Top
Logo der Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Smarter Together


Smarter Together: Innovation für München

Smarter Together, ein Smart Cities-EU-Projekt von München, Lyon und Wien, plant den Stadtteil der Zukunft mit Bürgerinnen und Bürgern, um höchste Energieeffizienz und vernetzte Mobilität zu erreichen.

Über 40 Städtekonsortien haben sich bei der Europäischen Kommission um ein Smart Cities-Projekt beworben - München hat Ende September 2015 gemeinsam mit Lyon und Wien den Zuschlag für das Projekt "Smarter Together" erhalten. Und das an zweiter Stelle von nur vier Ausgewählten.

Bei Smarter Together geht es um die Sanierung von Wohnanlagen mit vielschichtiger Eigentümerstruktur, die Entwicklung von nutzerzentrierten Mobilitätskonzepten sowie um innovative Geschäftsmodelle. Außerdem soll besonderes Augenmerk auf smarte Formen der aktiven Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern gelegt werden. Das sanierungsbedürftige Viertel Neuaubing-Westkreuz und das Neubaugebiet Freiham in unmittelbarer Nachbarschaft sind die Modellregionen.

Die EU-Kommission lobt die richtige Balance zwischen innovativen Technologien und der gesellschaftlichen Dimension: smarte und integrative Lösungen sollen die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger erhöhen.

Führende europäische Industrie- und Forschungspartner sowie hochspezialisierte kleine und mittlere Unternehmen aus mehreren europäischen Ländern konnten für das Smarter Together-Konsortium gewonnen werden. Für die Landeshauptstadt München haben das Referat für Stadtplanung und Bauordnung und das Referat für Arbeit und Wirtschaft mit ihren lokalen Projektpartnern aus der Wirtschaft und Wissenschaft den Antrag auf den Weg gebracht. Insgesamt fließen 24,7 Millionen Euro an europäischen Fördergeldern an das Konsortium, davon 6,85 Millionen Euro an den Münchner Verbund. Hinzu kommen Eigenmittel und Gelder aus Wirtschaft und Forschung, so dass insgesamt rund 20 Millionen Euro nach Neuaubing-Westkreuz und Freiham fließen. Start ist im Februar 2016, die Laufzeit beträgt fünf Jahre.

Santiago de Compostela, Sofia und Venedig sind sogenannte Nachfolgestädte, die Nicht-EU-Städte Kiew sowie Yokohama sind  Beobachter.