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Soziale Betriebe engagieren sich in der Maskenproduktion


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© Münchner Arbeit: Peter Kuhn

Nähen für den Katastrophenschutz

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie nähen arbeitslose Menschen in den Sozialen Betrieben Mund-Nasen-Bedeckungen für den Katastrophenschutz der Stadt und die Münchner Bevölkerung.

Auch die Beschäftigungsgelegenheiten von langzeitarbeitslosen Menschen in den Sozialen Betrieben wurden seit Ausbruch der Corona-Pandemie gestoppt, die Leute wurden nach Hause geschickt. Dennoch haben sich viele so genannte „Ein-Euro-Jobber“ bereit erklärt, freiwillig in den Sozialen Betrieben weiter zu arbeiten. Seitdem nähen sie unter Beachtung strengster Auflagen seitens des Hygiene- und Gesundheitsschutzes Mund-Nasen-Bedeckungen. Die Freiwilligen arbeiten mit Sondergenehmigungen in den Sozialen Betrieben, die vom Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) gefördert werden.

Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft: „Ein herzliches Dankeschön an die Freiwilligen, die in den letzten Wochen unter erschwerten Bedingungen ihre Arbeitskraft eingesetzt haben und es immer noch tun, um Mund-Nasen-Bedeckungen zu produzieren.“

An der Produktion von Mund-Nasen-Bedeckung ist die Münchner Arbeit GmbH beteiligt (LINK AUF Meldung Beteiligungsgesellschaften) sowie der Soziale Betrieb Netzwerk Geburt und Familie. Die Münchner Arbeit produziert Mund-Nasen-Bedeckungen ausschließlich für den Katastrophenschutz der Landeshauptstadt München, der diese nach entsprechenden Bedarfen weiterverteilt. Netzwerk Geburt und Familie bietet Stoffmasken zur Bedeckung von Mund und Nase aus buntem Westfalenstoff mit Oekotex Zertifizierung sozialen Einrichtungen und der Öffentlichkeit an.

Die Nachfrage ist so hoch, dass die Mund-Nasen-Bedeckungen bei Netzwerk Geburt und Familie fast immer ausverkauft sind. Anfragen für Stoffmasken können bei der Nähwerkstatt des Sozialen Betriebes Netzwerk Geburt und Familie gestellt werden unter: naehwerkstatt@nguf.de

Das MBQ unterstützt mit den Sozialen Betrieben Menschen, die ihre Langzeitarbeitslosigkeit überwinden wollen und bietet ihnen Beschäftigungsgelegenheiten, Qualifizierungen und Ausbildungsplätze.

Auch der Kundenverkehr in den Läden der Sozialen Betriebe läuft langsam wieder an. Den Auftakt bei den Ladenöffnungen machten jetzt die Gebrauchtwarenhäuser der Weiße Rabe GmbH sowie die kleineren Secondhand-Läden der diakonia GmbH. Weiterhin öffnen die Fahrradläden von Dynamo Fahrradservice Biss e. V. wieder ab 5. Mai. Mehr zu den Öffnungen der einzelnen Läden bei den Sozialen Betrieben finden Sie hier.

Informationen zu den Sozialen Betrieben finden Sie hier.