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Phönix-Preisträger 2017


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© Heribert Mühldorfer

Die Preisträgerinnen und Preisträger

Der PhönixPreis würdigt herausragende unternehmerische Leistungen sowie das soziale und interkulturelle Engagement von Migrantinnen und Migranten. Die Preisverleihung fand am 6. Dezember im Festsaal des Alten Rathaus statt. Hier finden Sie die Porträts der ausgezeichneten Unternehmerinnen und Unternehmer.

„Unternehmen von Migranten leisten einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Standorts München und zur Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte“, sagt Josef Schmid, Bürgermeister und Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft bei der Preisverleihung. „Der PhönixPreis macht ihre unternehmerischen Leistungen sichtbar und würdigt ihre Verdienste für die Stadt." Der Münchner Wirtschaftspreis für Migrantenunternehmen wurde an insgesamt fünf Gewinner in den Kategorien Gründerunternehmen und etablierte Unternehmen vergeben.

Preisträger 2017: Pawel Madzarow  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
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Kategorie Gründerunternehmen

Steuerberater Dipl.-Kfm. Pawel Madzarow

Vor 16 Jahren kam Pawel Madzarow mit nur ein paar hundert Mark in der Tasche zum Studium nach Augsburg. Der Abschluss der Betriebswirtschaftslehre 2007 und das erfolgreiche Bestehen des Steuerberaterexamens waren die Eckpfeiler seiner beruflichen Entwicklung. Seit 2013 führt er seine eigene Steuerkanzlei. Sie bietet ganzheitliche Beratung in allen steuerlichen, rechtlichen, wirtschaftlichen, organisatorischen und finanziellen Fragestellungen der unternehmerischen Tätigkeit in fünf Sprachen an.

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Kategorie Etablierte Unternehmen

Farnetani GmbH

Eigentlich war Roberto Farnetani glücklich in seiner Heimat Italien. Dort hatte er eine Lehre in einem Hotel gemacht und dann als Kellner in Grand Hotels in Florenz und am Monte Amiata gearbeitet. Nach München kam er, nachdem ihn sein Bruder um Mithilfe in seinem kleinen Restaurant gebeten hatte. Später machte sich Roberto Farnetani als Weinhändler selbstständig. Zunächst nur mit Chianti-Weinen. Heute hat Herr Farnetani mehr als 4.800 verschiedene italienische Produkte im Angebot und betreibt ein großes Lager sowie einen Supermarkt.

Preisträgerin 2017: Dr. Elif Cindik-Herbrüggen  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
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Kategorie Gründerunternehmen

Neuro-Psychiatrisches Zentrum Riem (NPZR)

In Deutschland gibt es nach Ansicht von Dr. Elif Cindik-Herbrüggen noch kein konzeptionelles Vorgehen und wenig vorbildliche Lösungen bei der ärztlichen Behandlung von Migrantinnen und Migranten. Die türkischstämmige Fachärztin hat unter anderem an der Harvard Universität studiert und dort ihren Master of Public Health erworben. In den USA hat sie erlebt, wie man mit der Vielfalt an Patienten aus unterschiedlichsten Einwanderungsländern besser umgehen kann. 2010 gründetet sie mit dieser Erfahrung das NPZR - Neuro-Psychiatrisches Zentrum Riem, in dem viele Sprachen gesprochen werden. Auf 500 Quadratmetern arbeiten Neurologen, Psychiater und Psychotherapeuten sowie Fachkrankenschwestern, Arzthelferinnen, Azubis und eine Sozialarbeiterin.

Preisträger 2017: Shiva Shankar Paul  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
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Kategorie Gründerunternehmen

Paul Elektro

Shiva Shankar Paul aus Bangladesch entschied sich 1989, nach Deutschland zu kommen. In München wollte er seinen erlernten Beruf als Elektrotechniker ausüben. Nachdem in Deutschland sein Diplom nicht anerkannt wurde, entschloss er sich nach dem Erlernen der deutschen Sprache, eine Berufsausbildung als Elektrotechniker anzuhängen. Zusätzlich absolviert er eine Ausbildung als Solartechniker. 1999 machte er sich mit einem Elektrobetrieb selbständig und bietet nun seit mehr als 16 Jahren in der Hauselektrik einen umfassenden Service - von Restauration bis Neuinstallation.

Preisträger 2017: Georg Papageorgiou  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
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Kategorie Gründerunternehmen

Musikinstitut GENIMA

Das Wort Genima stammt aus der Antike und bedeutet soviel wie Entstehung oder Geburt. Das Musikinstitut GENIMA will die Entstehung der Kreativität und der Zufriedenheit fördern und festigen. GENIMA wurde 2002 in München von dem aus Griechenland stammenden Georg Papageorgiou gegründet und erfreut sich seitdem einer stetig wachsenden Schülerzahl. Ob kleine Kinder in der musikalischen Früherziehung, Kinder und Jugendliche oder Erwachsene und Senioren, für alle gibt es dort die Möglichkeit, Musik in einer freien und ungezwungenen Atmosphäre zu erleben.