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Konferenz zur Zukunft Europas


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© Europäische Union

Europa am Morgen: Mitmachen bei der "Konferenz zur Zukunft Europas"

Mittwoch, 8. September 2021, 8:30-9:00 Uhr per Webex. Die Zugangsdaten erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung per Mail.

Sie arbeiten in Ihrer Organisation eng mit Bürger*innen zusammen und wissen, welche Themen sie bewegen? Sie haben sich schon oft gefragt, wie auch lokale Themen auf die Agenda der EU kommen und Sie Ihrer Stimme auf europäischer Ebene Gehör verschaffen können?

Eine neue Möglichkeit ist seit diesem Jahr die so genannte „Konferenz zur Zukunft Europas“. Diese ist keine einzelne Veranstaltung, sondern ein zunächst rund einjähriger Prozess, bei dem alle Europäer*innen dazu aufgerufen sind, ihre Meinungen und Ideen zur Zukunft Europas beziehungsweise der Europäischen Union einzubringen. Es handelt sich also um eine Debatte, die ein ergänzendes Element zur repräsentativen Demokratie der EU darstellt. Die aus diesem Prozess entstehenden Ideen und Vorschläge werden im Frühjahr 2022 dem Europäischen Parlament, dem Rat der EU und der Europäischen Kommission vorgelegt, damit sie entsprechende legislative Maßnahmen einleiten können. Der Weg zu den abschließenden Empfehlungen der Konferenz hat viele Stationen, zu denen wir einen kurzen Überblick geben werden.

Im Speziellen gehen wir in der halben Stunde am Morgen auf die Möglichkeiten der digitalen Plattform zur Konferenz ein, über die Sie selbst Ideen  einbringen können. Für spezielle Fragen zu Ihrer Organisation können wir im Nachgang noch einen separaten Telefontermin vereinbaren.

Plenarsitzung  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Europäisches Parlament

Plenarversammlung kommt erstmals zusammen

21.06.2021 - Das wichtigste Gremium der Konferenz zur Zukunft Europas ist das Plenum, in dem 108 Bürger*innen mit Europaabgeordneten, Abgeordneten aus den nationalen Parlamenten, Stakeholdern und Regierungsvertreter*innen über die Ideen für die Zukunft Europas diskutieren werden.

Am Samstag, den 19. Juni 2021 tagte das Plenum zum ersten Mal, die Debatte konnte live verfolgt werden. Es ging unter anderem um die Konstituierung der Themen-Arbeitsgruppen, in denen die auf der Konferenzplattform (www.futureu.europa.eu) eingereichten Vorschläge debattiert werden.

Unter den 108 Europaabgeordneten sind auch 14 deutsche Europaabgeordnete, die in den kommenden Monaten in besonderem Maße in Deutschland und Europa unterwegs sein werden, um Ideen und Anregungen aufzunehmen und diese ins Plenum zu tragen. Alle Abgeordneten können von Bürger*innen kontaktiert werden, um Vorschläge vorab in Veranstaltungen zu diskutieren. Auch auf der Plattform besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Europainteressierten aus der gesamten EU auszutauschen.

Die Plattform (www.futureu.europa.eu) bietet somit einen besonderen Beteiligungsprozess, der von jeder Bürgerin und jedem Bürger genutzt werden kann.

Verschaffen Sie sich und Ihren Ideen für Europa Gehör! #DieZukunftGehörtDir

Online-Plattform gestartet

21.04.2021 - Seit dem 19. April ist die Plattform für die öffentliche Debatte zur Zukunft Europas online. Die Konferenz zur Zukunft Europas ist ein Einladung an Menschen aus allen EU-Mitgliedstaaten, sich mit eigenen Ideen in diversen Diskussionsforen und bei lokalen Veranstaltung zu beteiligen.

Die Online-Plattform bietet dabei die Möglichkeit, sich über Länder- und Sprachgrenzen interaktiv zu Ideen auszutauschen oder selbst Veranstaltungen einzustellen. Zur Anmeldung ist ein EU-Login nötig, der problemlos online beantragt werden kann.

Die Konferenz wird voraussichtlich bis zum Frühjahr 2022 Schlussfolgerungen mit Leitlinien für die Zukunft Europas erarbeiten. Weitere Hintergründe gibt es direkt auf der Plattform.

Costa, Sassoli, von der Leyen  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Europäische Union, 2021 / Etienne Ansotte

Gemeinsame Erklärung von Kommission, Parlament und Rat

18.03.2021 - Wie soll unsere Zukunft in Europa aussehen? Was ist uns wichtig? Was muss verändert werden? München beteiligt sich an der europaweiten “Konferenz zur Zukunft Europas”, die voraussichtlich im Mai starten soll.

Am 10. März 2021 haben die Präsidenten der drei EU-Institutionen Kommission, Parlament und Rat in einer feierlichen Sitzung in Brüssel die „Gemeinsame Erklärung zur Konferenz zur Zukunft Europas“ unterzeichnet. Damit kann nun voraussichtlich ab Mai die öffentliche Debatte starten. Die Konferenz soll vor allem eine Einladung an die Menschen aus allen EU-Mitgliedstaaten sein, sich mit eigenen Ideen in verschiedenen Diskussionsforen zu beteiligen. Zu verschiedenen Aspekten und Themen sollen in einer Reihe von Gesprächen und anderen Austauschformaten die Meinungen der EU-Bürger*innen eingeholt werden, um auf dieser Basis Veränderungen auf europäischer Ebene anzustoßen.

Weitere Details sollen in Kürze bekannt gegeben werden.