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Was tun im Kampf gegen Gewalt an Frauen?

22.02.2021 – 33 Prozent der Frauen in der Europäischen Union haben körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren, 55 Prozent wurden sexuell belästigt. Um die Gewalt gegen Frauen zu überwinden, will die Kommission bis Ende 2021 rechtliche Maßnahmen vorlegen.

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat den Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt zu einer ihrer obersten politischen Prioritäten erklärt. Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist eine der beständigsten Formen der geschlechtsspezifischen Diskriminierung und eine Verletzung der Menschenrechte in Europa. Dazu hat die Kommission am 8. Februar 2021 eine öffentliche Konsultation gestartet. Die Beiträge sollen in die Gesetzesinitiative zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt einfließen.

Wenn die Europäische Kommission neue politische Maßnahmen und Rechtsvorschriften entwickelt, holt sie regelmäßig die Meinung von Bürger*innen und interessierten Kreisen ein. Mit einer öffentlichen Konsultation sollen möglichst viele Zielgruppen erreicht werden – von Bürger*innen, Organisationen der Zivilgesellschaft, Gleichstellungsgremien bis hin zu nationalen Behörden.

Die Teilnahme an der Konsultation ist bis 10. Mai 2021 möglich (auch auf Deutsch).