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EUROCITIES Award 2019


Dr. Eva Jüsten, Leitung AKIM und Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft nehmen den Preis entgegen.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Dr. Eva Jüsten und Michael Wübbold (AKIM) mit Wirtschaftsreferent Clemens ...
© EUROCITIES

AKIM gewinnt den EUROCITIES Award 2019

(18.12.2019) „Cities at crossroads“ lautete das Motto der EUROCITIES Jahreskonferenz 2019, zu der eine Münchner Delegation im November nach Prag gereist ist. Im Mittelpunkt der Konferenz standen die neue politische Landschaft auf EU-Ebene und die Frage, wie sich die Städte ständig verändern und sich an neue Herausforderungen anpassen, seien sie wirtschaftlicher, sozialer oder ökologischer Natur.  Das Allparteiliche Konfliktmanagment in München (AKIM) wurde mit dem EUROCITIES Award 2019 in der Kategorie Innovation ausgezeichnet. AKIM bearbeitet Nutzungskonflikte auf öffentlichen Plätzen, Straßen und Grünflächen, mit dem Ziel, eine gemeinsam getragene Lösung für alle Beteiligten zu unterstützen, wo ein Polizeieinsatz unverhältnismäßig wäre.

Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Referent für Arbeit und Wirtschaft, Clemens Baumgärtner
© EUROCITIES

"Große Anerkennung für München"

Der für die kommunale Europapolitik zuständige Referent für Arbeit und Wirtschaft, Clemens Baumgärtner, nahm den Award für die Landeshauptstadt München bei der EUROCITIES Jahreskonferenz in Prag entgegen. In seiner Dankesrede sagte er: „Für München ist der Award eine große Anerkennung der geleisteten Arbeit. Mit dem Projekt AKIM hat München eine neue Art entwickelt, das Zusammenleben in der Stadt zu fördern. AKIM setzt auf Mediation und Kommunikation zur Lösung von Konflikten in der Nachbarschaft. Das ist der richtige Weg, den die Stadt weiter beschreiten will.“

Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung wurde mit der Bewerbung des Projektes Urban Update Pasing in der Kategorie Kooperation auf die Shortlist der Eurocities Awards 2019 aufgenommen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Stadtteilentwicklung Pasing erreichte damit internationale Anerkennung. Dabei haben verschiedene Akteure der Politik, Wirtschaft und Verwaltung gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern ein neues Gesicht für Pasing geschaffen. Nach fast zehn Jahren findet das Sanierungsgebiet „Zentraler Geschäftsbereich Pasing“ einen gelungenen Abschluss.

Die EUROCITIES Awards würdigen herausragende Leistungen der Mitgliedsstädte bei der Umsetzung lokaler Aktivitäten oder Praktiken, die die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger verbessern.
Die Jury hob hervor, dass AKIM mit relativ wenig Personal und einem kleinen Budget stadtweit unterschiedliche Konflikte im öffentlichen Raum bearbeitet. AKIM sei in Deutschland einzigartig, finde aber aufgrund der Erfolge schon Nachahmer.

Ein Preis für München in Prag

Die Münchner Delegation nimmt den EUROCITIES Award 2019 in der Kategorie Innovation auf der Bühne entgegen. Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Preisverleihung in Prag

And the winner is...

Jubelnde Münchner Delegation bei der EUROCITIES Auszeichnung. Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Auf der großen Bühne

..MUNICH! Europaweite Auszeichnung für das Münchner Projekt AKIM.

Dr. Eva Jüsten, Leitung AKIM und Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft nehmen den Preis entgegen. Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

EUROCITIES Preisträger AKIM

Dr. Eva Jüsten und Michael Wübbold (AKIM) mit Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner beim ...

EUROCITIES 2019 Prag

Mit über 140 Mitgliedern ist Eurocities das größte Städtenetzwerk Europas. Dieses Jahr fand die Jahresversammlung vom 20. November bis 22. November in Prag statt. Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist die Verleihung des EUROCITIES Awards.

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AKIM: Mediation und Kommunikation zur Lösung von Konflikten in der Nachbarschaft

Sozialreferentin Dorothee Schiwy: „Mit ihrem innovativen, allparteilichen und rein dialogischen Ansatz ist diese Stelle in Deutschland bisher einzigartig. Ich freue mich sehr, dass diese Arbeit nun ausgezeichnet worden ist. Das ist eine große Anerkennung für die Kolleginnen und Kollegen, die dieses Projekt entwickelt haben. Die Auszeichnung bestätigt die Notwendigkeit, Konflikte im öffentlichen Raum mit kommunikativen Mitteln zu bearbeiten, so dass die Bürgerinnen und Bürger urbane Kompetenz lernen und nicht zuerst nach repressiven Mitteln rufen.“

„Wir freuen uns, durch die Auszeichnung, international Interesse für unseren Ansatz geweckt zu haben und hoffen, dass sich weitere Städte diesbezüglich vernetzen . Auch AKIM entwickelt sich weiter. Ab 2020 wird eine neben AKIM angesiedelte „Fachstelle Nächtliches Feiern“ zwischen den Interessen der Feiernden, der Nachtkulturbetreiber und der Anwohner vermitteln.“ sagte Dr. Eva Jüsten, Leitung AKIM.

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