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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Vergangene Veranstaltungen


Stammtisch Europa mit Maria Noichl und Klaus Buchner   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© EDIC München

Stammtisch Europa II

Abgeordnete des Europäischen Parlaments im Gespräch

Zum zweiten "Stammtisch Europa" kamen am 29.03.2019 auf Einladung des Europe Direct Informationszentrums München und des Pro-Europa Netzwerks München und Oberbayern viele Bürgerinnen und Bürger in der Münchner Stadtbibliothek am Gasteig zusammen, um mit den Europaabgeordneten zu diskutierten. Maria Noichl, MdEP (SPD) und Prof. Dr. Klaus Buchner, MdEP (ödp) debattierten die Fragen der Teilnehmenden zu aktuellen Entwicklungen und ihrer Arbeit im Europäischen Parlament.

An den Stammtischen entwickelten sich intensive Diskussionen: Wie könnte die Zusammenarbeit der Organe der Europäischen Union zugunsten eines gestärkten Parlaments umgestaltet werden? Welches Gewicht haben einzelne Mitglieder des Parlaments tatsächlich im ordentlichen Gesetzgebungsverfahren (Trilog)? Welche Reformen sind in der kommenden Legislaturperiode zu erwarten?

Zu den Themen des Abends zählten u.a. die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik, der Umwelt- und Klimaschutz sowie die Mitwirkungsmöglichkeiten von Bürgerinnen und Bürgern in Europa.

Durch den Abend führte Moderatorin Lisa Weiss.

Podiumsdiskussion zur Europawahl mit Henrike Hahn und Bernd Posselt  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© EDIC München

Europa vor der Wahl

Schüler_innen diskutieren mit Kandidat_innen

Ihre Fragen, Anliegen und Kritik zu den drängenden Themen Umwelt- und Klimaschutz, dem Urheberrecht und demokratiefeindlichen Positionen richteten am Montag, den 25.03.2019 Schülerinnen und Schüler des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums in der Stadtbibliothek Neuhausen an die beiden Kandidat_innen für ein Mandat im Europäischen Parlament Henrike Hahn (Bündnis 90/Die Grünen) und Bernd Posselt, MdEP a.D. (CSU).

 

Stammtisch Europa mit Sonja Haider und Thomas Ranft  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© EDIC München

Stammtisch Europa I

Mitglieder des Münchner Stadtrats im Gespräch

Europa ist ein Thema für die Münchner Stadtpolitik. Darin stimmten die Stadträte Sonja Haider (ödp) und Thomas Ranft (FDP) überein. Beide stellten sich zum Auftakt der Reihe "Stammtisch Europa" des Europe Direct Informationszentrums München und dem Pro-Europa Netzwerk München und Oberbayern den Fragen von Bürgerinnen und Bürgern.

Im Laufe des Abends wurde an beiden Stammtischen lebhaft über Europa, die anstehende Europawahl und die Rolle der Kommunen auf europäischer Ebene debattiert. Zu den Anregungen der Teilnehmenden für die Förderung des europäischen Bewusstseins zählten u.a. die Beflaggung öffentlicher Gebäude mit der europäischen Fahne, eine stärkere Sichtbarkeit der Wirkung von EU-Förderprogrammen durch das Anbringen von Informationstafeln und eine Vertiefung des Dialogs zwischen Politik und Gesellschaft.

Durch den Abend führte Moderatorin Lisa Weiss.

Kaffebecher Munich mag Dich - Europa verbindet  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Kathrin Schäfer

EU-Netzwerktreffen 2019

Münchens EU-Akteure zeigen Engagement für Wahlbeteiligung

Das Netzwerktreffen der Münchner Europaakteure am Donnerstag, 31. Januar, stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der Europawahlen 2019. Wie kann man EU-Bürger dazu motivieren, wählen zu gehen? Diese Frage bestimmte den Abend im Alten Rathaus.

Im Austausch brachten die rund 100 Gäste, darunter Vertreter aus dem Landtag, den Ministerien, der Stadt sowie Vereinen und gemeinnützige Organisationen vielfältige Ideen ein, wie man die Beteiligung an den EU-Wahlen fördern kann.

Mit Blick auf den Brexit sprach Stadträtin Manuela von Ohlhausen (CSU) von „schicksalshaften EU-Wahlen“. Sie forderte, Europa erlebbar zu machen: Den europäischen Austausch auszuweiten und zu fördern, auch unter stärkerer Berücksichtigung der osteuropäischen Länder.

„Die Stimme des einzelnen ist mehr wert geworden“, mahnte Tobias Winkler, Leiter des Verbindungsbüros des EU-Parlaments in München. In seiner Rede betonte er die Bedeutung jedes einzelnen, sich aktiv an den Wahlen zu beteiligen. Wichtig sei vor allem, die Menschen zum wählen zu bewegen, die hinter Europa stünden, sich an den Wahlen jedoch nicht beteiligten. Als Impulsgeber sieht er den einzelnen Bürger. So zielt die Informationskampagne diesmalwaehleich.eu des Europäischen Parlaments nicht nur darauf ab, dass Eu-Bürger selbst wählen gehen, sondern auch, dass sie andere zur Wahl motivieren.

Wie dies aussehen, kann zeigte das Improvisionstheater-Duo der Tabutanten auf amüsante Art und Weise. Ihre Botschaft: Bei den EU-Wahlen solle es kein Tabu mehr geben, wählen zu gehen.

Das Bild zeigt im rechten Bereich unscharf mehrere Männer. Im linken vorderen Bereich steht mit dem Rücken zum Betrachter eine Frau mit einem blauen T-Shirt, auf dem steht: Europa in München. Dazu das Logo der Kampagne München mag Dich, das aus einem M, einem Herz und dem Wort DICH besteht.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Kathrin Schäfer

Citizen Panel am 24. Januar 2019

Münchens Empfehlung zur Zukunft Europas

Am Donnerstag, 24. Januar, hat der Fachbereich Europa im Referat für Arbeit und Wirtschaft gemeinsam mit dem Europe Direct Informationszentrum München zu einem Bürgerdialog über die Zukunft Europas geladen. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Netzwerk EUROCITIES und weiteren Partnern statt.

Das Ziel des offenen Dialogs war, Empfehlungen für die Zukunft Europas zu erarbeiten. Rund 85 Teilnehmer diskutierten zu drei Themen, die auch für München relevant sind: Sicherheit, Bildung und wirtschaftliche Entwicklung. Stadträtinnen Sonja Haider und Dr. Manuela Olhausen, Mitglieder des Pro-Europa Netzwerks München und Oberbayern und Expertinnen und Experten aus den Fachreferaten und der Vertretung der EU-Kommission haben die Diskussionen an insgesamt neun Thementischen moderiert: Im direkten Austausch konnten die Bürgerinnen und Bürger ihre Wünsche und Vorschläge für ein künftiges Europa erörtern. Nach den Workshop-Diskussionen kamen alle Teilnehmer der neun Gruppen wieder zusammen, um die besten Ideen auszuwählen.

Das Resultat sind drei Empfehlungen aus jedem Bereich:

Sicherheit

  • Einheitliches europäisches Asyl- und Einwanderungsrecht
  • Verbindliche grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Verbrechensbekämpfung auf kommunaler Ebene
  • Europaweiter Datenschutz, zum Beispiel Schutz der IT-Infrastruktur (Physik und Software), Produktsicherheitsnormen und -kontrollen für Software, Kontrolle von Algorithmen, Regeln für AGBs der Plattformen sowie eine stärkere Regulierung und Kontrolle von größeren Plattformen

Bildung

  • Mehr Unterricht über Europa in den Schulen und Universitäten sowie Europa als eigenes Fach
  • Stärkung und Förderung des europäischen Austauschs für Schüler aller Schulformen sowie die Einführung eines sozialen EU-Jahres
  • Europaweite Anerkennung von Schul- und Ausbildungsabschlüssen

Wirtschaftliche Entwicklung

  • Gerechtere wirtschaftliche Verteilung in Europa, zum Beispiel für kleine und mittlere Unternehmen (KMU’s), ein sozialer Ausgleich innerhalb der Volkswirtschaft; eine Europaweite Arbeitslosenversicherung und -vermittlung; Sicherstellen der Grundversorgung in den Bereichen Arbeit, Wohnen, Bildung
  • Europäische Regierung mit eigenem Finanzminister, eigenen Etat und einheitliche Steuersätze
  • Ausweitung der sozialen Marktwirtschaft auf der EU-Ebene (zum Beispiel einen EU Mindestlohn)

Die Ergebnisse werden repräsentativ für die Stadt München auf dem zweiten EUROCITIES Gipfeltreffen der Bürgermeister am 20. und 21. März 2019 vor mehr als 100 Stadtpolitikern in Brüssel vorgestellt.