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Netzwerke


    EU Netzwerke  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    München in europäischen Netzwerken

    München bringt sich aktiv in europäischen Städtenetzwerken ein, um Europa mit zu gestalten. Denn damit Städte bei den EU-Institutionen Gehör finden, ist es wichtig, gemeinsam zu agieren. Zusammen haben die Städte zum Beispiel erreicht, dass im Vertrag von Lissabon die kommunale Selbstverwaltung erstmals als rechtliche Grundlage erwähnt wird. Auch für den Austausch untereinander sind Städtenetzwerke wichtig.


    EUROCITIES

    EUROCITIES das wichtigste europäische Städtenetzwerk. EUROCITIES setzt sich aktiv dafür ein, dass Städte eine wichtige Rolle in der EU spielen. Ziel ist es, dass die EU-Gesetzgebung die Interessen der Städte sowie ihrer Bürgerinnen und Bürger widerspiegelt. Auch wenn EU-Institutionen Fragen zum Thema „Stadt“ haben, so wenden sie sich in der Regel an EUROCITIES. Für die Mitglieder bietet EUROCITIES, außer den Möglichkeiten der politischen Einflussnahme, auch eine wertvolle Plattform zum gegenseitigen Austausch und Wissenstransfer.

    Dazu organisiert EUROCITIES sechs Foren mit Themen-Schwerpunkten, eine breite Palette an Arbeitsgruppen, Projekten, Aktivitäten und Events. Die Jahreskonferenz ist die Gelegenheit, bei der sich die politischen Repräsentanten des Netzwerkes treffen. München war 2014 Ausrichterin.

    EUROCITIES vereint über 130 Mitgliedsstädte und 40 Partnerstädte aus mehr als 35 EU-Ländern. Diese Städteverwaltungen sind zusammen für rund 130 Millionen Bürgerinnen und Bürger zuständig. EUROCITIES wurde bereits 1986 von den Städten Birmingham, Frankfurt, Lyon und Mailand gegründet. München ist seit 1992 Mitglied. Kontakt: Referat für Arbeit und Wirtschaft, europa@muenchen.de

    Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) bzw.
    Council of European Municipalities and Regions – CEMR

    Die Deutschen Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen (RGRE) ist unter dem europäischen Dachverband Council of European Municipalities and Regions (CEMR) aktiv. Der CEMR repräsentiert etwa 150.000 Städte und Gemeinden aus 41 europäischen Ländern. Er ist der größte und leistungsstärkste europäische Kommunalverband. Die Deutsche Sektion des RGRE ist ein Zusammenschluss von rund 800 Europa-engagierten Städten, Gemeinden und Landkreisen. München ist seit 1972 Mitglied. Mehrere Stadträtinnen und Stadträte sind sowohl in der Delegiertenversammlung als auch in den Ausschüssen und Arbeitskreisen aktiv. Die Deutsche Sektion setzt sich selbst zur Aufgabe, die Bildung eines bürgernahen, starken und handlungsfähigen Europas zu unterstützen, das den Zielen der Demokratie, der kommunalen Selbstverwaltung, der Subsidiarität, des Rechtsstaates und des Sozialstaates sowie föderativen Grundsätzen verpflichtet ist und das die Menschenrechte und Grundfreiheiten schützt. Der RGRE als Plattform bietet der Stadt ein Forum für (inter-)nationale Kontaktaufnahme sowie Erfahrungsaustausch und informiert über aktuelle EU-Geschehnisse und Fördermöglichkeiten. Das Ziel ist hierbei, frühzeitig die Interessen und Anliegen der Mitglieder in den europäischen Gesetzgebungsprozess einzubringen.
    Kontakt: Referat für Arbeit und Wirtschaft, europa@muenchen.de

    Deutscher Städtetag

    Der Deutsche Städtetag vertritt die Interessen von über 3.400 Städten und Gemeinden mit insgesamt 51 Millionen Einwohnern. Er setzt sich unter anderem dafür ein, dass die Europäische Union die Städte in ihrer Arbeit ausreichend beachtet. Insbesondere nimmt der Deutsche Städtetag Einfluss auf die Gesetzgebung. Dies geschieht zum Beispiel durch Stellungnahmen, Gespräche mit Vertretern von Regierungen und wichtigen EU-Organen sowie über den Brüsseler Ausschuss der Regionen.
    München beteiligt sich aktiv in verschiedenen Fachausschüssen des Verbandes.
    Kontakt: Referat für Arbeit und Wirtschaft, europa@muenchen.de

    Bayerischer Städtetag

    Zum Bayerischen Städtetag gehören über 250 Städte und Gemeinden. Der Verband fungiert als "Anwalt" seiner Mitglieder gegenüber Parlament und Regierung für die Wahrung der kommunalen Selbstverwaltung. Er ist einer der Träger des Europabüros der bayerischen Kommunen in Brüssel. Wichtigster Nutzen für die Landeshauptstadt ist die Möglichkeit, rechtzeitig über aktuelle Vorgänge informiert zu werden, um darauf reagieren zu können.
    Kontakt: Referat für Arbeit und Wirtschaft, europa@muenchen.de

    Europabüro der bayerischen Kommunen

    Aufgabe des Europabüros der bayerischen Kommunen in Brüssel ist, seine Mitglieder frühzeitig über kommunalrelevante europäische Verfahren und Initiativen zu informieren und den Interessen der bayerischen Kommunen auf europäischer Ebene Geltung zu verleihen. Die Interessenvertretung repräsentiert über 275 Städte, 2.000 Gemeinden sowie die bayerischen Landkreise und Bezirke. Sie ist eine Einrichtung der bayerischen kommunalen Spitzenverbände und des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes. Für die Landeshauptstadt ist besonders der „direkte Draht“, den Sie durch das Büro nach Brüssel hat, hilfreich.
    Kontakt: Referat für Arbeit und Wirtschaft, europa@muenchen.de

    Klima-Bündnis / Alianza del Clima e.V.

    1.600 Städte, Gemeinden und Landkreise sowie Bundesländer und Provinzen, NGOs und weitere Organisationen in ganz Europa haben sich zum Klima-Bündnis e. V. zusammen geschlossen, um eine Partnerschaft mit indigenen Völkern der Regenwälder im Amazonasbecken einzugehen. Das Klima-Bündnis ist Bindeglied zwischen der lokalen Ebene und den internationalen Politikprozessen in den Bereichen Klimaschutz, Biodiversität und Wald.
    Ziel des Klima-Bündnis ist die Verringerung der klimaschädigenden Emissionen auf ein nachhaltiges Niveau in den Industrieländern im Norden und der Schutz der Regenwälder im Süden des Planeten. Die Mitglieder arbeiten umfassende Klimaschutzstrategien aus und ergreifen vielfältige Maßnahmen zu ihrer Umsetzung, vor allem in den Bereichen Energie, nachhaltige Stadtentwicklung und Verkehr. Sie verzichten auf die Nutzung von Tropenholz aus Raubbau und tragen so zum Erhalt der Tropenwälder bei.

    Energy Cities

    Im Netzwerk Energy Cities, das früher Energie Cités hieß, arbeiten über 1000 Städte und Gemeinden, örtliche Energieagenturen und kommunale Betriebe in 30 Ländern zusammen. Sie alle wollen eine Stärkung der Rolle und der Kompetenz der Kommunen im Bereich nachhaltiger Energieversorgung und -verwendung erreichen. Außerdem vertreten sie kommunale Interessen bei der europäischen Energie- und Umweltpolitik und fördern den Wissenstransfer unter den Kommunen. Last but not least initiieren sie gemeinsame Projekte. Für München mit seinen ehrgeizigen Klimaschutzzielen und dem „Integrierten Handlungsprogramm Klimaschutz in München“ ein wichtiges Netzwerk zum Austausch, um Präsenz zu zeigen und als Informationsquelle.

    Boden-Bündnis ELSA e.V. (European Land and Soil Alliance)

    Das Boden-Bündnis ist ein Zusammenschluss von über 100 Kommunen sowie etwa 40 Körperschaften und Fördermitgliedern in Europa, die sich zum Ziel gesetzt haben, sich aktiv für einen nachhaltigen Umgang mit Böden einzusetzen. Alle Mitglieder verpflichten sich im Bewusstsein ihrer globalen Mitverantwortung zu entschlossenem Handeln auf lokaler Ebene. Sie wirken an gemeinsamen Aktivitäten im Bereich des Bodenschutzes und der Raumentwicklung mit. Zugleich profitieren sie von der partnerschaftlichen Zusammenarbeit und dem Austausch von Informationen und Erfahrungen mit den Bündnispartnern.

    Gesunde Städte-Netzwerk

    Das deutsche Gesunde Städte-Netzwerk versteht sich als Teil der internationalen Gesunde Städte-Bewegung der WHO. Zu seinen Zielen gehört, Gesundheitsförderung als gesellschaftspolitische Aufgabe im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Als grundlegende Ziele des Netzwerks werden die Förderung von Bürgerbeteiligung und der aktiven Selbsthilfen, die Umsetzung von Gesundheitsförderung als Querschnittsaufgabe, Chancengleichheit und die Gesundheitsberichterstattung genannt. München nutzt das Netzwerk, das sich im Wesentlichen an Fachleute richtet, vorwiegend für Kooperationen, Projekte und Informationen.

    Europäisches Forum für Urbane Sicherheit (EFUS)

    Im Europäischen Forum für Urbane Sicherheit haben sich mehr als 300 Kommunen aus 17 europäischen Ländern zusammen geschlossen. Das Netzwerk beschäftigt sich mit allen wichtigen Fragen städtischer Sicherheit und Kriminalprävention. Der Erfahrungsaustausch zwischen europäischen Städten soll genauso wie die Zusammenarbeit gefördert werden. EFUS informiert außerdem über EU-Projekte und hilft den Kommunen bei der Beantragung von Projekten und Fördermitteln. Darüber hinaus bietet das Forum – häufig in Kooperation mit weiteren Partnern – Sicherheitsaudits, Wissenstransfers, technische Unterstützung, wissenschaftliche Analysen und praktische Hilfestellung bei der Erarbeitung lokaler Präventionsstrategien und -programme. EFUS ist auf diversen Handlungsfeldern der kommunalen Kriminalprävention tätig, wie zum Beispiel: Öffentlicher Raum und Städtebau, Sucht und Drogen, Kriminalitätsfurcht, Polizeiarbeit, Konfliktmanagement und Mediation, Gewalt gegen Frauen, Jugend, Schule und Bildung, Integration und Migration, Verkehr und Terrorismus sowie Opferschutz. München ist auch in der deutschsprachigen Sektion, dem Deutsch-Europäischen Forum für Urbane Sicherheit (DEFuS), aktiv.

    Xarxa-Netzwerk

    München ist Mitglied im Xarxa-Netzwerk, einem Zusammenschluss von mehr als 20 europäischen Städten. Folgende Ziele werden verfolgt: die Verbesserung der Qualität der beruflichen Ausbildung, der Austausch und die Förderung von Praktika zwischen Ausbildungszentren und Unternehmen, die Schaffung von Projekten zur Ausbildung und hin zum Arbeitsplatz, die Teilnahme an gemeinsamen europäischen Programmen und Initiativen, vor allem am LEONARDO da VINCI-Programm, europäische Zusammenarbeit.
    Kontakt: Referat für Bildung und Sport, iae@muenchen.de

    Rainbow Cities Network

    Als Vernetzung von Städten mit kommunaler LGBT-Gleichstellungsarbeit entstand das Rainbow Cities Network auf Initiative einiger Städte, die innerhalb eines EU-Projektes zusammengearbeitet hatten (LGBT = Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, internat. übliche Abkürzung für die Community der Lesben, Schwulen, Bisexuellen und TransPersonen). Es nehmen Städte teil, die sich in ihrer kommunalen Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsarbeit auf Verwaltungsebene für LGBT engagieren. Ziel der Vernetzung ist es, sich über Strategien, Praxisbeispiele, Hindernisse im Umfeld kommunaler Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsarbeit für LGBT auszutauschen. Teilnehmen können Städte, in denen eine aktive Gleichstellungsarbeit für LGBT in der jeweiligen Kommune erfolgt und eine konkrete Beauftragung dafür erteilt ist.
    Kontakt: Direktorium, Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, muenchen.de/koordinierungsstelle

    Kontakt

    Landeshauptstadt München

    Referat für Arbeit und Wirtschaft
    Europa

    Herzog-Wilhelm-Straße 15
    80331 München