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Europa-Jahresbericht


Umschlag des Europa jahresberichts. Er zeigt Spiegelungen der karlskirche, Wien, im Doppelkegel der BMW-Welt  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
L. Gervasi, Chan Srithaweeporn, - Getty Images, ventdusud - iStock

Europabericht 2016

2016 hat München rund 15 Mio. Euro an Fördergeldern aus Europa erhalten. Der Bericht stellt EU Projekte in der Stadt vor und zeigt, wie stark sich München in Brüssel einbringt.

München spielt eine maßgebliche Rolle in Europa – das betont Bürgermeister Josef Schmid, Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München. Im vergangenen Jahr liefen hier zum Beispiel zwei Großprojekte an, die Maßstäbe für modernes Leben und Wohnen in ganz Europa setzen können. Bei weiteren EU-geförderten Projekten geht es um Technologie, Bildung und Wirtschaft. Ein wichtiges Ziel war es auch, die Interessen speziell von Städten bei der EU-Kommission zu stärken.

SMARTER TOGETHER, ECCENTRIC, LOS_DAMA! und mehr aktuelle Projekte

2016 nahm das Leuchtturm-Projekt Smarter Together an Fahrt auf. Mit namhaften Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft – und der breiten Beteiligung von Bürgern – testet München Innovationen für Wohnen und Verkehr in Städten. Im Mittelpunkt stehen die Themen Mobilität, Energie und Datennutzung, das bedeutet zum Beispiel intelligente Lichtmasten. Das Ganze findet im Projektgebiet Neuaubing-Westkreuz/Freiham mit rund 30.000 Einwohnern statt. Im Norden der Stadt läuft das Civitas-Projekt ECCENTRIC, geleitet vom Kreisverwaltungsreferat, für neue Lösungen zur Mobilität am Stadtrand. Auch Los_dama! ist erfolgreich vom Stapel gelaufen. Das Projekt dient der Entwicklung von Landschafts- und Freiräumen in Städten und Stadtregionen des Alpenraums, geleitet vom Referat für Stadtplanung und Bauordnung. Im Oktober 2016 kam der Zuschlag des EU‐Interreg-VB-Alpenraumprogramms. Das Projekt ist Drehscheibe zwischen der Praxis und der europäischen Ebene. Denn mit den Strategien zur Grünen Infrastruktur und zur Entwicklung der Alpenregion (eusalp) hat die EU ambitionierte Ziele gesetzt. Im Jahr 2017 liegt der Vorsitz der EUSALP beim Freistaat Bayern. Weitere Projekte richten sich an Beschäftigte aus Kunst und Kultur, an Schüler und Auszubildende oder Unternehmen.

Die Urbane Agenda: Die EU und ihre Städte

Die Gesetzgebung der EU hat direkte Auswirkungen auf Städte und Gemeinden. Deshalb ist es wichtig, dass München die Politiker in Brüssel beständig über das Leben in der Stadt informiert und ihre Interessen wahrt. 2016 hat die EU die Urbane Agenda ins Leben gerufen – darin sind Möglichkeiten festgelegt, mit denen sich Städte, aber auch ihre Bürger, in Zukunft besser einbringen können. Wichtige Themen, über die Kommunen und EU verhandeln, sind etwa die Integration von Flüchtlingen, innovative Mobilitätskonzepte und soziale Gerechtigkeit.

Gesichter und Partner in Europa

Der Europa-Jahresbericht gibt Einblicke hinter die Kulissen internationaler Zusammenarbeit. Dazu gehören starke Netzwerke, die jeden Tag über Grenzen hinweg arbeiten. Vorgestellt werden Besucher aus anderen Ländern, aber auch Münchener, die sich im Ausland vor Ort ein Bild von erfolgreichen Projekten gemacht haben.

Das Münchner Team hinter Europa

Bürgermeister Josef Schmid und Henriette Wägerle mit ihrem Experten-Team des Fachbereichs Europa im Referat für Arbeit und Wirtschaft setzen sich in und für Europa ein - gemeinsam mit vielen weiteren Europa-Beauftragten aus anderen Fachbereichen der Stadt. Im Europa-Jahresbericht erfahren Sie in vielen kurzen Artikeln mehr über die gesamte Europa-Strategie, laufende Projekte und aktuelle Ergebnisse.