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Arbeiten in München


Ausstellung im RAW-Foyer von 4. März bis 8. Mai 2020  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Maria Lie-Steiner

Migration aus Südosteuropa in Bild und Ton

Die Ausstellung "Arbeiten in München" nähert sich dem Thema Arbeitsmigration auf zwei verschiedenen Wegen: in Bild und Ton. Sie können die Ausstellung online in Form einer Fotopräsentation besichtigen sowie ausgewählte Soundspaziergänge zum Anhören abrufen.

Die Portraits von Maria Lie-Steiner präsentieren Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter aus Rumänien und Bulgarien, während die Soundspaziergänge des Arbeitskollektivs Barabern und Strawanzen persönliche Migrationsgeschichten erzählen und die Hörenden zu einem Stadtteilspaziergang durch die Münchner Viertel einladen.

Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Infozentrum für Migration und Arbeit und dem Arbeitskollektiv Barabern und Strawanzen vertreten durch Agnes Stelzer entstanden. Die Ausstellung kann im Foyer des Referats für Arbeit und Wirtschaft besichtigt werden. Natürlich sind die Werke auch online abrufbar: Hier die Fotopräsentation (PDF, 25386 KB) der Künstlerin Maria Lie-Steiner sowie drei ausgewählte Soundspaziergänge des Arbeitskollektivs zum Anhören.

Schwerpunkte der Soundessays des Stadtspazierganges sind unter anderem der Münchner Bezirk Westend, biografische Migrationserzählungen, die Rolle des Münchner Hauptbahnhofs für Gastarbeit in Deutschland, das Leben der heutigen migrantischen Communitys sowie Zwangs- und Zivilarbeit während der NS-Zeit.

Ziel der Ausstellung ist es, die Geschichten von Migrantinnen und Migranten sichtbar zu machen, das Bewusstsein für Migrationsprozesse zu schärfen und aufzuzeigen, was Arbeiten und Leben für die Menschen in München bedeutet.

Die Portraits zeigen Arbeitsmigranten aus Ost-Europa auf der Suche nach Arbeit, denen die Künstlerin in ihrer Arbeit als Beraterin beim Infozentrum Migration und Arbeit begegnet ist.

Das "Infozentrum Migration und Arbeit" in der Sonnenstraße 12a ist eine Beratungsstelle, die das Referat 2012 eingerichtet hat. Das Infozentrum bietet professionelle Beratung für arbeitssuchende Zuwanderer, die in der Regel nur geringe Qualifikationen und Sprachkenntnisse mitbringen. Das Referat für Arbeit und Wirtschaft weiß um die Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche und hat aus diesem Grund die Broschüre "Arbeiten in München" herausgegeben, die auch in rumänisch und bulgarisch erschienen ist. Weitere Informationen finden Sie hier.

Das Infozentrum Migration und Arbeit wird vom Münchner Beschäftigungs- und Qualifzierungsprogramm (MBQ) unterstützt.

Referent Clemens Baumgärtner eröffnete die Ausstellung am Mittwoch, den 4. März . Die Ausstellung ist im Foyer des Referats, Herzog-Wilhelm-Straße 15, noch bis 8. Mai 2020 zu besichtigen. Die Räume sind barrierefrei erreichbar und öffentlich zugänglich mit entsprechenden Abstandsregelungen.

Öffnungszeiten: Montags bis Freitags, 9 bis 17 Uhr

Ausstellungsort: Foyer des Referats, Herzog-Wilhelm-Straße 15