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EU Smarter Together Projekt München


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© Michael Nagy/Presseamt

EU-Förderung – Investition in die Zukunft

München, Wien und Lyon - diese drei Städte wählte die Europäische Kommission aus über 40 Bewerbern für das Projekt Smarter Together aus. Drei Städte von vergleichbarer Größe und Dynamik, deren innovative Stadtentwicklung die EU mit insgesamt 24,7 Millionen Euro fördert.

In die Münchner Projekte fließen ca. 6,85 Millionen Euro. Hinzu kommen Eigenmittel und Gelder aus Wirtschaft und Forschung, so dass insgesamt 20 Millionen Euro in das Sanierungsgebiet Neuaubing-Westkreuz und das Neubaugebiet Freiham investiert werden.

Die Ziele sind anspruchsvoll. Gemeinsam wollen Lyon, München und Wien

  • den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoß in den ausgewählten Wohngebieten um 50 Prozent senken,
  • über neu installierte, dezentrale, erneuerbare Energiequellen mehr als 17 Megawatt Wärme und Strom in die Projektgebiete einspeisen,
  • über Mobilitätslösungen, die klug zusammenspielen, mehr als 95 Tonnen Kohlendioxid einsparen und
  • 1.500 neue Arbeitsplätze schaffen.

Die EU-Förderung richtet sich auf Innovatives: Erproben ist ausdrücklich gewünscht. So wird ein ganzes Quartier zum Labor für die Stadt von morgen. Die vorgeschlagenen Maßnahmenpakete basieren auf einer Ökonomie des Teilens ("Sharing Economy"), der gemeinschaftlichen Nutzung von Diensten und Gütern, der Wiederverwertung von Ressourcen, innovativen Geschäftsmodellen, der Anwenderfreundlichkeit von Dienstleistungen und dem zielgerichteten, gesellschaftsverträglichen Einsatz moderner Technik. Neue Technologien und nachhaltige Lösungen zeigen eine zukunftsfähige Stadtentwicklung für Mobilität und Klimaschutz auf, die beispielhaft für andere Städte und Quartiere ist.

Santiago de Compostela, Sofia und Venedig sind sogenannte Nachfolgestädte, die von den Erkenntnissen aus Lyon, München und Wien unmittelbar profitieren sollen. Die Nicht-EU-Städte Kiew und Yokohama haben Beobachterstatus.