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Erasmus-Grasser-Preis 2018


Preisträger und Grußwortredner  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Preisträger 2018
© Marion Vogel

Preisträger 2018

Die Stadt München ehrt mit dem Erasmus-Grasser-Preis Münchner Ausbildungsbetriebe. Der Preis steht für herausragende Ausbildungsleistung.

Erstmalig konnten sich neben Handwerksbetrieben alle Münchner Ausbildungsbetriebe für den Erasmus-Grasser-Preis 2018 bewerben. Die Resonanz war entsprechend groß. In Vertretung der Stadtspitze überreichte Alexander Reissl den Ausbildungsoscar an die Münchner Betriebe. Die Preisverleihung fand am 19. November im Rahmen eines Festaktes im Alten Rathaus statt.

Das Referat für Arbeit und Wirtschaft lobt den Preis seit 1993 aus, der 2018 an folgende Preisträger verliehen worden ist.

Erasmus-Grasser-Preisträger 2018: Hans Bachner  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
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Bachner Elektro GmbH & Co. KG

Die Firma Bachner Elektro GmbH & Co. KG bildet seit 1937 aus. Allen Auszubildenden wird von Anfang an ein Ausbildungsbeauftragter oder eine Ausbildungsbeauftragte zur Seite gestellt. Die Ausbildung erfolgt in einer hauseigenen Lehrwerkstatt. Den Auszubildenden steht eine zen­trale Ansprechperson zur Verfügung, an die sie sich bei Fragen, Wünschen, Anregungen, aber auch bei Problemen und Schwierigkeiten im Betrieb, in der Schule oder bei privaten Angele­gen­heiten wenden können. Dem Betrieb ist die Ausbildung von jungen Frauen im män­ner­do­minierten Elektro-Handwerk ein besonderes Anliegen.

Den Preis nahm Hans Bachner entgegen.

Erasmus-Grasser-Preisträger 2018: Ulrich Fassnacht  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
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Martin Fassnacht GmbH, Malereibetrieb

In dem Familienbetrieb Martin Fassnacht GmbH wird in der inzwischen dritten Generation seit 1946 ausgebildet. Gezielt werden Auszubildende mit Migrationshintergrund und Jugendliche mit schlechten Schulabschlüssen eingestellt. Zudem stellt der Betrieb regelmäßig besonders engagierte und motivierte Auszubildende im dritten Ausbildungsjahr für den in Deutschland einmaligen Leistungskurs der Maler- und Lackiererinnung. Die Jugendlichen lernen hierbei Schmuck- und Gestaltungstechniken, die über das Repertoire der klassischen Ausbildung hi­nausgehen und qualifizieren sich dadurch in besonderem Maße für ihr weiteres Berufsleben.

Den Preis nahm Ulrich Fassnacht entgegen.

Erasmus-Grasser-Preisträger 2018: Dr. Christoph Grassl  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
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Praxis Dr. Grassl

In der Praxis Dr. Grassl werden seit 70 Jahren Jugendliche ausgebildet. In dem frauendomi­nier­ten Beruf der medizinischen Fachangestellten werden regelmäßig auch junge Männer als Auszubildende in der Praxis eingestellt. Für die Nachwuchsgewinnung arbeitet die Praxis eng mit Schulen aus der Umgebung zusammen. Die Auszubildenden kommen aus unterschied­li­chen Ländern und Kulturen.

Den Preis nahm Dr. Christoph Grassl entgegen.

Erasmus-Grasser-Preisträger 2018: Stefan Pertler  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
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Ernst Pertler GmbH, Gebäudetechnik

Die Firma Pertler GmbH gibt seit mehr als 30 Jahren regelmäßig Jugendlichen, die ihre Aus­bildung wechseln, eine neue Chance. Auch Jugendliche ohne Schulabschluss oder mit Pro­blemen im sozialen Umfeld erhalten einen Ausbildungsplatz. Über die fachliche Ausbildung hinaus hilft der Betrieb den Auszubildenden auch bei der Wohnungssuche und privaten Pro­blemen. Die Auszubildenden erhalten neben einer vorbildlichen Ausbildung auch Fahrgeld und Zuschüsse zur Verpflegung.

Den Preis nahm Stefan Pertler entgegen.

Erasmus-Grasser-Preisträger 2018  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
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Maritim Hotel München

Das Maritim Hotel München engagiert sich sehr, um jungen Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund den Einstieg ins Berufsleben durch Praktika, Einstiegsqualifizierungen und Ausbildung zu ermöglichen. Mehrere junge Geflüchtete werden ausgebildet. Durch öffentliche Präsenz der hierbei gewonnenen Erfahrungen - zum Beispiel auf der Münchner Bilduns­kon­ferenz - möchte das Maritim Hotel München die gewonnenen Erfahrungen teilen und mehr Menschen und Betriebe für die Ausbildung jünger Geflüchteter zu sensibilisieren.

Den Preis nahm Richard Mayer entgegen.