfriseure sein.

Den Preis nahm Erwin Jahn entgegen.

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Preisträgerin 2017: Antia Bones
© Marion Vogel

Gerüstbau Raetz oHG

Die Gerüstbau Raetz oHG bildet seit 1991 aus. Für Geflüchtete werden teils mehrwöchige Praktika angeboten. Seit 2015 haben 14 junge Geflüchtete aus Afghanistan, Syrien, Iran, Somalia, Nigeria, Mali und Sierra Leone Praktika absolviert. Um für das Männer dominierte Gewerk des Gerüstbaus gezielt junge Frauen zu begeistern sprechen die Gerüstbaumeisterin und Bauleiterin auf Messen gezielt Mädchen und junge Frauen an.

Den Preis nahm Antia Bones entgegen.

Erasmus-Grasser-Preisträger 2017: Bernhard Vornehm  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Preisträger 2017: Bernhard Vornehm
© Marion Vogel

Gas-, Wasser- und Heizungsinstallationen

Seit 1993 gibt der Betrieb auch jungen Menschen ohne Schulabschluss, mit Lernschwächen oder Drogenproblemen eine betriebliche Chance. Es werden Lernnachmittage und Vorbereitungswochenenden zur Abschlussprüfung angeboten. Seit 2015 unterstützt der Betriebsinhaber Bernhard Vornehm die Berufsorientierung junger Geflüchteter in der Lernwerkstatt Halle 36.

Den Preis nahm Bernhard Vornehm entgegen.