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Kreativer Europa-Wettbewerb 2020


Künstler*innen für Europa ausgezeichnet

Drei Künstlerinnen und Gruppen erhielten die „europeans in art-Awards“ als abschließende Aktion des ersten Münchner Europa-Mai 2020. Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner übergab im Juli die Urkunden, mit denen die Initiatoren des Münchner Europa-Mai und die Schirmherrin, Bürgermeisterin Katrin Habenschaden, besonders kreativ ausgedrückte Begeisterung und Integrationskraft für Europa würdigten.

Preisübergabe beim Wettbewerb "europeans in Art" im Münchner Europa-Mai 2020 auf dem Dach des Referats für Arbeit und Wirtschaft an die Gruppe Alliance4Europe.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Tobias Hase

Alliance 4 Europe

Als herausragend ausgezeichnet wurde die Gruppe „Alliance 4 Europe“ mit dem Video- und Songprojekt „Friends will be Friends“, einer Neuinterpretation des Songs der Rock-Gruppe Queen. 30 Künstlerinnen und Künstler aus 28 Ländern wirkten virtuell zusammen, um über Länder und Grenzen hinweg den Song neu zu gestalten und unterschiedlichste Charaktere und Akteure zu vereinen. Eingespielt mit den Stimmen von europäischen Bürgerinnen und Bürgern sei das ein Gesamtprojekt der Solidarität und Offenheit, würdigte die Jury. Den Preis nahmen die Initiatorinnen und Initiatoren der Idee, Dr. Sonja Stuchtey, Benjamin Zeeb und Omri Preiss entgegen.

Auf dem Bild: „Alliance 4 Europe“ - Dr. Sonja Stuchtey (Mitte), Omri Preiss (links) und Benjamin Zeeb (rechts) mit Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner und Isabella Amann, Europa-Union München.

"Friends will be Friends" von Alliance 4 Europe

Preisübergabe beim Wettbewerb "europeans in Art" im Münchner Europa-Mai 2020 auf dem Dach des Referats für Arbeit und Wirtschaft an die Künstlerin Tania Rupel Tera.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Tobias Hase

Tania Rupel Tera

Weiterhin ausgezeichnet wurde die in Bulgarien geborene und seit 2013 in Deutschland lebende Künstlerin und Lyrikerin Tania Rupel Tera. Mit ihrem Lyrik-Video ‚Mauer‘“ drückte die Autorin aus, dass es im Leben immer darum gehe, Grenzen zu überwinden und dabei dennoch dem anderen Eigenes zuzugestehen. Damit verdichte sie ein Grundthema Europas, und zwar sowohl seiner Menschen wie auch der Politik, hob die Jury hervor. Es spiegele sich in ihrer Lyrik die Brüchigkeit all dessen, was in Europa nach den beiden Weltkriegen errungen wurde und wie wichtig es sei, dies zu verteidigen.

Auf dem Bild: Tania Rupel Tera (Mitte) mit Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner und Isabella Amann, Europa-Union München.

"Mauer" von Tania Rupel Tera

reisübergabe beim Wettbewerb "europeans in Art" im Münchner Europa-Mai 2020 auf dem Dach des Referats für Arbeit und Wirtschaft an das Erasmus+ Projekt „Europe and Art“.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Tobias Hase

Erasmus+ Projekt „Europe and Art“

Ebenfalls geehrt wurde die Städtische Fachoberschule für Gestaltung München mit dem Erasmus+ Projekt „Europe and Art“, einer Aktion für Schülerinnen und Schüler aus München, dem spanischen Alcoi und dem französischen Toulouse. Bei dem zweijährigen Projekt arbeiteten Schülergruppen aus verschiedenen Schulen während eines einwöchigen Aufenthalts in Alcoi, Toulouse und München zusammen an einer gemeinsamen digitalen Kunstausstellung. Die Jury erklärte, wie wichtig es für die Zukunft sei, dass der Gedanke Europas schon so früh in den Schulen aufgenommen und an die jungen Generationen herangetragen werde. Den Preis nahmen die Projektbetreuerinnen Jennifer Fischer Walsh, Andrea Beutel, Barbara Schrobenhauser und Schulleiter Helmut Schmid entgegen.

Auf dem Bild: Erasmus+ Projekt „Europe and Art“ - von links: Barbara Schrobenhauser, Jennifer Fischer Walsh und Andrea Beutel mit Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner und Walter Brinkmann, Europa-Union München.

Erasmus+ Projekt „Europe and Art“

Preisübergabe beim Wettbewerb "europeans in Art" im Münchner Europa-Mai 2020 im Referat für Arbeit und Wirtschaft mit Corona Sicherheitsabstand.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Preisübergabe mit Sicherheitsabstand
© Tobias Hase

Die „europeans in art-Awards“ im Münchner Europa-Mai

Bei der Aktion „europeans in art-Awards“ im Rahmen des Münchner Europa-Mai 2020 waren Künstlerinnen und Künstler eingeladen, Werke und Projekte zum Thema Europa einzureichen. In der integrativen Kraft von Kunst und Kultur sollte sich der europäische Gedanke spiegeln. Die Wahl der „europeans in art“-Platzierungen erfolgte in Abstimmung zwischen den Initiatoren des Awards, dem Fachbereich Europa des Referats für Arbeit und Wirtschaft und dem Europäischen Informationszentrum München, der Europa-Union München und Franz Westner, der den Europa-Mai kreativ betreute. Die Awards stiftete die Europa-Union München.

Auf dem Bild: Die Urkundenübergabe mit Covid-gerechtem Sicherheitsabstand, aber guter Stimmung im Juli im Referat für Arbeit und Wirtschaft: Preisträgerin Dr. Sonja Stuchtey mit Walter Brinkmann, Europa-Union München, Jenny Paul, Leiterin des europäischen Informationszentrums München und Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner.

Der Münchner Europa-Mai ist ein Projekt der Landeshauptstadt München, initiiert durch den Fachbereich Europa des Referats für Arbeit und Wirtschaft und des europe direct Informationszentrum (EDIC) München gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern, den Münchner Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission sowie der Europa-Union München. Im Europa-Mai 2020 folgten über 60 Initiativen, Organisationen und Einrichtungen dem Aufruf, ein Zeichen für Europa zu setzen, und initiierten über 80 virtuelle Veranstaltungen, Live-Streams, Quizze und Ausstellungen - darunter auch die Aktion „europeans in art“. Auch 2021 findet der Münchner Europa-Mai statt.