Aktuelle Corona-Infos der Stadt unter www.muenchen.de/corona
zum Seitenanfang
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Saubere und gesunde Städte


Münchens Oberbürgermeister Reiter unterzeichnet das Umwelt-Abkommen Green City Accord in seinem Büro.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Michael Nagy/Presseamt München

München tritt dem europaweiten Abkommen Green City Accord bei

(28.7.2021) Oberbürgermeister Dieter Reiter hat das Dokument unterschrieben, mit dem München als erste deutsche Stadt dem Green City Accord beitritt. In dieser Bewegung verpflichten sich europäische Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, in ihren Städten die dringendsten Umweltprobleme unserer Zeit zu bekämpfen und dabei über die Mindestanforderungen der EU-Rechtsvorschriften hinauszugehen.

Vorausgegangen war ein Stadtratsantrag der Fraktionen SPD/Volt und Die Grünen – Rosa Liste. Der Münchner Stadtrat stimmte dem Beitritt im Juni zu. Der Fachbereich Europa und Internationales im Referat für Arbeit und Wirtschaft übernimmt die Koordination von Münchens Beitrag zum Green City Accord.

Europaweiter Banner der EU-Initiative Green City Accord  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© EU

Mehr zum Green City Accord

Der Green City Accord ist eine Bewegung europäischer Städte, die sich für den Schutz der natürlichen Ressourcen einsetzen. Mit Unterzeichnung der Vereinbarung verpflichten sich Stadtoberhäupter, ihre Städte grüner, sauberer und gesünder zu gestalten.

Zentrale Ziele für die urbane Zukunft:

  • Städte, die ein attraktives Lebensumfeld bieten und die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer Bürger*innen fördern;
  • Alle Bürger*innen können saubere Luft atmen, sauberes Wasser genießen, haben Zugang zu Parks und Grünflächen und leiden weniger unter Umgebungslärm;
  • Die Kreislaufwirtschaft ist verwirklicht worden und Abfälle dienen durch mehr Wiederverwendung, Reparatur und Recycling als Ressourcen.

Mit Unterzeichnung des Green City Accords verpflichten sich Bürgermeister*innen zu weiteren Maßnahmen, um bis 2030 Ziele in fünf Schlüsselbereichen zu erreichen:

  • Luftqualität
  • Qualität von Gewässern und effiziente Wassernutzung
  • Artenvielfalt
  • Wandel hin zur Kreislaufwirtschaft
  • Reduzierung der Lärmbelastung

Der Fahrplan des Klimaschutz-Abkommens sieht vor, dass München in den nächsten zwei Jahren für die Schlüsselbereiche jeweils Ausgangswerte ermittelt und Ziele anmeldet. Danach werden für das nächste Jahrzehnt alle Maßnahmen integriert geplant und umgesetzt. Alle drei Jahre erstellt München einen Bericht an die EU-Kommission. Dadurch machen die Städte ihre lokalen Klimaschutzmaßnahmen transparent und stellen sich dem Vergleich mit anderen Städten Europas.