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Ziele


Kulturzentrum Gasteig, Ansicht der Fassade der Philharmonie  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Michael Nagy/Presse- und Informationsamt

Optimale Steuerung

Nur wirtschaftlich starke Unternehmen können ihre Aufgaben langfristig erfüllen. Dazu benötigen die Beteiligungsgesellschaften eine hohe Handlungsfreiheit. Gleichzeitig muss die Stadt aber darauf achten, dass Leistungen der Gesellschaften den städtischen Zielsetzungen entsprechen, qualitativ hochwertig, sicher, wirtschaftlich und rechtlich einwandfrei sind.

Die Interessen und finanziellen Spielräume der Stadt unterscheiden sich naturgemäß in vielen Punkten von den privatwirtschaftlich geprägten Zielen der Beteiligungsunternehmen. Das Beteiligungsmanagement muss diese verschiedenen Interessen zusammen führen. Insbesondere müssen politische und finanzielle Risiken rechtzeitig erkannt werden, um Entwicklungen aktiv steuern zu können.

Eine effiziente Betriebsführung soll eine angemessene Verzinsung des im Unternehmen gebundenen städtischen Vermögens sichern. Bei Unternehmen, die auf Grund ihres Satzungszwecks oder ihrer Vorgaben nicht kostendeckend arbeiten können, sollen städtische Transferleistungen minimiert werden.

Folgende Ziele  bestimmen die Aufgaben des Beteiligungsmanagements

  1. Der Stadtrat muss nachvollziehen können, ob und wie seine politischen Vorgaben an die Beteiligungsunternehmen erfüllt werden.
  2. Die Aufsichtsräte sollen ihre gesetzliche Kontrollfunktion ausüben können. Die Vorgaben des "Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz in Unternehmen (KonTraG)" ermöglichen dies.
  3. Die Stadtverwaltung muss die Grundlagen für ihre Finanzplanung erhalten.
  4. Die Beteiligungsunternehmen benötigen klare Vorgaben und schnelle Entscheidungen, um ihren Auftrag im Wettbewerbsumfeld erfüllen zu können.