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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Partner Smarter Together München


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Logos der Projektpartner
© LHM

Projektpartner Smarter Together München

Gemeinsam mit elf Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft arbeitet die Landeshauptstadt München für Smarter Together an Lösungen für die lebenswerte Stadt der Zukunft.

bettervest

bettervest ist die erste Crowdinvesting-Plattform für Energieeffizienz-Projekte. Damit sind wir die weltweit erste Beteiligungsplattform, über die Bürger gemeinschaftlich Geldbeträge in Energieeffizienz-Projekte etablierter Unternehmen, Kommunen, Vereine und Institutionen investieren können und im Gegenzug finanziell an den Einsparungen beteiligt werden. Mit diesen Projektgeldern werden ökologisch und ökonomisch Energieeffizienz-Maßnahmen umgesetzt, die zu Kosten-, Energie- und CO2-Einsparungen führen. Zusammen mit Smarter Together plant bettervest Gebäudesanierungen vorzunehmen, um den Eigentümern der Gebäude, den Mietern, potenzielle Investoren und der Umwelt etwas Gutes zu tun.

Fraunhofer IBP

Das Fraunhofer IBP konzentriert sich auf Forschung, Entwicklung, Prüfung, Demonstration und Beratung auf den Gebieten der Bauphysik. Die Abteilung Energieeffizienz und Raumklima forscht und entwickelt im Bereich des energieeffizienten Wohnens, Arbeitens und Bauens. Die Wissenschaftler erforschen dabei effiziente Energieversorgungskonzepte für Gebäuden und Siedlungen sowie die Herstellung eines optimalen Innenraumklimas mit möglichst geringem Ressourcenaufwand. 
Gemeinsam mit den Partnern werden im EU-Projekt »SmarterTogether« unter Berücksichtigung der  lokalen Voraussetzungen geeignete – auch minimal-invasive – Ansätze zur nachhaltigen energetischen Sanierung in Mehrfamilienhäusern mit Wohnungseigentümergemeinschaften identifiziert und in einem Sanierungsleitfaden (Roadmap) dargestellt.

G5 Partners

G5 Partners sind Spezialisten für Entscheidungsfindung. Wir adressieren wichtige Entscheidungssituationen, die von Risiko, Volatilität und einer Vielzahl möglicher Lösungen geprägt sind. Dort, wo klassische Bewertungsmethoden an ihre Grenzen kommen, können wir mit unserer „Dynamic Decision Management“ Methode die attraktivste Lösung ermitteln und in ihrer Auswirkung quantifizieren. Dazu wenden wir moderne wahrscheinlichkeitsbasierte Methoden an.

Im Projekt unterstützen wir die Entscheider in WEGs, komplexe Sachverhalte rund um die energetische Sanierung ihrer Immobilie transparent und faktenbasiert zu verstehen. Wir zeigen die Auswirkungen verschiedener Lösungsansätze hinsichtlich Kosten, Nutzen und Risiko auf und liefern so die Faktenbasis, auf der gute Entscheidungen aufsetzen.

MGS

Die Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbH (MGS) ist Sanierungsträgerin und Treuhänderin der Landeshauptstadt München und erfüllt den Auftrag der städtebaulichen, sozialen und ökologischen Stadterneuerung mit langjähriger Erfahrung in der Organisation von Stadtteilentwicklungsprozessen, Beteiligungsverfahren, der Vor-Ort-Arbeit als Quartiers- und Stadtteilmanagement sowie der energetischen Stadtentwicklung. Die Suche nach innovativen Lösungen ist Unternehmensphilosophie der MGS.

Im Projekt Smarter Together übernimmt die MGS das Projektmanagement für die Implementierung der Projekte aus den Bereichen Mobilität, Energie und Technologie unter Berücksichtigung der Zielsetzungen des bestehenden Stadtentwicklungsgebietes Neuaubing-Westkreuz. Ziel ist dabei, ein integriertes Handeln sowie die Umsetzung der geplanten Innovationen unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger und lokalen Akteure. Die MGS setzt dabei auf neue Beteiligungsverfahren, Vernetzungs- und Gremienarbeit und übernimmt die Kommunikation im Quartier. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die sozialverträgliche Sanierung von rund 43.000 Quadratmeter Wohnfläche auf einen hohen Energieeffizienzstandard.

MVG

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ist das zweitgrößte kommunale Verkehrsunternehmen in Deutschland und größter Partner im regionalen Verkehrsverbund MVV. Im Rahmen des EU-Projekts „Smarter Together“ wird die MVG gemeinsam mit allen beteiligten Partnern smarte Mobilitätslösungen für die Bewohner und die lokale Ökonomie im Quartier entwickeln und evaluieren. So soll die nachhaltige Stadtentwicklung und der Klimaschutz unterstützt werden. Als Grundgerüst sind acht Mobilitätsstationen geplant, die sich grundsätzlich am bereits vorhandenen Pilot-Standort an der Münchner Freiheit orientieren. An Mobilitätsstationen werden die bestehenden Angebote des ÖPNV durch weitere Mobilitätsbausteine – etwa E-Carsharing-Angebote oder das öffentliche Mietradsystem MVG Rad – ergänzt. So entstehen zentrale Mobilitätsknotenpunkte, an denen jeder genau das Fortbewegungsmittel vorfindet, das seinem Bedürfnis entspricht.

Securitas

Die Firma Securitas steht weltweit für Kompetenz in Sicherheit. Aus einem breiten Spektrum spezialisierter Sicherheitsdienstleistungen entwickelt das Unternehmen Konzepte, die auf das jeweilige Sicherheitsbedürfnis seiner Kunden abgestimmt sind.

Als Projektpartner wird Securitas in 400 Wohnungen „Smart Home“ Geräte installieren, die Hinweise auf eine effiziente Steuerung des Energiehaushalts (Wärme und Elektrizität) geben. Die Geräte sammeln Temperatur- und Luftfeuchtedaten, und geben auf den jeweiligen Benutzer zugeschnittene Hinweise zur Beeinflussung dieser Werte. Bei Beachtung der Hinweise können so insgesamt Energieeinsparungen von bis zu 25 Prozent erreicht werden. In einem Vorher-Nachher-Vergleich wird die Wirksamkeit verschiedener Sanierungsmaßnahmen anhand der gemessenen Daten ausgewertet, um so langfristig gezielt Hinweise geben zu können, wie Investitionen am besten getätigt werden können.

Siemens

Die Siemens AG ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. 348.000 Mitarbeiter entwickeln und fertigen Produkte, projektieren und erstellen Systeme und Anlagen und erbringen maßgeschneiderte Dienstleistungen.

In Smarter Together bringt Siemens eine Daten- und Applikationsplattform in das Projekt ein, um für München eine städtische Infrastruktur für Smart Data einzurichten. Hierüber werden Dienstleistungen für Bürger in den Bereichen Mobilität, Energie und Wohnen sowie e-Government entwickelt und betrieben. Die Plattform bietet eine offene Programmierschnittstelle (API), und nutzt bestehende Datensätze, Datenanalysen und Benutzerschnittstellen, um neue Anwendungen (z.B. zur Entscheidungsunterstützung, Entwicklung neuer Dienstleistungen, etc.) zu realisieren.

Um einen starken Datenschutz zu gewährleisten wird ein Datenwächterkonzept erarbeitet und umgesetzt. Im Konsortium wird das System dabei helfen, für das Monitoring relevante Informationen aus den Partnerstädten zu sammeln, zu speichern, und zu verarbeiten.

STATTAUTO München - CarSharing

Als klassisches stationsbasiertes CarSharing-Unternehmen organisiert STATTAUTO München bereits seit 1992 die umweltschonende Mobilität von über 13.000 Kunden in München und Umgebung. STATTAUTO München ist ein Geschäftsbereich der Spectrum Mobil GmbH und gehört mit über 460 Fahrzeugen an mehr als 115 Stationen zu den größten lokalen CarSharing-Anbietern.

Im Rahmen des EU-Projekts Smarter Together wird STATTAUTO den Einsatz von Elektrofahrzeugen im Projektareal Neuaubing/Westkreuz testen. Insgesamt werden hier 10 Fahrzeuge auf acht Mobilitätsstationen verteilt zur Verfügung stehen. Neben den E-Autos können an diesen Stationen unter anderem auch Lastenräder und MVG-Fahrräder ausgeliehen werden.

SWM – Die Stadtwerke München

Die SWM versorgen München und die Region mit Energie und Trinkwasser, betreiben 18 Hallen-/Freibäder sowie mit der MVG U-Bahn, Bus und Tram, und sie bauen mit M-net Münchens Glasfasernetz aus. Die Energiewende gehen die SWM ganzheitlich an, im Strom- wie im Wärmebereich. Bis 2025 wollen sie so viel Ökostrom in eigenen Anlagen produzieren, wie ganz München verbraucht. Und bis 2040 soll München zur ersten deutschen Großstadt werden, in der Fernwärme zu 100 % regenerativ, v.a. aus Geothermie, gewonnen wird.

Ab Herbst 2016 heizen Freiham und Nachbargebiete mit Fernwärme aus Geothermie, was 22.500 Tonnen CO2 im Jahr einspart. Sichtbares Symbol dafür ist das Heizwerk Freiham. Die SWM wollen die Fernwärme v.a. in Neuaubing-Westkreuz weiter ausbauen. Das Heizwerk soll mit einem Stromspeicher zur Energiezentrale werden. Strom, z.B. aus Photovoltaik, der nicht selbst genutzt wird, kann hier über das virtuelle Kraftwerk der SWM gespeichert werden.

TUM Lehrstuhl für Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen

Der Lehrstuhl für Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen der TU München beschäftigt sich mit den durch Klimawandel, Ressourcenknappheit und Bevölkerungswachstum induzierten Herausforderungen an unsere Städte und Gebäude. Ziel ist es diese Veränderung ganzheitlich zu verstehen und gemeinsam mit den Architekten und Urbanisten zu gestalten. Passive Ansätze für Energieeffizienz bzw. die Integration regenerativer Energiequellen sind integraler Bestandteil der Architektur.

Der Lehrstuhl beteiligt sich aktiv an dem Projekt Smarter Together mit der Gestaltung innovativer, gebäudebezogener Energiekonzepte. Er begleitet das Projekt wissenschaftlich mit Hilfe eines vielseitigen Gebäudemonitorings, nicht nur auf lokaler Ebene in München, sondern auch in einem Co-Arbeitsprozess mit den Partnerstädten Lyon und Wien.

TUM MCTS

Die Professur für partizipative Technikgestaltung der TU München beschäftigt sich mit Veränderungen urbaner Infrastrukturen und deren Herausforderungen an Demokratie und Teilhabe. Im Rahmen des Projektes Smarter Together hat das Team die Aufgabe, ausgewählte Maßnahmen im Bereich Mobilität, Technologie und Energie durch Ko-Gestaltungsprozesse zu unterstützen. Damit soll gewährleistet werden, dass Anliegen aus der Bevölkerung in die geplanten Infrastrukturerweiterungen integriert werden.

Universität St.Gallen

Die Universität St.Gallen, vertreten durch das Institut für Technologiemanagement (ITEM-HSG), ist im EU-Projekt Smarter Together als Experte für Geschäftsmodelle und deren Entwicklung eingebunden. Das ITEM-HSG ist eines der weltweit ältesten Institute für Technologiemanagement und kann auf Erfahrungen aus langjähriger Forschung im Bereich Geschäftsmodellinnovation zurückgreifen.

Im EU-Projekt Smarter Together liegt der Fokus auf der individuellen Entwicklung von Geschäftsmodellen im jeweiligen städtischen Kontext wo gewünscht und zielführend. Die Universität St.Gallen arbeitet bilateral mit den Light House und Follower Cities zusammen, um diesen Prozess zu unterstützen. Diese Form der Zusammenarbeit erlaubt es optimal auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Städte einzugehen.